Vielen Dank für eure Antworten! Ja, es fällt mir gerade schwer, es auszuhalten. Es hat auch durchaus einen Grund, warum ich bisher noch keine Beziehung hat ;) Ich habe mir tatsächlich schon gedacht, dass die da erstmal nicht komisch reagiert, wenn ich ihr von der Therapie erzähle. Ich hatte eher die Befürchtung, dass sie sich dann langsam wieder distanziert. Ein bisschen verkrampft ist unser Kontakt auch heute, aber vielleicht habe ich da gerade auch sehr feine Antennen.
Ich bin gestern seit dem Treffen so am zweifeln, obwohl ich ja eigentlich erleichtert sein sollte. Die Klinik wühlt einige Themen auf und ich verheddere mich in Gedanken, dass wenn das nichts wird mit ihr, ich einfach nicht beziehungsfähig bin und das nie wird. Das trägt nicht gerade zur Entspannung bei…Aber ich versuche, mich trotzdem weiter auf diesen Prozess einzulassen und es nicht aus einem Fluchtimpuls, vorschnell zu beenden.
Ich mag sie, aber am Sonntag habe ich von pragmatisch-rationalen Art sehr erschlagen gefühlt. Sie ist so alt wie ich, wirkt aber irgendwie viel älter und ziemlich abgeklärt. Ich habe aber auch auch gemerkt, dass das was ich erzählt habe, nicht viel von dem wiedergibt, was da manchmal an Gefühlen und Ängsten in mir wütet. Das wollte ich dann aber so um Detail auch nicht ausbreiten.
Bei mir kommt dann die Angst hoch, dass ich mich in einer potenziellen Beziehung verliere und zu sehr den Gedanken mag, endlich mal eine Beziehung zu führen, dass ich mögliche Zweifel wegschiebe. Ich würde ihr eigentlich auch gerne körperlich ein bisschen näher kommen, aber da bin ich irgendwie auch unsicher.
Zitat von Phoebe89 im Beitrag #53Ich mag sie, aber am Sonntag habe ich von pragmatisch-rationalen Art sehr erschlagen gefühlt. Sie ist so alt wie ich, wirkt aber irgendwie viel älter und ziemlich abgeklärt. Ich habe aber auch auch gemerkt, dass das was ich erzählt habe, nicht viel von dem wiedergibt, was da manchmal an Gefühlen und Ängsten in mir wütet. Das wollte ich dann aber so um Detail auch nicht ausbreiten.
Bei mir kommt dann die Angst hoch, dass ich mich in einer potenziellen Beziehung verliere und zu sehr den Gedanken mag, endlich mal eine Beziehung zu führen, dass ich mögliche Zweifel wegschiebe. Ich würde ihr eigentlich auch gerne körperlich ein bisschen näher kommen, aber da bin ich irgendwie auch unsicher.
Ich würde sagen, hab ein wenig Geduld. Ich habe das sogar in meiner nun langjährigen Beziehung, dass mein Partner manchmal beim (ersten) Ansprechen von Problemen für mich nicht hilfreich reagiert. Dann versuche ich es halt noch einmal, im richtigen Moment und der richtigen Stimmung kann er meist gut auf mich eingehen. Ihr kennt euch erst sehr kurz, sie muss dich ja auch noch einschätzen lernen und sicher sein, dass sie sich auch dir gegenüber öffnen kann.
Und die Sache mit dem näher kommen, ich denke, das musst du einfach mal mutig ausprobieren. Wenn man so entwöhnt ist, muss man da manchmal erst über seinen Schatten springen, aber dann ist es doch schön.
@Louise Vielen Dank für deine Worte, Entwöhnung trifft es ganz gut ;)
Ich habe wieder etwas Mut gefasst habe, mich darauf einzulassen und meinen Zweifeln nicht so viel Raum zu geben. Jetzt hat sie mir eben geschrieben, dass unsere Lebenswelten nicht zusammenpassen und sie mir alles Gute wünscht. Ich weiß nicht, ob es damit zusammenhängt, dass ich ihr von meinen Problemen und der Klinik erzählt habe. Aber ich hatte schon das Gefühl, dass der Kontakt danach distanziert war. Mich trifft es gerade total. Auch wenn ich selber Zweifel hatte, habe ich den Kontakt so genossen und wollte sie näher kennenlernen. Ich weiß noch gar nicht so richtig, wie ich damit umgehen soll!
Ach phoebe, das tut mir leid! Liebeskummer ist scheiße. Aber jeder kennt ihn, jeder hatte ihn schon. Es hat nichts mit dir zu tun, dass es jetzt nicht gepasst hat. Du hast nichts falsch gemacht und du bist ganz richtig so, wie du bist. Vielleicht war es einfach noch zu früh, weil du noch mitten in deinem persönlichen Prozess bist. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass es einfach nicht so gut gepasst hat wie ihr euch bestimmt beide anfangs erhofft habt.
Verlier nicht den Glauben an die Liebe und an dich!
Ach, liebe Phoebe, das tut mir leid für dich! Ich hoffe, du hast nicht allzu schlimmen Kummer.
Vielleicht kannst du es als Übung verstehen. Bei jedem Versuch wirst du besser und am Ende klappt es. Das hat mir meine Mutter mal geraten: Wenn du etwas nicht schaffst, ruhen lassen und dann am nächsten Tag neu probieren. Oft hat sich bei mir mit einem neuen Anlauf eine Lösung gefunden, der Erfolg hat sich doch noch eingestellt.
Vielen Dank für Eure lieben Worte, die helfen mir gerade sehr. Ich bin selber überrascht, wie sehr mich diese Abfuhr getroffen hat. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es wirklich um sie als Person ging oder mehr um dieses Gefühl, dass eine Beziehung vielleicht doch möglich ist. Ich glaube, dass es gut war, dass ich ihr von meiner momentanen Situation erzählt habe. Es bleibt aber trotzdem ein blödes Gefühl, dass ich mich ihr, trotz meiner Zweifel, so offenbart habe.
Ein bisschen Dating-Pause brauche ich schon. Ich habe auch ein bisschen unterschätzt, wie anstrengend das ist mit der Klinik ist. Aber dann strecke ich wieder meine Fühler aus :)