das einzige, wo ich bewusst spare ist, das ich nicht mehr wie früher die Erdbeeren am Stand gekauft habe, sondern mit der Schüssel auf den Selbsternteacker fahre und selber pflücke. Und ich achte darauf, dass die WaMa richtig voll ist, bevor ich die anschmeisse. Ansonsten? auf den Preis haben wir früher immer geschaut, ehe größere Anschaffungen gemacht wurden wurden die Preise verglichen. Klamotten die ich nicht mehr anziehe verkaufe ich wieder, die landen nicht im Container. Bücher kaufe ich fast nie neu, ich nutze Rabattaktionen (bei müller oder rossmann kaufe ich nie ohne den 10% Rabattgutschein ein, der hier immer alle 3 Monate als Briefsendung ins haus flattert).... Ehrlichgesagt bei Ausflügen und Reisen wollen wir wieder loslegen, da spare ich nicht, bzw, verkneife mir das, wenn Zeit vorhanden ist. Die 2 Jahre fand ich jetzt genug, wo man nur begrenzt was unternehmen konnte, ohne riesen Bürokratie. Ich ärgere mich, das ich gestern erst entdeckt habe, dasss Gianna Nanini heute in Nürnberg ein Konzert gibt... zu spät, hätte ich mich mal eher um Karten bemüht - naja im Dezember in Zürich ist si auch nochmal....
Ich bin auch nicht der Typ der Geld raushaut, aber im Moment konzentriere ich mich nur auf das Nötigste. Allein der wöchentliche Einkauf eröffnet das Ganze Ausmaß der Teuerungen.Und da es eher noch schlimmer werden wird, halte ich das Geld erst mal zusammen.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Im Moment verzichte ich noch auf nichts, es ist noch nicht nötig, obwohl ich/wir (mein Mann und ich) wohl alles andere als ein hohes Einkommen haben. Es hat mich jedenfalls überrascht zu hören, dass wir bei den Überlegungen der Bundesregierung über Entlastungen absolut zur Zielgruppe gehören würden.
Ich muss aber sagen, dass ich vieles ohnehin nicht habe oder tue (Auto, Versicherungen jenseits einer Haftpficht, Kosmetikbehandlungen u.ä.). Insofern wäre da auch kein Einsparpotential.
Wenn wegen steigender Preise Verzicht angesagt wäre, würde ich als erstes auf unsere Reinigungskraft verzichten. Aber darüber habe ich sowieso schon im Zusammenhang mit meinem bevorstehenden Einstieg in die Rente nachgedacht, einfach weil ich dann ja deutlich mehr Zeit habe. Bei der Kultur würde ich verstärkt auf günstigere Preise und freie Eintritte achten. Jetzt nehme ich im Theater/Konzert häufiger teurere Karten dicht an der Bühne, aber ich weiß, dass das Erlebnis von weiter hinten nicht schlechter ist (und ganz hinten sitzt man oft zwischen den echten Kunst-Enthusiasten, -Schaffenden, -Studierenden, ein Erlebnis für sich). Reisen würde ich wohl nicht verringern, soviel reise ich sowieso nicht, aber auch unbequemere, preiswertere Reisewege in Kauf nehmen. Und die Unterkünfte weniger emotional und mehr mit Blick auf die für mich wesentlichen Kriterien auswählen. Nächster Schritt wäre dann wohl der Verzicht auf nachhaltigeren Konsum bei Kleidung und Nahrungsmitteln. Das würde das Portemonnaie entlasten, aber das Gewissen belasten. Insgesamt könnte ich den Konsum aber wohl nur gering runterfahren, ich kaufe eigentlich sehr selten mal aus einer Laune heraus ganz und gar Unsinniges. Wenn es ganz eng werden würde, käme noch ein Umzug in eine andere Region in Frage, um Miete zu sparen. Innerhalb meines Wohnorts ist meine vor 10 Jahren gemietete große Wohnung mittlerweile aufgrund der stark gestiegenen Mieten rundherum sensationell günstig, aber woanders ginge es günstiger.
Ich finde es insgesamt ziemlich beruhigend, dass ich doch noch Einsparpotential sehe ohne Beeinträchtigung meiner Lebenszufriedenheit.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Ich spare seit ich vor 2 Jahren in Rente ging, sowieso schon ganz von selbst. Durch Corona ebenso. Putzhilfe wurde abgeschafft, Auto nutze ich nur selten für Großeinkauf, sonst alles mit dem Fahrrad. Da ich jetzt viel mehr Zeit habe, mache ich mehr selbst, zum Beispiel beim Kochen. Ich habe ein Stück Ackerfläche gemietet und ernte darauf so viel, dass wir kaum noch zukaufen müssen außer Milchprodukten. Früher gab es immer mal mit den Kolleginnen ein Mittagessen oder Kaffee in der Kantine, das war schon relativ teuer. Im Nebeneffekt habe ich durch den Wegfall des Kantinenessens abgenommen und esse insgesamt weniger. Wir sparen an Alkohol, da waren wir früher großzügig. Der Gesundheit zuliebe haben wir den Konsum stark eingeschränkt und das macht sich beim Einkauf sehr bemerkbar. Aufgrund unseres hohen Stromverbrauches haben wir uns für 25 Euro ein Messgerät gekauft und messen jetzt mal alle unsere Haushaltsgeräte aus. Dabei kam schon ein Stromfresser zutage den wir austauschen werden. Außerdem glaubt jetzt mein Mann endlich mal, dass er seinen Computer nicht rund um die Uhr laufen lassen sollte. Früher habe ich Pflanzen für unseren Nutzgarten vorgezogen gekauft. Das mache ich nicht mehr, der Preis ist sehr gestiegen. Da ich jetzt mehr Zeit habe, ziehe ich sie aus Samen selbst vor. Das kostet mich nur noch einen Bruchteil. Wir sparen an Hotelübernachtungen. Früher haben wir bei Radtouren oft irgendwo übernachtet, jetzt fahren wir Abends zurück.
——————————————————————————————————— Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. (Jean Anouilh)
mir / uns gehts wie Stadtkrone - wir sind eh nicht die grossen Geldausgeber Es wird ersetzt, was sein muss; an Shoppen habe ich kein grosses Interesse und dank massiver Ernährungsumstellung seit Januarpassen mir netterweise wieder alle meine alten Sommerkleider (und da mir Mode 2022 gar nicht gefällt, ist das wunderbar). - an (Bio-)Lebensmitteln wird nicht / nie gespart - doch dank der Umstellung ist unser Essensbudget eh kleiner geworden, bzw. die Inflation (in Belgien bereits 10+%) macht sich nicht bemerkbar.
Reisen - ja, doch bislang kein Unterschied zu vorher: wir sind sehr 'gemischt' unterwegs von FeWo / FeHaus, B&B, Hotel / Hostel je nach Ziel und Art des Reisens (road trip oder fester Standort). Notwendige Erhaltungsmassnahmen in der Immobilie werden aus Rücklagen bzw. dem laufenden Konto bezahlt.
“Es fing nicht mit Gaskammern an, sondern mit einer Politik des WIR gegen DIE; mit Intoleranz und Hassreden, mit der Aberkennung von Grundrechten und mit brennenden Häusern! Es fing an mit Menschen, die einfach wegschauen!” Quelle unbekannt.
Der Tierarzt ist auch teurer geworden, zumindest, was die Medikamente betrifft. Für zwei Zecken-Tabletten mittlerweile 28 Euro finde ich schon bemerkenswert. Aber daran führt kein Weg vorbei, ist für mich auch in Ordnung.
Ist mir noch nicht so aufgefallen. Wenn, dann sind es eh große Sachen, so wie jetzt gerade, bei denen ich nicht abwägen kann, ob oder ob nicht. Da ist es mir wurst.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Puls im Beitrag #2 Ein Versicherungsberater von Deiner Versicherung hat kein Interesse daran, Dir einen günstigeren Tarif anzubieten oder Dir die Kündigung einzelner Versicherungen zu empfehlen.
Dem muss ich vehement widersprechen: gerade wenn man Versicherungen bei verschiedenen Gesellschaften abgeschlossen hat, lohnt es sich alle bei abzuschließen. Da gibt es nämich ganz schön Rabatte.
"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein."
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #12 Ich kann nix mitnehmen, ich will nix mitnehmen.
Ich auch nicht und Kinder habe ich auch keine, aber ich finde es schon besser, wenn man im Alter ein gewisses finanzielles Polster hat, dass man sich auch mal was größeres leisten kann. Dem Rentensystem traue ich nämlich auch nicht so ganz.
Ich verzichte auf nichts, spare aber trotzdem jeden Monat einen bestimmten Betrag. Den könnte ich natürlich auch ausgeben, aber ich spare halt auf ein Puffer.
Verzichten könnte ich am ehesten beim Essen, da kann ich auch schlicht und einfach. Seh ich bis jetzt aber auch noch nicht ein.
Bevor ich mich jetzt aufrege, isses mir lieber egal.
Im Moment verzichte ich auch nicht bewusst auf etwas. Ich vergleiche mehr Preise und lasse manchmal etwas liegen wenn es wirklich zu teuer ist und kaufe ein anderes Mal wenn es billiger ist.
Ich schrieb es schon an anderer Stelle, dass die höheren Kosten bei mir wohl zunächst durch die 300 Euro und 9 Euro Ticket statt normalem Monatsticket ausgeglichen werden.
Mich wundern manche Preise: Warum steigt Butter im Preis aber Milch nicht? Manches ist tatsächlich auch billiger geworden oder stabil.
Zitat von Saily im Beitrag #34Mich wundern manche Preise: Warum steigt Butter im Preis aber Milch nicht?
Auch Milch ist hier teurer geworden. Es springen halt ganz viele auf den Zug "machen wir es mal so richtig teuer" auf.
Ich versuche jetzt eben wirklich zu sparen, damit ich irgendwie noch einen größeren Puffer habe. Denn das wird noch lustig werden.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Fies teuer fand ich letztens die goldenen (also gelbfleischigen) Kiwis, € 1,11 das Stück! Da ich keine Unmengen davon verspeise, habe ich mir zwei mitgenommen. Es kommt bei mir immer drauf an, was es ist.
Bevor ich mich jetzt aufrege, isses mir lieber egal.
Zitat von Saily im Beitrag #34Mich wundern manche Preise: Warum steigt Butter im Preis aber Milch nicht?
Auch Milch ist hier teurer geworden. Es springen halt ganz viele auf den Zug "machen wir es mal so richtig teuer" auf.
Hier noch (?) nicht. Ich hoffe, dass, wenn es wirklich noch Margen gibt irgendwann auch mal Preisunterschreiter auf den Plan treten. Die darauf setzen mehr zu verkaufen, aber eben mit kleineren Gewinnen.
Geht natürlich nicht bei allen Waren.
Bei Butter könnte ich auch Margarine nehmen, aber mein Freund ist Butter-addicted.
Wir müssen nicht sparen, aber wir könnten optimieren. Teilweise tun wir das auch, heuer im Herbst kommt die Photovoltaik aufs Dach. Sparen tut man da aber eher auf die lange Sicht, die 30.000 Euro Anschaffungskosten müssen sich erstmal über die Jahre amortisieren. Ich habe mit meinem Mann geschimpft, weil vor drei Wochen nach einer kühlen Nacht im Bad der Handtuchhalter angesprungen ist und das, obwohl die Heizung angeblich aus war. Immerhin hat er jetzt die Fußbodenheizung besser im Griff. Die war früher immer warm unter meinen Füßen, obwohl die Fliesen auch mal kühl sein müssten.
Wir sind zu 90 Prozent im Homeoffice. Da spart man unglaublich viel, die weiten Autofahrten (Benzin, Fahrzeugverschleiß, CO2, Zeit), Klamotten, Ausgaben in der Cafeteria, Kosmetik. Ich „male“ mich nur einmal in der Woche an und alle meine Utensilien stammen noch vor Corona, denn da war ich komplette zwei Jahre im Homeoffice. Ja, ich weiß, dass man die wegen der Hygiene austauschen sollte….
Mein Freizeitbudget, wenn ich eines hätte, wird nicht angetastet. Ich war schon vor Corona kein Konzertfan und jetzt habe ich komplett die Lust verloren, einfach null Bock. Mich juckt derzeit gar nichts, weder Ausstellung, noch Topstar in München, weder Musical noch Kaltenberger Ritterspiele. Hin und wieder ein Ausflug in die Berge wäre nett, aber keine Zeit, mein Mann ist Workaholic, eigene Firma und Hobbys, die ihn ans Haus binden (3-D-Druck und ähnliche Spielereien). Ins Cafe bin ich noch nie gegangen, wofür hat man schließlich einen Vollautomaten zuhause und opulente Kuchenstück ruinieren die Energiebilanz.
Es bleibt jeden Monat mehr deutlich mehr Geld übrig als wir verbrauchen, da muss die Inflation noch deutlich höher werden.
Obwohl mein Mann im Herzen dann doch ein Knauserich ist. Ein Restaurant, wo wir mittags Essen holen, wenn wir im Homeoffice sind, hat seine Preise erhöht. Die Mittagsgerichte kosten nun 8,90 Euro und auch die sonstigen Preise wurden um knapp 2 Euro hochgestuft. Jetzt ist mein Mann angesäuert und will dort nicht mehr so oft Essen holen. Seufz.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von Mendo im Beitrag #1Wegen der Inflation und Energiepreisexplosion müssen viele sparen. Ich wollte mich mal austauschen, wo ihr jetzt den Rotstift angesetzt habt, um weitere Sparpotentiale aufzutun. ... Die Intervalle für Kosmetikbehandlungen und privat zu bezahlende Beautytreatments verlängert.
Das gehört bei uns nicht zum Alltagsleben, also kein Streichungsbedarf. Kiesertraining allerdings bleibt. Das ist wichtig!
ZitatKeine Zeitschriftenabos mehr
Unsere Tageszeitung und eine Fernsehzeitung sind ein Muss.
ZitatTakeaways gestrichen
Noch nie gemacht.
ZitatNicht mehr soviele Klamottenkäufe wie früher
Seitdem wir in Rente sind, hält sich das in Grenzen.
ZitatKein Hilfe im Haushalt
Hatten wir noch nie.
ZitatReisen
Reisen ist unser Leben, das gehört dazu und wird jetzt auch wieder vermehrt sein.
ZitatDas Auto bleibt immer öfters stehen, nicht so oft zum Einkaufen
Das geht nicht, kein auch nur annähernd akzeptabler Nahverkehr.
ZitatMöbel etc. über ebay Kleinanzeigen.
Ich wohne nicht in gebrauchten Möbeln von irgendjemandem.
Ich denke, dass man Sparen nicht vergleichen kann, da jeder andere Schwerpunkte setzt, andere Ausgaben hat (unser Haus ist z.B. abbezahlt) und vor allem über ein anderes Einkommen verfügt.
Aufgefallen ist mir noch der Butterpreis, der hier genannt wurde: ich zahle für Biobutter 2,59 € / 250 g.
"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein."
Zitat von Hillie im Beitrag #40Aufgefallen ist mir noch der Butterpreis, der hier genannt wurde: ich zahle für Biobutter 2,59 € / 250 g.
Keine Biobutter..letzte Woche 3,29 €.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Mein Mann bevorzugt Kerrygold, die kostet zwischen 3,29 € und 3,79 €. Das ist schon happig. Wir haben hier aber auch einen Edeka, der nimmt die reinsten Apothekenpreise und hat kaum Angebote.
Bevor ich mich jetzt aufrege, isses mir lieber egal.
Yepp, Butter eher so wie bei Kleinfeld. Da bei uns andere Milchprodukte wie Käse, Joghurt, Milch selbst nicht teurer geworden ist, vermute ich eine künstliche Preisspirale, die durch die vollmundige Aldi-Ankündigung in Gang gesetzt wurde.
Die Mineralölsteuer wurde in Italien wohl auch gesenkt. Und dort kam sie bei den Verbrauchern wohl an... Seltsam.
Bin seid dem 1.5. im Ruhestand. -Seitdem wird 90% weniger Auto gefahren. Geschäfte sind gut erreichbar! -Ich kaufe sehr angelehnt an Sonderangebote und bevorrate mich damit. Wir haben eine Speisekammer… - Bedingt durch Intervallfasten und mehr Achtsamkeit bei der Ernährung verzichten wir 6x in der Woche auf Brot/Brötchen/Aufschnitt- stattdessen Haferflocken/Joghurt eigene Beeren - bedingt durch Auszug der jüngsten TochterFamilie haben wir die große Gefriertruhe abgeschaltet, begnügen uns mit drei Gefrierfächern und kaufen Tk bei Bedarf.
Insgesamt mehr Achtsamkeit und trotzdem ein genussvolles Leben….
🎶Ich laufe nicht mit dem Rudel, schwimme nicht in jedem Strudel…ich hab noch nie auf Befehl gebellt 🎶Ich will in keinem Haufen raufen- lass mich mit keinem Verein ein🎶 Reinhard Mey
Wenn ich eure Beiträge lese, stelle ich fest, dass ich für vieles, was ihr einspart, sowieso noch nie Geld ausgegeben habe: Keine Putzfrau, kein Auto, seit 2016 kein Tier mehr, kein Takeaway, keine Schönheitsbehandlungen, kein Fitnessstudio (vor ca. 15 Jahren habe ich mal etwa ein Jahr lang eins genutzt, dann aber festgestellt, dass ich zu selten hingehen konnte, als dass sich die Ausgabe rentiert hätte), Essen gehen sehr selten (nur wenn es was zu feiern gibt), Theater und Konzert eigentlich nie, Kino seit Corona auch nicht mehr, aber hoffentlich bald wieder. Wohneigentum habe ich keins.
Da ich die Lebensmittelpreise nicht abrufbar im Hirn gespeichert habe, ist mir die Teuerung noch gar nicht so aufgefallen, und bisher habe ich mich diesbezüglich noch nicht eingeschränkt. Ich kaufe weiterhin zu großen Teilen (nicht ausschließlich, aber etwa 75%) Bioqualität, nicht nur wegen öko, sondern weil es meist auch besser schmeckt. Mein im Moment mehr oder weniger einziger Luxus.
Coronabedingt habe ich mir das Schlendern durch irgendwelche Geschäfte, was ich vorher zwar nicht regelmäßig, aber doch dann und wann gemacht habe, vollständig abgewöhnt. Habe auch nicht vor, es mir wieder anzugewöhnen. Beim Umräumen von Winter- auf Sommerkleidung jetzt im Mai habe ich mal wieder gemerkt, wie viele Klamotten ich besitze - das sollte für die nächsten fünf Jahre eigentlich reichen. Ich habe eine vollständig eingerichtete Wohnung und brauche auch da nichts. Ja, klar gibt es manchmal Gelüste, dummerweise kriege ich immer noch den Newsletter eines Möbelversenders, bei dem ich im Laufe der Jahre mehrere Schränke und Kommoden gekauft habe, die haben soooo schöne Sachen. Ja, ich sollte den Newsletter abbestellen und auch die Modekataloge, die ich noch kriege. Aber gut, solange ich nur gucke und nichts kaufe, ist ja alles gut.
Natürlich habe ich es da gut, weil ich schon im Rentenalter bin und die Kinder aus dem Haus (eins finanziere ich allerdings noch). Schon witzig, ich hatte eigentlich gedacht, dass die Erkenntnis "ich habe alles und brauche eigentlich nur noch Lebensmittel und hin und wieder würde ich gern mal verreisen" erst mit 80 kommt.
Bücher: Solange mein SUB (*) noch so hoch ist, brauche ich "eigentlich" keine neuen, und wenn dann kaufe ich bei momox oder gehe in die Stadtbibiothek.
Sport: Ich habe fest vor, wenn ich in Rente bin, mehr für mich zu tun, mir schwebt da Schwimmen vor und Radfahren. Für's Schwimmen kauf' ich mir bei nächster Gelegenheit eine Sparkarte für 150 Euro, die reicht bei regelmäßiger Nutzung für mindestens ein Jahr, radfahren kostet mich nichts außer gelegentlich Reparaturen an Verschleißteilen.
(*) Stapel ungelesener Bücher
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Zitat von Mendo im Beitrag #24Ansonsten - das wird echt heftig. Magerquark hat lange Zeit 69 gekotet, dann ging er vor dem Krieg auf 89 hoch. Inzwischen kostet er hier 1,49. Butter jetzt über 3 Euro. Aber die Lebensmittel sind nicht das Problem.
Nein, sind sie nicht, trotzdem finde ich die genannten Preise heftig. Einen Becher Bio Magerquark gibt’s auch unter 1 Euro und der Bioquark von Berchtesgadener kostet 1,09 im Rewe oder Edeka. Bergbauernbutter von Rewe 2,49. ich weiß jetzt nicht, in welchem Land du bist, dachte aber, nicht weit weg von mir.
Woran wir derzeit sparen: Urlaub. Ja, ich hör schon den Aufschrei, dass man das selber doch nie könnte. Wir grade schon. Wenn wir reisen, dann wollen wir nicht aufs Geld achten, sonst fahren wir lieber gar nicht oder nur kurz. Dazu kommt, dass wir am liebsten dahin gefahren oder geflogen sind, wo es warm war und das geht wegen meiner Erkrankung nicht und wird wohl auch nicht mehr gehen, außerdem möchte ich meine Mutter alle paar Tage besuchen können. Wegen ihrer Demenz wäre das sonst schlecht für sie, hab da Erfahrung in der Coronazeit sammeln dürfen. Gibt Schlimmeres, wir machen es uns zuhause nett.
Bei Kleidung habe ich einiges gekauft, weil der Kleiderschrank nach zwei Coronajahren nicht mehr viel hergab, was ich gerne getragen hätte. Friseur muss auch sein, derzeit keine Alternative möglich.
Ich habe neue Laufschuhe. Ich bin schon ganz außer Atem. Jetzt noch den zweiten anziehen!
ich seh schon, ich muß mit dem 9 Euro Ticket in den Spessart und zu BlueVelvet fahren, und Butter und Quark kaufen, lol . Das mit Deiner Erkrankung und Deiner dementen Mutter tut mir leid.
Ja, viele Preise sind absolut künstlich in die Höhe getrieben, es gibt zum Beispiel überhaupt keine plausible Erklärung, warum so Sachen wie Mundwasser, Haarspray oder Essigreininger gleich 30 bis 50 Cent mehr kosten.
Die Lebensmittel im Angebot - wenn man nicht gleich Montag morgen hinfährt, sind die weg und die Ware wird auch nicht mehr aufgefüllt.