Zitat von Hases_Frau im Beitrag #1000 Damit hättest Du ein würdiges Abschiedsgeschenk für Tanja - aber ansonsten würde ich persönlich Abstand vom Kontakt zu einem neidischen Menschen nehmen.
Und ich würde dringend Abstand von einem Menschen nehmen, der nicht zu einer differenzierten Sichtweise auf die spezielle Situation in der Lage ist.
Du tust so, als sei das eine bewusste Entscheidung und als würde irgendwer auf dieser Welt BEVOR er traumatisiert wird sagen: also wenn ich traumatisiert werde, dann werde ich als erstes gemein zu meinen Freunden sein.
Ne. So ist das nicht. So eine schlimme Trennung macht etwas mit einem. Und Tanja benimmt sich nicht so, weil sie rational irgendeinen Grund dafür hat, sondern weil sie auf unbewusster Ebene jedesmal so heftig getriggert wird.
Jeder von uns kann nur hoffen in ähnlichen Situationen anders zu reagieren.
Was ich nicht verstehe, ist, dass noch niemand mit ihr darüber gesprochen zu haben scheint. Wenn man sich trotz corona in sechs Monaten so viel und regelmäßig sieht, dass es einen schon völlig fertig macht, dass man sein ganzes eigenes Leben anfängt umzukrempeln, gleichzeitig sagt, man sei immer und immer wieder für Tanja da, damit sie sich ausheulen kann, dann muss ich ganz ehrlich zugeben, liegt es außerhalb meines Verständnisses, dass dann nicht einmal Sätze fielen wie: sag mal, ich hab das Gefühl, das mit dem Geld macht dich manchmal total fertig. Man merkt richtig, wie du dann zusammenzuckst. Manchmal fühle ich mich sogar richtig von dir angegriffen und habe das Gefühl, dir nichts recht machen zu können. Was passiert denn da in diesen Momenten, wie fühlen sie sich für dich an, und wie lösen wir das??!
Ne, unter erwachsenen Menschen in einem freundschaftlichen und loyalen setting fände ich das völlig normal, das anzusprechen. Was anderes ist doch, ihr das jetzt nach Monaten schweigsamen Hinnehmens und aufgestauter Frustration vorzuhalten oder gar um die Ohren zu hauen.
Was Lufti jetzt hier alles angedichtet wird, finde ich unverschämt. Ist das so unmöglich einfach mal zu glauben, was eine TE schreibt und keine eigenen Geschichten draus zu spinnen? Sehr einladend für Neulinge. Wenn die das hier lesen, sind die gleich wieder weg.
Du tust so, als sei das eine bewusste Entscheidung und als würde irgendwer auf dieser Welt BEVOR er traumatisiert wird sagen: also wenn ich traumatisiert werde, dann werde ich als erstes gemein zu meinen Freunden sein.
Ne. So ist das nicht. So eine schlimme Trennung macht etwas mit einem. Und Tanja benimmt sich nicht so, weil sie rational irgendeinen Grund dafür hat, sondern weil sie auf unbewusster Ebene jedesmal so heftig getriggert wird.
Jeder von uns kann nur hoffen in ähnlichen Situationen anders zu reagieren.
Lies bitte nochmal genau, was ich geschrieben habe. Es war nirgends die Rede davon, daß ich Tanja in ihrem Verhalten eine bewußte Entscheidung unterstellt habe. Aber trotzdem geht das so nicht, wie sie sich aufführt.
Ich denke eher, daß das jetzt eine so existenzielle Bedrohung für sie ist, daß Charakterzüge zutage treten, die sie früher nicht gezeigt hat. Aber sie hat sie eben und für mich persönlich wäre das ein Grund, den Kontakt zu diesem Menschen abzubrechen.
Im Übrigen weiß ich besser als mir lieb ist, was Traumata bedeuten und wie sehr sie einen Menschen verändern können. Hat aber mit diesem speziellen Fall hier nix zu tun. Hier sind einige Frauen, die sehr ungute Trennungen erleben mussten, ohne daß sie sich wie Tanja aufgeführt haben.
Zitat von Jubidu im Beitrag #1002 Was ich nicht verstehe, ist, dass noch niemand mit ihr darüber gesprochen zu haben scheint. Wenn man sich trotz corona in sechs Monaten so viel und regelmäßig sieht, dass es einen schon völlig fertig macht, dass man sein ganzes eigenes Leben anfängt umzukrempeln ...
Da lesen wir anscheinend unterschiedliche Aussagen von @Lufti.
Ich persönlich habe es (vielleicht irrtümlich) so verstanden, dass es lediglich @Lufti ist, die eine Freundschaft, die den Namen auch verdient, zu Tanja pflegt.
Die restlichen Protagonisten in diesem Setting sind keine Freunde im eigentlichen Sinn - sondern das ist eben die Spiel-und-Spaß-Gruppe. Eine Tanja alleine wird mit Sicherheit dauerhaft keine so eingeschworene Gemeinschaft aufmischen können.
Auch habe ich beim besten Willen nicht den Eindruck, dass irgend wer sein Leben umkrempelt (!) wegen Tanja. Es sei denn, Du verstehst darunter das zeitweilige Ausweichen vom Sterne-Lokal zum schnöden Italiener ...
Auch @Lufti krempelt ihr Leben nicht um. Sie kann lediglich mit der Situation nicht umgehen.
Zitat von Monstera72 im Beitrag #985@Magalie, noch etwas: Ob Tanja, in ihre jetzigen Verfassung, realistisch unterscheiden kann was Spreu und was Weizen ist vermag ich stark zu bezweifeln.
In ihrer jetzigen Verfassung vermag sie womöglich gar nichts zu unterscheiden. Sie ist dabei, sich neu erleben.
Dass sie dabei Grenzen überschreitet und Leute/Menschen/Freunde permanent vor den Kopf stößt, ist für mich eine logische Konsequenz. Wer das nicht aushalten kann, was bei Tanja momentan abläuft, hat nach meinem Empfinden in Tanjas Leben nichts mehr zu suchen.
Selbst dann nicht , wenn er/sie sich noch so aufreibt und sich als Opfer darstellt...
Was ich nicht verstehe, ist, dass noch niemand mit ihr darüber gesprochen zu haben scheint. Wenn man sich trotz corona in sechs Monaten so viel und regelmäßig sieht, dass es einen schon völlig fertig macht, dass man sein ganzes eigenes Leben anfängt umzukrempeln, gleichzeitig sagt, man sei immer und immer wieder für Tanja da, damit sie sich ausheulen kann, dann muss ich ganz ehrlich zugeben, liegt es außerhalb meines Verständnisses, dass dann nicht einmal Sätze fielen wie: sag mal, ich hab das Gefühl, das mit dem Geld macht dich manchmal total fertig. Man merkt richtig, wie du dann zusammenzuckst. Manchmal fühle ich mich sogar richtig von dir angegriffen und habe das Gefühl, dir nichts recht machen zu können. Was passiert denn da in diesen Momenten, wie fühlen sie sich für dich an, und wie lösen wir das??!
Ne, unter erwachsenen Menschen in einem freundschaftlichen und loyalen setting fände ich das völlig normal, das anzusprechen. Was anderes ist doch, ihr das jetzt nach Monaten schweigsamen Hinnehmens und aufgestauter Frustration vorzuhalten oder gar um die Ohren zu hauen.[/quote]
Ich würde mir das auch wünschen. Ich hätte mir das bei meiner damaligen existenziellen Umwälzung auch gewünscht. Aber sind nicht viele, und ich habe den Eindruck, dass auch Lufti (und meine damalige Clique), im Glauben, dass Schonung, Liebhaben, Flauschen, Aushalten, Nichtkonflikt und, ja, auch Mitleid die Mittel der Wahl sind, wenn jemand erst mal so komplett aus dem Leben kegelt - und man dann da heraus nicht mehr kommt? Also sowohl die Bemitleidete, die auf einer Ebene merkt, was da so unhaltbar und unvereinbar ist, aber am allerletzten Gewohnten - und wenn in der Schwundform als Geforder - noch verzweifelt klammert als auch die Bemitleidende, die merkt, dass Mitleid, also Obiges, nicht auf Dauer trägt und zielführend ist und so auch nur permanent zwischen Baum und Borke sperrt?
Klar - klare Worte. Habe ich ebenfalls bereits weit früher angeregt. Aber: sich die auch erst mal erlauben, wenn sehr wahrscheinlich ist, dass das nicht auf freudiges Aufgreifen stößt, sondern auch erst mal auf Wut, Zorn, Verzweiflung, Vorwürfe, Tränen, Verlassenwerdensanklagen etc. ... das erfordert auch ne Menge Mut ...
Was ist klein, grün und dreieckig? - Ein kleines grünes Dreieck! (copyright: mein Neffe als Kleines)
Als Opfer stellt sich nur einer da und das ist leider Tanja. Ihre Ehe war ja schon lange kaputt und trotz alledem hat sie keine Vorsorge für sich getroffen. Nichtmal arbeiten möchte sie und jetzt sollen andere Menschen ihr Launen und Zicken ertragen bzw ausbaden.`Das kann man natürlich machen, wenn es nicht geballt vorkommt und nur für eine kurze Zeit ist. Hoffe sie kommt bald aus ihrer Opferrolle aus und nimmt endlich ihr Leben in der Hand und zwar eigenverantwortlich.
Zitat von Monstera72 im Beitrag #985@Magalie, noch etwas: Ob Tanja, in ihre jetzigen Verfassung, realistisch unterscheiden kann was Spreu und was Weizen ist vermag ich stark zu bezweifeln.
In ihrer jetzigen Verfassung vermag sie womöglich gar nichts zu unterscheiden. Sie ist dabei, sich neu erleben.
Dass sie dabei Grenzen überschreitet und Leute/Menschen/Freunde permanent vor den Kopf stößt, ist für mich eine logische Konsequenz. Wer das nicht aushalten kann, was bei Tanja momentan abläuft, hat nach meinem Empfinden in Tanjas Leben nichts mehr zu suchen.
Selbst dann nicht , wenn er/sie sich noch so aufreibt und sich als Opfer darstellt...
Ne, is klar, als jemand der finanziell gut aufgestellt ist, hat man natürlich keine eigenen Gefühle zu haben, wenn eine Freundin einen immer wieder angreift und stilisiert sich natürlich nur als Opfer...
Lufti hatte ja geschildert, dass die eine oder andere aus der Gruppe schon versucht hat mit Tanja im Guten über ihr Verhalten zu reden, aber dass sie dann sofort an die Decke geht, die anderen seien unsolidarisch, müssten doch einsehen, wie schlimm ihre Situation ist...
Ich fühle mich nicht als Opfer (Achtung ganz böser Trigger ) sondern bin mit der Situation überfordert.
Opfer war ich als ich als Kind vergewaltigt wurde.
Also hor jetzt bitte auf mich in dieser Situation von Opfer zu sprechen.
Ich erwarte nicht das du meine Lebensgeschichte kennst @magalie j
Aber wenn ich dich bitte aufzuhören (meine Gefühle als Quark zu bezeichnen usw) weil du mich damit verletzt, dann ist es das mindeste, das du damit aufhörst
Tust du aber nicht. Im gegenteil, du presst mich jetzt auch noch in eine Ecke (Opfer) die völlig Gaga ist.
Überlege dir jetzt bitte Mal in einen ruhigen Minute was du hier im Strang bezwecken willst.
Die Gunst der Stunde nutzen wo ich schwach und auf dem Rücken liege und rauf hauen? Ja, damit muss ich in einem Forum rechnen, muss aber nicht sein und sagt viel über dich aus.
Meinem Anliegen (ehrliche klare Worte, behutsamer Umgang, Zuspruch, auskotzen damit ich mir auch Mal Luft machen kann usw) hilfst du definitiv nicht.
Zitat von Kleines grünes Dreieck im Beitrag #1009 Aber sind nicht viele, und ich habe den Eindruck, dass auch Lufti (und meine damalige Clique), im Glauben, dass Schonung, Liebhaben, Flauschen, Aushalten, Nichtkonflikt und, ja, auch Mitleid die Mittel der Wahl sind, wenn jemand erst mal so komplett aus dem Leben kegelt - und man dann da heraus nicht mehr kommt?
[...]
Klar - klare Worte. Habe ich ebenfalls bereits weit früher angeregt. Aber: sich die auch erst mal erlauben, wenn sehr wahrscheinlich ist, dass das nicht auf freudiges Aufgreifen stößt, sondern auch erst mal auf Wut, Zorn, Verzweiflung, Vorwürfe, Tränen, Verlassenwerdensanklagen etc. ... das erfordert auch ne Menge Mut ...
Wenn ich mich recht erinnere, schrieb Lufti, dass durchaus mehrere aus der Gruppe direkt in der Situation klare (oder zumindest sehr genervte) Worte geäußert hätten und Tanja darauf hin ausgerastet sei. Also so wie du es beschrieben hast. So flauschig wird sie also gar nicht angefasst.
Ähnliche Situationen beschrieb Luft auch zu den Zweiertreffs beim Kaffee. Sich aufgeregt wird also genug. Also woran mangelt es tatsächlich?
Wenn ich Tanja wäre, würde ich mich an den gemeinsamen Treffen nicht beteiligen, sondern mich ab und an mal mit der einen oder anderen Frau aus der Gruppe treffen und nur einen Kaffee trinken gehen. Ich könnte aus finanziellen Gründen mit dieser Gruppe auch nicht mithalten. Würde aber nicht erwarten, dass sich die Gruppe finanziell nach mir richtet. Treffe ich mich einzeln mit einer Frau, dann würde ich davon ausgehen, dass sie sich nach meinen Möglichkeiten richtet. Deswegen eine Gruppe durcheinander wirbeln, wäre mir sehr peinlich.
Zitat von Ulina im Beitrag #1018Würde aber nicht erwarten, dass sich die Gruppe finanziell nach mir richtet. Treffe ich mich einzeln mit einer Frau, dann würde ich davon ausgehen, dass sie sich nach meinen Möglichkeiten richtet. Deswegen eine Gruppe durcheinander wirbeln, wäre mir sehr peinlich.
Aber genau das ist ja das Problem. Tanja tut das nicht. Sie stichelt, sie fordert, sie schmollt, sie erregt schlechte Laune, macht Vorwürfe.
"Peinlich" scheint ihr nix zu sein.
Was ist klein, grün und dreieckig? - Ein kleines grünes Dreieck! (copyright: mein Neffe als Kleines)
Wie ich Lufti verstanden habe, hat bei dem Nachmittag auf dem Boot, an dem Tanja über Stunden gemosert hat, niemand ihr direkt die Meinung gesagt. Bisher scheint die Gruppe es höflich wenn auch innerlich genervt ausgehalten zu haben. Beim Essen im Restaurant hat wohl lediglich eine Frau mal direkt gesagt, so geht's nicht, worauf Tanja direkt in die Luft gegangen ist.
Zitat von Kambara im Beitrag #1017 . Also woran mangelt es tatsächlich?
Meine Meinung:
Für Tanja existiert kein Zeitgefühl. Für sie ist die Trennung gefühlt erst 3 Tage her.
Der Schmerz noch genauso präsent wie vor 6 Monaten.
Und ich stehe jetzt bei:
Ich kann so nicht weiter machen Ich will sie nicht fallen lassen (was sie aber bei jedem vorsichtigen ansprechen von Problemen so auffasst und fördert das ich als Freundin eben rücksicht nehmen muss) Und ändern kann ich an der Situation für sie aber auch nix.
Zitat von Ulina im Beitrag #1018Wenn ich Tanja wäre, würde ich mich an den gemeinsamen Treffen nicht beteiligen, sondern mich ab und an mal mit der einen oder anderen Frau aus der Gruppe treffen und nur einen Kaffee trinken gehen. Ich könnte aus finanziellen Gründen mit dieser Gruppe auch nicht mithalten. Würde aber nicht erwarten, dass sich die Gruppe finanziell nach mir richtet. Treffe ich mich einzeln mit einer Frau, dann würde ich davon ausgehen, dass sie sich nach meinen Möglichkeiten richtet. Deswegen eine Gruppe durcheinander wirbeln, wäre mir sehr peinlich.
Das ist genau die Reaktion eines Menschen wie du und ich. (Ich hatte meinen Mann in flagranti erwischt und die Scheidung eingereicht). Tanja ist aber nicht aus so einem Holz geschnitzt, sie sieht sich als Opfer und will mit aller Gewalt dass die anderen (Freunde!) auch Opfer werden.
Das was ich brauche, habe ich. Das was ich nicht habe, brauche ich nicht.
Sag mal lufti, ihr habt doch vor ein paar tagen geredet. Hast du das denn nicht angesprochen? Ich hatte dich ursprünglich nämlich so verstanden und jetzt die Tage später kommt es mir so vor, als sei es von deiner Seite aus nie thematisiert worden.
Wenn ja, was sagt sie denn ganz konkret dazu, wie du das mit dem Geschirr etc. empfindest?