Zitat von Aen im Beitrag #869Ja, ich meine, es gibt in diesem Thread inzwischen überzeugend viele Beiträge, in denen Lufti auf unsere Nachfragen hin (wie gesagt, auch ich hatte die) immer wieder klarzuziehen versuchte, was Reichtum für sie, für die Gruppe meint. Was das mit Protzenwollen o.ä. - in ihrem eigenen Werteverständnis - nicht zu tun haben will. Dass sie in ihren Freundinnen Eigenschaften, Werteübereinstimmungen sucht (und findet), die ihr über das gemeinsame Geldhaben und -ausgeben hinaus etwas bedeuten. Und so weiter.
Okay, Gedächtnisprotokoll: Lufti schreibt über die "Gruppe", die im übrigen bis zu 30 Personen stark ist, nichts über gemeinsame Werte (bzw. welche das wären) sondern dass das vebindende Element sei, dass Geld "kein Thema" ist. Kein Thema in dem Sinne, dass man sich xyz selbstverständlich und problemlos leistet weil man's eben kann. Abgesehen von den Events à la Dolce Vita schreibt sie nichts von Gemeinsamkeiten oder Werten.
Letzteres bezieht sie eher auf ein paar Freundinnen, die mit dieser Truppe überhaupt nichts zu tun haben, und bei denen irgendwelche finanziellen Aspekte keine Rolle spielen. Von ihrer besten Freundin schreibt sie sogar, dass diese mit "der Gruppe" nichts zu tun haben will.
ZitatIch finde beispielsweise auch mindestens zwei Beiträge (vielleicht suche ich später noch danach), in denen Lufti Tanja in berührender Tiefe beschreibt, so dass in mir wirklich ein Bild dieser Frau entstehen konnte.
Jo, und im gleichen Atemzug, bzw. Beitrag kommt dann die nicht minder vehemente Beschreibung der biestigen, stichelnden Tanja, die ihr unglaublich auf die Nerven geht, und zwar seit sage und schreibe 6 (in Worten sechs!) Monaten. Das meinte ich mit Dr. Jekyll/Mr. Hyde. Ich bringe das Bild dieser sehr widersprüchlichen beiden Tanjas in dieser Ausprägung nicht zusammen.
Im übrigen, das geht jetzt an @Lufti direkt: Was tut sie dir denn tatsächlich an? So ganz nüchtern gesehen? Sie nölt doch nicht an deiner Person rum, stellt dich als Mensch in Frage oder macht dir deinen Mann madig. Nichts, was wirklich an die Substanz geht. So wie du all diese Tanja-Situationen beschreibst, klingst du wie ein Kind, das sauer ist, weil ihm jemand seine schönen Spielzeuge nicht gönnt oder kaputt machen will. Wenn du tatsächlich so abhängig davon bist und dir die Gegenwart einer sozial abgestürzten Freundin buchstäblich dein Leben vergällen kann, ist das nicht sonderlich souverän in meinen Augen.
Du beschreibst dich selbst als "Macherin" und in deinen sonstigen Beiträgen, ob hier oder in der Bri, als eher robust und nicht von der empfindlichen Sorte. Jemand, der austeilt und selbst auch offene Worte verträgt. Und dann bringt dich das Gestichel einer im Moment reichlich kopflosen und wahrscheinlich verzweifelten Frau über Vorspeisen, Kaffeetassen und Picknickkörben so aus dem Konzept? Kann ich irgendwie gar nicht glauben. Ich halte all das für überdramatisiert. Ständiger Tanja-Alarm mit sofortigem Heißlaufen der Drähte innerhalb der Gruppe? Das geht ja offenbar Schlag auf Schlag.
Da frage ich mich doch tatsächlich: Haben die alle nix Besseres zu tun?
Im übrigen, das geht jetzt an @Lufti direkt: Was tut sie dir denn tatsächlich an? So ganz nüchtern gesehen? Sie nölt doch nicht an deiner Person rum, stellt dich als Mensch in Frage oder macht dir deinen Mann madig. Nichts, was wirklich an die Substanz geht.
Mmh, ich hatte mehrfach geschrieben was mir an die Substanz geht.
Aber gerne nochmal mit anderen Worten.
Sie unterstellt mir (bei manchen Dingen) keine Freundin zu sein (wortwörtlich ohne Spekulation)
Sie stichelt und unterstellt mir damit wieder das ich nicht loyal ihr Gegenüber bin (meine Interpretation)
Sie versucht auf verschiedenen Wege mir ein schlechtes gewissen zu machen. (Meine Empfindung)
Und ja, sie war früher anders. Und es gibt genug Menschen die nach einem Schicksalsschlag anders werden (z.b. verbittert mit allen folgen)
Wenn du dir das nicht vorstellen kannst, OK. Aber bitte unterstelle mir deswegen nichts.
Und ganz ehrlich, ich bin hier damit durch.
Danke an (fast) alle Beiträge. Auch kritische Beiträge nehme ich an. Aber ich werde mir hier nicht mehrmals Unterstellen lassen, das ich lügen erzähle usw.
@ Kambara Bin gerade unterwegs, daher kurz: alles gute Fragen. Jede einzelne. Das macht den Unterschied. Ich seh Dich in aufrichtiger Verstehensabsicht über die Schilderungen dieses Threads gebeugt. Eng an Lufti, nicht an Dir. Alles fein für mich.
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Halte Dir jeden Tag 30 Minuten für Deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen. (A. Lincoln)
Ich würde gerne nochmal klarstellen, weil ich ja eine von denen bin, die über ihre Empathie reden, was ich genau meine.
Empathie bedeutet sich in den anderen hineinzuversetzen.
Es ist erstmal losgelöst vom Handeln. Lufti handelt total freundschaftlich. Sie ist für ihre Freundin da, sie hilft, sie sorgt sich, sie hört zu. Sie tut mehr, als die meisten Menschen in ähnlichen Konstellationen, tun.
Das steht/stand für mich zu keinem Zeitpunkt zur Diskussion.
Sie hat auch alles Recht Grenzen zu setzen.
Aber: Sie kann sich nicht besonders gut in Tanja hineinversetzen. Das ist einfach so. Sie bezieht viel zu viel auf sich, nimmt Dinge persönlich, wird getriggert, und hat auch eine, für sich selbst typische, Erwartungshaltung daran, was für Tanja jetzt am besten wäre.
Und das liegt eben an einem Mangel an Empathie. Denn ein empathischer Mensch versetzt sich hinein und bewertet die Situation aus dem Blickwinkel der anderen Person heraus. Und dann müsste Lufti erkennen, dass sie alles viel zu persönlich nimmt und wie zerrissen und kaputt Tanja eigentlich ist.
Ihre Rücksichtsnahme, ihre Helfen und Aushalten hilft Tanja aktuell mit Sicherheit.
Meiner Meinung nach würde Empathie vor allem Lufti selbst helfen. Denn meiner Erfahrung nach hilft es mir immer heraus aus der Spirale an persönlicher Betroffenheit, triggert mich viel viel weniger, und löst eben keine eigenen Emotionen in mir aus, für die ich mich dann rechtfertigen muss, wenn ich Situationen nur aus dem Blickwinkel der anderen Person heraus betrachten kann. Es ist also ein Hilfsmittel, welches ich Lufti gerne an die Hand geben würde und keine Kritik oder gar Herabsetzung dessen, was sie schon alles tut.
Aber auch der empathischste Mensch stößt an seine Grenzen, wenn sich nach einem halben Jahr noch immer nichts bewegt hat und von der anderen Seite nur Missgunst kommt, oder?!
Und dann auch noch hinterherspioniert wird auf Facebook bei Angehörigen, um wieder einen Angriffspunkt zu finden. Ich halte inzwischen Tanja nicht mehr für eine Freundin. Das ist bösartig.
Zitat von Baumhaus1 im Beitrag #881Aber auch der empathischste Mensch stößt an seine Grenzen, wenn sich nach einem halben Jahr noch immer nichts bewegt hat und von der anderen Seite nur Missgunst kommt, oder?!
Es geht doch auch um Ausgleich- Empathie heißt, ich bin bei dem anderen und stelle mich "beiseite". Hier kommt dann durchaus die Frage auf, ab wann man die Position eines Therapeuten übernimmt? ES gibt keine Zeitskala- aber doch offensichtlich ein gutes Bauchgefühl bei Lufti, die durchaus spürt, dass es schon längst reicht.
Zitat von Lufti im Beitrag #878 Und ja, sie war früher anders. Und es gibt genug Menschen die nach einem Schicksalsschlag anders werden (z.b. verbittert mit allen folgen)
Wenn du dir das nicht vorstellen kannst, OK. Aber bitte unterstelle mir deswegen nichts.
Nur soviel noch dazu: Du hast keine Ahnung, was ich mir alles vorstellen kann, bzw. was alles zu meinem Erfahrungsschatz und der Lebenswirklichkeit meines Umfeldes gehört. Da gibt es ganz andere Kaliber.
Auch oder vor allem deshalb wirkt die von dir geschilderte Welt samt der Gruppe und ihren Sorgen für mich fremd bis befremdlich. Wenn das allein eine Unterstellung für dich bedeutet, kann ich es nicht ändern.
Zitat von Jubidu im Beitrag #880ihre Helfen und Aushalten hilft Tanja aktuell mit Sicherheit.
Das würde ich nicht unterstreichen wollen. Wie ich schon meinte, wenn kein Geld mehr da ist, passt es mit der Gruppe nicht mehr und jede Geldspende oder Verbiegen, zögert diese Tatsache nur schmerzhaft heraus. Und auch das Aushalten - was schon langer über Luftis Kraft geht- hilft Tanja auch nicht wirklich. Es hat sich zum reinsten Terror entwickelt und ich würde eher glauben, dass klare Grenzen und Ansagen- so schwer sie für Tanja erstmal wären- wirkliche Hilfe wäre!
Ich kann den Weg zum jetzigen Punkt gut nachvollziehen- wie es dahin kam und was Lufti alles getan hat. Ob das hilfreich für Tanja war- kann man durchaus in Frage stellen. Auf keinen Fall kann man das pauschal so sagen.
Zitat von Jubidu im Beitrag #885Ich denke es würde jedem helfen, wenn man aufhören würde Empathie damit gleichzusetzen den Therapeuten spielen zu sollen. Not the same!
Keiner sagte, sie "soll" Therapeut spielen!
Aber wer wirklich empathisch begleitet, der IST ganz beim anderen und nimmt sich zurück. Das kann ein Therapeut ganz genauso, wie ein Otto-Normalo. Und wenn ich das aus Rücksichtnahme oder aus anderen Gründen, kontinuierlich mache- NEHME ich die Rolle eines Therapeuten ein! Das kann ja auch ganz unbewusst ablaufen und mit keinerlei Absicht dazu.
Und da eine Freundschaft eben was anderes ist- sollte man das im Fokus haben.
Zitat von Chickenwings im Beitrag #856Es ist immer das gleiche, wie in der Bri bereits......irgendwo wird was gesucht, um der TE so ans Knie zu pinkeln, dass es weh tut. Warum auch immer. Ich werde es nie verstehen.
Lufti, lass dich hier nicht auch noch angreifen, wehr dich. Kannst du gleich für Tanja üben.
Ich verstehe es auch nicht. Und werde sowas nie verstehen.
Margalie, ich empfinde dein Verhalten als sehr unfreundlich und unhöflich. Nicht dass du irgendwann mal sagst: warum hat mir das keiner gesagt... ( wovon ich selbstverständlich nicht ausgehe)
Das sagt ja gerade die Richtige. Und damit meine ich nicht Dich Vanessa.
Zitat von Chickenwings im Beitrag #889Es ist nicht "kein Geld mehr da".
Aber so baut sich die Geschichte auf ;-)
Nein. So ist nur Tanjas Sicht.
Ich glaube, dass dieser Eindruck "kein Geld mehr da" bei allen herrscht- so kommt es mir zumindest vor (auch die Reaktionen aller anderen Beteiligten).
Zitat von Lori-OT im Beitrag #843Mal abgesehen von der jüngsten Reichtums-Diskussion gibt es hier ja zwei Arten von Tanja-Betrachtungsweisen: die einen, die sagen: "6 Monate sind nichts. Lufti, bring alles Verständnis auf, das du haben kannst, und übe dich in noch viel mehr Empathie" und die anderen, die sagen: "Na ja, Lufti, Du kannst schon nach 6 Monaten auch mal dezent darauf hinweisen, dass die Welt sich nicht nur um Tanja dreht. Außerdem musst Du Dich selbst auch schützen, am besten durch a bisserl Distanz."
jo. Und dann gibts die ganz die andern, die sagen: "6 Monate sind nix, bring weiterhin Empathie auf und du musst ich mehr distanzieren und auch mal sagen, Tanja stopp.
Zitat von Chickenwings im Beitrag #896Das habe ich völlig anders gelesen, kenzia.
ok. Für mich gibt es für Tanja nun viel weniger Geld- zu wenig, um den Standard von vorher zu halten. (Was nicht heißt, sie hat gar kein Geld!). Aber gerade weil der Standard nicht mehr gehalten werden kann - gibt es einerseits viel Einsatz der anderen und Lufti und andererseits eine Tanja, die damit (genausowenig) umgehen kann. Mag sein, dass ich da nun was falsch verstanden habe, wurde ja auch schon einiges geschrieben ;-)