Zitat von Kitty_Snicket im Beitrag #436Aen, sorry, aber MsF oder Entwicklungshilfe gleichsam als Therapieprojekt? Nein danke. Für sowas muss man erstens gefestigt und kompetent sein (ich staune über 'sie könnt jederzeit als Medizinerin' - 30 Jahre nach der Promotion, ohne Erfahrung?) und zweitens geht's dabei darum, _anderen_ zu helfen.
Klar, sie muss jetzt erstmal aus der Nabelschau rauskommen und möglicherweise wär ein Hardcore-Programm, wo sie sie sich um andere kümmern soll - so sie das kann! - und nicht ständig auf sich fixiert ist, genau das Richtige. Aber dann würd ich eher mal kleinere Brötchen backen.
Akri - deine Signatur ist super!
Ich möcht hier kurz einhaken, weil ich mich bei dem Gedanken, dass Tanja jetzt mit Kusshand in die Medizin... etwas schwer tue. Wir hatten kürzlich einen ähnlichen Fall (von den beruflichen Eckdaten her) - das ging GARNICHT. Also null. Allein schon die IT, geschweige denn das Fachliche. Trotz Ärzte-(Nachwuchs)Mangel - da tu ich mich schwer zu glauben, dass sie sich nach einer Anstellung (nehmen wird man sie ws sogar "müssen" im ÖD, wenn keine qualifizieteren Bewerbungen zeitgleich da sind). Aber bleiben wird sie ggf nicht lang. Das möcht ich nur kurz zu bedenken geben, also dass es nicht zwangsläufig so sein muss, dass sie da nun tolle berufliche Chancen hat.
zwangsläufig ist natürlich nie was.
Aber es gäbe Berufe, die nach 20 Jahren Pause desaströser wären. Besser gäbe es auch. Aber Ärztin ist echt eine Bank in der Lage.
Aber ich kenne auch so Kandidaten. Nur, nutzt das jetzt, wenn ich schreibe was für berufliche Vollversager ich kenne?
Zitat von Lufti im Beitrag #449Mit der 1-12 Skala.
Bei mir ist jemand bei 8-9 schon Recht hoch angesiedelt.
Ich habe viele bekannte aber nur sehr wenige Freunde. Also über 10 gibt es nur 3 Personen. Keine davon ist in dieser Gruppe.
Das gibt mir natürlich auch zu denken.
Würde es mir auch. Grundsätzlich können die beiden 8-9er und 10er Kreise ja gut nebeneinander bestehen, aber klar schaut man sich jetzt wohl manches anders an. Finde ich aber auch ein gutes Regulativ für euch als Gruppe, die bisherigen Selbstverständlichkeiten ein bisschen durchzulüften.
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Halte Dir jeden Tag 30 Minuten für Deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen. (A. Lincoln)
Zitat von Lori-OT im Beitrag #448Zum Beruf: Es ist halt die Frage, ob sie um des Prestiges willen Medizin studiert hat oder aus Leidenschaft für das Fach.
Sie hat das auf Wunsch der Familie studiert.
Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie gar nichts studiert.
Sie war glückliche Frau von XY.
Sie war glücklich das sie ihre Kinder in ruhe groß ziehen und sich ehrenamtlich engagieren konnte.
Ja für sie war alles easy peasy. Sie hatte ihr Haus, er ging (wahrscheinlich viel) arbeiten, sie hatte ihr Ehrenamt. Sie konnte shoppen und zur Kosmetik etc. Jetzt steht alles auf dem Kopf. Aber Lufti, wenn sie aller Vernunft nicht zugänglich ist: du kannst meinem ueber die Straße helfen der das nicht will.
Wg Entwicklungshilfe denke ich auch die musste erst selbst stabil sein.
Zitat von Lori-OT im Beitrag #448Zum Beruf: Es ist halt die Frage, ob sie um des Prestiges willen Medizin studiert hat oder aus Leidenschaft für das Fach.
Sie hat das auf Wunsch der Familie studiert.
Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie gar nichts studiert.
ähm.
Also ein Medizinstudium ist eher nix, was man wegen dem Papi durchzieht und -steht....
Im Normalfall.
Ich will daraufhinaus, dass die Bewertung von "hätte, wäre, gewesen wäre, ..." in dem Fall ähnlich unsinnig ist, wie gestern die Überlegungen in wie weit es eine Situation verändert, wenn man kleine Kinder hat oder so.
Hat man nicht. Bzw. hat sie! Also Medizin studiert. So der totale Zufall wird das nicht gewesen sein, zeugt aber imho auf besonders bedauerliche Weise, wie gering ihr Selbstwert evtll immer schon war....
Und noch ein Gedanke zu München, von mir als "Zuagroaster" und längst wieder Weggezogener: So wie ich es von den echten Münchnern gehört habe, war es dort im Vergleich zur restlichen alten Bundesrepublik nie ein Makel, wenn die Ehefrau auch gearbeitet hat. Dieses gehobene Mittelstandsding "Wir können es uns leisten, von nur einem Gehalt zu leben, es geht uns sehr gut" war in München nie so präsent wie anderswo. Wenn Tanja so nach öffentlicher Meinung und Ansehen schaut, hilft Ihr dieser Gedanke vielleicht, wieder in Arbeit zu kommen. Gibt es in Eurer Clique viele Hausfrauen, oder gehen auch die Ehefrauen doch eher arbeiten?
Zitat von Lori-OT im Beitrag #448Zum Beruf: Es ist halt die Frage, ob sie um des Prestiges willen Medizin studiert hat oder aus Leidenschaft für das Fach.
Sie hat das auf Wunsch der Familie studiert.
Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie gar nichts studiert.
Sie war glückliche Frau von XY.
Sie war glücklich das sie ihre Kinder in ruhe groß ziehen und sich ehrenamtlich engagieren konnte.
Von mir kriegt sie dafür keinen drüber. War halt ein Spiel mit hohem Einsatz bei einem eher auf Kante genähten Ehevertrag (wenn ich das richtig verstanden habe?).
Für mich liest sich das aber mehr denn je wie eine echte Chance, sich mit knapp über 50 nochmal neu zu erfinden. Hat auch nicht jeder das Privileg, zwei Leben in eins zu packen. :) Weiß schon, das gilt so natürlich nur vom guten Ende her betrachtet, trotzdem, ein bisschen Aufbruchsstimmung würde ich ihr schon ins Gepäck für die nächste Zeit stecken. Immer wieder. Bei jedem Treffen.
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Halte Dir jeden Tag 30 Minuten für Deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen. (A. Lincoln)
Da muss man auch berücksichtigen, dass man Narrative, warum man was im Leben gemacht hat, auch immer mal ändert, teilweise sehr stark. Möglicherweise hat sie das während ihrer Studienzeit anders gesehen (schon gar ein Studium, das, wir Rokeby auch sagt, nicht mal so eben macht), aber heute will sie es so sehen, als ob Ehefrau immer ihr großes Lebensziel gewesen wäre. Aber das hilft auch nicht in der Situation.
Trotzdem war sie ja jemand, bevor sie den Typen kennengelernt hat, und sollte daran wieder anknüpfen. Mit dem Ehefrau-Sein - da ist halt die Frage, ob ihr das Modell Jerry Hall gefällt. Statt Mick Jagger eben den vielviel älteren, aber vielviel reicheren Rupert Murdoch. Meistens ist es ja so, dass wohlhabende Männer jüngere Frauen bevorzugen, und wenn es nicht ohne viel Geld geht, dann wird er schätzungsweise deutlich älter sein.
Also ein Medizinstudium ist eher nix, was man wegen dem Papi durchzieht und -steht....
Also ich kenn auf Anhieb ein halbes Dutzend, die das tatsächlich nur wegen Papi durchgezogen haben. Klar hatten sie ein entsprechendes Abi, waren auch sonst intelligent und fleißig - aber wenn es nach ihnen gegangen wäre (und die väterliche Praxis nicht gewartet hätte), wäre ihr Leben ganz anders verlaufen.
Zitat von Lufti im Beitrag #407 Ich sehe ein Problem und dann werde ich aktiv um es zu lösen.
Ich kann es schlecht ertragen wenn andere es nicht so machen.
Ich finde es nicht ganz treffend, Tanjas Lage als *Problem*, das man nur lösen muss, einzuordnen. Ohne dramatisch sein zu wollen, aber auf diese (!) Art und Weise fast auf Ground Zero zu landen ist eine echte Zäsur, die auch ihr restliches Leben zumindest emotional mitbestimmen wird.
@Lufti Hast Du denn den Eindruck, dass Tanja einschätzen kann, wie viel Kraft sie das Hinauszögern der Scheidung noch definitiv kosten wird? Jeder Gerichtstermin, der unweigerlich bei einer strittigen Scheidung stattfindet, wird sie noch tiefer runterziehen. An Deiner Stelle würde ich ihr gegenüber diesen Aspekt wiederholt betonen. Tanjas Heilungsprozess wird erst beginnen können, wenn die sachliche Ebene abgeschlossen sein wird und der Status *geschieden* eine Tatsache darstellt.
Die Anregung von @Neustart mit dem begleitenden Psychologen fand ich außerordentlich gut. Das würde ihr, schätze ich, mehr bringen als 3 Wochen Wellness, denn sie sind schnell mal vorbei.
Zitat von Lufti im Beitrag #419 Es triggert mich, das Sie uns Vorwürfe macht.
Hast Du das gestern denn auch angesprochen?
Zitat von Stadtkrone im Beitrag #421 Für die Freundin wäre es aber vielleicht nicht die schlechteste Idee, woanders ihr neues Leben anzufangen.
Ich denke eher, das würde das Gefühl der Entwurzelung nur verstärken. Diesen Rat bekam ich auch öfter zu hören - aber das hätte ich nicht noch zusätzlich verkraftet.
Zitat von Lufti im Beitrag #464Das hinauszögern der Scheidung ist momentan ihr einziger Energiegeber.
Denn darüber hat sie eine Art Kontrolle. Klingt total verdreht aber ich kann es nachvollziehen.
Sieht es denn für dich danach aus das sie Energie hat ? Die sie in irgendeiner Form einsetzt. Sie hat Kontrolle worüber ? Das soll sie dir mal sagen. Und zeigen.
es kann ja lukrativ(er) sein, die Scheidung noch bissl zu strecken. Über Trennungsunterhalt einerseits und die Lage für sie, wenn das Baby da ist und die Scheidung durch haben viele schon vieles geschrieben...
Und sie sich versüßen zu lassen. Das ist ja vom Ego abgesehen ein Verhandlungsgegenstand, den sie durchaus spielen sollte!
Aber während dessen: mal planen, ob nicht doch eine Fortbildung / Fachausbildung was weiß ich interessant ist. Und was da der Ex subventionieren könnte, als Deal.
Oder 12 Wochen Lanserhof und mal ein Auge auf die Preisliste dort werfen, was die für stinknormale Kassenlabore so abdrücken und was das .....
Zitat von Lufti im Beitrag #449Ich habe viele bekannte aber nur sehr wenige Freunde. Also über 10 gibt es nur 3 Personen. Keine davon ist in dieser Gruppe.
Zitat von Aen im Beitrag #459Von mir kriegt sie dafür keinen drüber. War halt ein Spiel mit hohem Einsatz bei einem eher auf Kante genähten Ehevertrag (wenn ich das richtig verstanden habe?).
Glaube ich gar nicht mal, immerhin wurden für sie Rentenbeiträge bezahlt. Das ist in solchen Ehen noch lange nicht selbstverständlich.
Lufti, deine Aufstellung 1 bis 4 solltest du anders sortieren. Du bist die Hauptperson in deinem Leben. Und die Gruppe sortiert sich schon, irgendwann werden die Kontakte reduziert, schon von der Seite, die Kontakte zum Nochehemann hat, es sei denn diese Personen fungieren als Berichterstatter.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Zitat von flatline im Beitrag #444Trotz Ärzte-(Nachwuchs)Mangel - da tu ich mich schwer zu glauben, dass sie sich nach einer Anstellung (nehmen wird man sie ws sogar "müssen" im ÖD, wenn keine qualifizieteren Bewerbungen zeitgleich da sind).
Etwas ot, aber wichtig, weil sich das (für mich) etwas missverständlich liest: Natürlich "muss" im ÖD niemand eingestellt werden, der nicht passt. Wenn keine qualifizierten Bewerbungen da sind, sind keine da, da "muss" auch der ÖD niemanden nehmen, der die Anforderungen nicht erfüllen kann.
Ich habe jetzt alles gelesen... natürlich kommen bei mir auch wieder die Gedanken an die eigene Trennung hoch, einiges kann ich total verstehen.
Als mein Ex mich verlassen hat, war unsere Ehe nicht gut, das wird bei Tanja bestimmt auch so gewesen zu sein. Aber auf die Idee, da Knall auf Fall fremdzugehen und höchstglücklich dann das Ergebnis zu präsentieren, das hätte ich meinem Ex nicht zugetraut. Er hat, und das hat Tanjas Mann bestimmt auch, eine Weile an einem Paralleluniversum geschraubt, und mich als Ex nicht einbezogen. Ich halte mich wirklich nicht für naiv, aber ich wurde, wie Jahre später herauskam, 14 Monate lang betrogen und habe zwar sehr wohl gemerkt, das da "was ist", aber mein Ex behauptete stets, ich würde mir was einreden und ich hätte wohl ein Problem, nicht er. Hätte ich das nur sofort gewusst, das hat im Nachgang so viel Erleichterung gebracht! Mein Leben hat sich damals tatsächlich von einem Tag auf den anderen völlig verändert. BÄMM. Der Ex total glücklich und verliebt bis über beide Ohren, ich und gewiss auch Tanja brauchte eine ganze Weile um überhaupt zu verstehen, was da gerade passiert ist. Um Haaresbreite wäre ich noch seine Begleitung zu einer Hochzeit gewesen (durch Zufall kam sein Betrug raus, Tage vorher), nun nahm er einfach die Next mit. Auch hier wird Tanja einfach so ersetzt. Aus meiner Sicht kann ich sagen: das war traumatisch. Mein Ex war ja schon völlig durch mit der Ehe und auf neuen Pfaden. Und ich musste erst mal kapieren, was da gerade passiert war. Das ist richtig übel, und ich verstehe völlig, dass Tanja das nach 6 Monaten noch nicht realisiert hat. Das dauert! Ich würde sagen, so richtig raus aus dem Loch war ich nach vier Jahren. Und ganz ehrlich gesagt: erholt habe ich mich bis heute, elf Jahre danach, nicht mehr. Weil eben genau das passierte, was Tanja auch gerade blüht: Druck vom Ex. Sie soll sich zackzack scheiden lassen, sie soll raus aus seinem Haus, sie soll, sie soll. Ich war damals genau so klaglos wie Tanja, ich wurde exakt ein Jahr nach der Trennung geschieden, bei der Hochzeit im Frühjahr drauf war die Braut dann bereits schwanger. Mitgeteilt wurde mir das alles im Nachhinein. Bis ich überhaupt wusste, wie mir geschieht, war ich schon geschieden. Und diese ganze Rosenkriegsscheiße, bei uns wegen Kindesunterhalt, läuft immer noch. Im Sommer ist mein jüngstes Kind 18, dann hab ich hoffentlich endlich Ruhe.
Will sagen: vermutlich dauert das noch lange, bis Tanja darüber lachen kann.
Eure, Lufti, und ihre Freundschaft hat wohl bisher ein gewisser Status, ein Vermögen zusammengehalten. Man hat was zusammen GEMACHT, man war auf Reisen, Essen, beisammen im Viele-Paare-Modus. "Eigentlich" hätte vermutlich Tanjas Mann mit Next statusmäßig besser gepasst. Dann wäre Tanja weg gewesen, aber das Leben wäre so weitergegangen. So ist es mir ergangen, ich war dann einfach raus aus der Truppe. Und ehrlich gesagt, für mich war das besser. Tanja bekommt ja irgendwie bei jedem Treffen mit, sie kann nicht mehr mithalten, nicht nur dass sie jetzt Single unter Paaren ist, sondern ihr ist auch jeglicher Status weggebrochen. Sie ist nicht mehr Frau von, sie ist allein. Und sie hat nichts aufuweisen.
So bitter das ist, ich glaube, es tut ihr einfach nicht gut, mit Euch was zu machen.
ICH hätte mir damals gewünscht, dass mich einfach mal jemand in den Arm nimmt. Statt mir vorzuschlagen, dies oder das anzugehen. Und ich hatte einen Job und habe das Haus übernommen. Wie muss es erst Tanja gehen. Sie schaut in den Abgrund.
Weißt du, was mich bei Tanja tatsächlich wundert, bzw. stört? Dass sie euch ja im Moment nichts zu gönnen scheint, überall sich abgehängt fühlt, aber selbst viele Jahre praktisch ohne eigenes Zutun im Wohlstand gelebt hat. Hat sie da auch überlegt, dass sich andere keinen Luxusurlaub im 5-Sterne-Hotel leisten können? Hat sie sich da auch komisch gefühlt, wenn sie in ein erstklassisches Restaurant gegangen ist?
Was ich damit sagen will, ist dass ich ihr Verhalten schon sehr egoistisch finde. Sie darf natürlich verzweifelt sein, sie darf natürlich hadern, sie ist wütend, enttäuscht, auf ihren Mann, aber jetzt auch auf euch und auf den Rest der Welt.
Da kann man nur hoffen, dass sie irgendwann wieder runterkommt und das nicht an den Menschen auslässt, die es wirklich wie ihr gut mit ihr meinen!
Ich war auch schon mal am unteren Limit, schwere Erkrankung, Trennung, Scheidung, Haus verloren. Damals musste ich wirklich alles Nicht-Lebensnotwendige weglassen, ich kündigte sämtliche Abos und Mitgliedschaften, legte Versicherungen still usw.
Da ich aber auch schon vorher nicht in Saus und Braus gelebt hatte und wir als Familie oft jeden Pfennig zweimal umdrehen mussten, vorallem nach dem Hausbau, war es zwar hart für mich, aber als ich wieder gesund war habe ich einfach versucht, das Beste draus zu machen.
Ich muss zugeben, dass ich auch manchmal neidisch war auf Freunde, die einfach so ein Wohnmobil kauften oder in einen tollen Urlaub aufbrachen. Aber das hätte ich niemals so kommuniziert. Sie konnten ja nichts dafür, keiner eigentlich, manchmal fliegt einem halt das Leben um die Ohren.
Aber so ein Benehmen finde ich schon unterirdisch!
Zum Arztberuf: Jemand der kaum deutsch kann, aber in Syrien oder so zuletzt gearbeitet hat, der hat zumindest Ahnung vom aktuellen Stand der Medizin. Jemand der vor 30 Jahren studiert hat, würde ohne Berufserfahrung für mich zählen, wie jemand, der nicht studiert hat. In der Zeit hat sich Inhaltlich doch einiges extreem geändert. Da helfen auch ein paar wenige Fortbildungen nicht. Und Medizin ist ein schnelles Fach. Da muss sie auf zack sein. Mal was nachlesen, ok. Aber vieles muss sie einfach im Kopf haben.
Da ist schon die Zusammenarbeit schwierig mit jemanden, der vielleicht 5 Jahre raus war.
Ansonsten geht es doch darum noch nicht. Arbeiten wird ihr eine Therapie nicht ersetzen. Und die Frage ob 2000 euro viel oder wenig Geld sind ist eine Kopfsache. Das ist auch ein Stückweit eine Entscheidung. Selbst wenn sie 1100euro Miete zahlt hat sie 900 Euro über. Da würden sich seehr sehr sehr viele Menschen glücklich schätzen das zu haben
6 Monate und du Lufti, bist gestresst. Wieviel habt ihr euch denn gesehen in dieser Gruppe? Zumindest Anfang des Jahres waren wir noch mitten drin in corona. So häufig kann das doch nicht gewesen sein. Give her some slack.
Zitat von Jubidu im Beitrag #473Zum Arztberuf: Jemand der kaum deutsch kann, aber in Syrien oder so zuletzt gearbeitet hat, der hat zumindest Ahnung vom aktuellen Stand der Medizin. Jemand der vor 30 Jahren studiert hat, würde ohne Berufserfahrung für mich zählen, wie jemand, der nicht studiert hat. In der Zeit hat sich Inhaltlich doch einiges extreem geändert. Da helfen auch ein paar wenige Fortbildungen nicht. Und Medizin ist ein schnelles Fach. Da muss sie auf zack sein. Mal was nachlesen, ok. Aber vieles muss sie einfach im Kopf haben.
Vielleicht kann sie erstmal als Impfärztin eingesetzt werden?