Zitat von Heaven im Beitrag #146Zum Halogenbackofen: Die Lösung, den durch ein anderes Gerät zu ersetzen, kommt für mich nicht in Frage.
Sehr vernünftig, zumal man ja erstmal gucken muss, ob sich dein Problem nicht beheben lässt. Also – was wolltest du denn zubereiten, was nicht funktionierte?
Ich musste anfangs einiges ausprobieren, mir gab meine Freundin*, von der die Empfehlung kam, ein paar Tipps. Da wären z.B. – welches Gitter nehme ich wann. Bei mir war ein niedriges dabei und ein hohes und ein Aufsatzring. Ich verwende das niedrige z.B. bei Aufläufen, damit es durchgart und oben nicht verbrennt.
Das hohe Gitter nehme ich, wenn ich in einer Quicheform was mache und die wiederum ist meisten ims Einsatz. Ich hatte eine aus Porzellan, da hab ich das Problem mit Hitze von unten auch schon gehabt. Dann hab ich mir eine aus Blech (so ein dünneres schwarzes Teil) zugelegt und die ist perfekt. Ausgelegt mit rundem Backpapier, nur ein paar Tropfen Öl drauf, Gewürze, mit dem Pinsel verteilen und Gargut rein.
Gestern z.B. gewürzte Hühnerbeinchen 15 Min. von einer Seite bei ca. 170 Grad (in den 15 Minuten putze/schäle ich dann Kartoffeln und Gemüse, räum gleich auf etc.), dann umdrehen und gleich kleine Kartoffelhälften und Gemüse dazugeben. Nochmal so 15 bis 20 Minuten, nur einmal geguckt, ob was zu trocken wird, dann evtl. mit dem Pinsel ein bisschen überstreichen.
Bei einer Quiche leg ich die ersten 10 Minuten Backpapier drüber, ähnlich wie auch im Backofen, damit sie nicht zu dunkel wird. Evtl. muss man das auch mit Pizza so machen (die esse ich aber aushäusig, schmeckt daheim einfach nicht so gut wie aus einem Pizzaofen). Das aber müsstest du mal probieren.
Was meiner Meinung nach nix wird, sind Pommes. Ich mag die Backofen-Pommes nämlich nicht, für mich brauchen die einfach ein Fettbad. Und panierte Schnitzel muss man – wie in einer Heißluftfritteuse – ansprühen mit Öl oder betupfen. Auch hier: ich liebe Schnitzel schwimmend im Fett ausgebraten oder traditionell halt in der Pfanne. Somit gibt es Schnitzel mit Pommes in der Wirtschaft.
*Freundin hat den Halogenofen im Wohnwagen statt Backofen und ist damit Monate unterwegs und sie macht für zwei Personen ganz viel drin, inkl. Kuchen, ganze Hendl, Fisch, Braten, Frikadellen usw.
Zitat von Schwimmerin im Beitrag #148Mir fiel noch ein Airfryer-Anwendungsfall ein: Brotscheiben auftauen. Ich hab Brot in Scheiben eingefroren und die Auftau-Hürde ist oft hinderlich. Oft lege ich es raus, esse aber in der Zwischenzeit dann was anderes und dann liegt es aufgetaut rum.
Brotscheiben sind doch eigentlich problemlos zum auftauen? Rausnehmen, lose in Wachstuch einschlagen und meist sind die nach einer Viertelstunde aufgetaut. (Die Zeit kann man das Essen vorbereiten, noch Wäsche aufhängen etc. und so kurze Zeit vorplanen, schaff sogar ich.) So lange ich heize, leg ich sie auch mal auf die Heizung oder raus in die Sonne (immer im Wachstuch). Sollte ich sie nicht essen, bleiben sie im Wachspapier ja locker bis zum nächsten Tag frisch. (Ich hab ja noch einen Toast&Grill, da kann ich sie notfalls auftauen, wenns arg pressiert.)
@Lizzy also die Kartoffelpuffer brauch ich jetzt nicht , aber ich mag Bismarckhering und deine Ideen dazu sind prima! Hast du mal ein Rezept für diesen schwedischen Nudelauflauf? Ich bin Fan von Nudeln aller Art.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von aurora11 im Beitrag #134 Besonders der Fenchel, habe ich schon lange nicht mehr gemacht, und bekomme grade richtig Appetit darauf.
Wenn du Fenchel gerne magst, kann ich mit einem Single-tauglichen Rezept dienen.
Linguine oder andere "feine" Nudeln kochen. Eine kleine Fenchel-Knolle in ganz feine Streifen schneiden. In wenig Öl andünsten. Mit ein paar Löffeln Orangensaft ablöschen. Alternativ Brühe oder auch Nudelwasser. Salz, Pfeffer, ganz wenig Chiliflocken dazu und ein paar Fenchelsamen dazu (oder Anis oder gem. Anis - aber nur ganz wenig, das schmeckt sonst zu sehr durch). Noch ein bisschen Sahne dran und die Nudeln untermischen. Darauf eine Portion Wildlachs in Würfeln. Deckel drauf und nur noch ein paar Minuten ziehen lassen. Das reicht, um den Lachs zu garen.
Bei großen Fenchelknollen reicht eine halbe. Resteverwertung: Ich mag Fenchel gerne als Salat mit Walnüssen und Orangen/Mandarinen. Oder einfach so als Rohkost.
Die beiden unterschiedlich hohen Gitter und den Ring habe ich auch. Der Tip mit der metallenen Form ist hilfreich. Da wird es von unten heißer als bei Keramik.
Wie deckst du die Form ab, wenn es von oben zu heiß wird? Bei mir bleibt durch den Luftzug nichts liegen. Klammerst du das irgendwie fest?
Mir dauert das Auftauen bei Raumtemperatur jedenfalls in mind. 80% der Fälle zu lange. Brot ist für wenn ich keinen Zeitaufwand mit Kochen haben will oder kann. In solchen Situationen sind sogar 5 Minuten schon lang.
Zitat von Nora im Beitrag #153Brotscheiben aus der Kühltruhe in 15 Minuten aufgetaut? Auf der Heizung?
Ja.
Zitat von Schwimmerin im Beitrag #155In solchen Situationen sind sogar 5 Minuten schon lang.
Tja dann ...
Zitat von Marieken im Beitrag #156Man kann das Brot auch am Abend vorher rauslegen oder die Scheiben in den Toaster packen. Oder habe ich da was falsch verstanden?
Ja hast du. Oder zu einfach gedacht.
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Zitat von Heaven im Beitrag #154Wie deckst du die Form ab, wenn es von oben zu heiß wird? Bei mir bleibt durch den Luftzug nichts liegen. Klammerst du das irgendwie fest?
Ich hab so vorgeschnittenes Backpapier, das kann ich unter der Form einklemmen. Das geht sich von der Größe grad so aus und ich kann es oft verwenden.
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Zitat von GuteLaune im Beitrag #152Wenn du Fenchel gerne magst, kann ich mit einem Single-tauglichen Rezept dienen.
Danke für das tolle Rezept! Nudeln, Fenchel, Lachs. Dazu noch ein Glas Wein - ein perfektes Essen!
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Gestern was gemacht und für gut befunden: Gefüllte Paprikaringe
Paprikaschote(n) quer in breitere Ringe schneiden dicht in eine Form legen und in die Ringe folgendes reinlegen:
Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten Schinkenwürfelchen (gekochter Schinken, Katenrauchschinken, was man halt gern mag) Mais oder anderes Gemüse wie Fenchel, Zucchini etc. klein gewürfelt dazu Eier verquirlen, würzen mit Salz, Pfeffer und drüber gießen
15 Minuten überbacken bei ca. 175 Grad
Käse drüberstreuen (man kann auch schon etwas Käse unter die Eimasse gegeben) und nochmal 5 Minuten überbacken. Ich hab dazu etwas Baguette gegessen.
Wenn man mit dem Käse sparsam ist oder z.B. Hüttenkäse untermischt, wäre das sogar ein kcal-armes Essen (ohne Brot für die Fastentage und sicher auch WW-tauglich).
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Ich mache mal mit der Single- küche weiter: Pesto, die Mischung aus Kräutern oder Gemüse mit Öl und Salz und irgendwas nussigem. ich lasse den Käse weil dann die Verwendungsmöglichkeiten grösser sind. O Bärlauchpesto O Ruccolapesto O Chilipesto ( einschliesslich der Kerne) O Petersilienpesto Noch nicht selbst probiert O Pfefferminzpesto O Brennesselpesto O Grünkkohlpesto O gemischtes grüne Gewürzkräüterpesto ORadieschenblätter- Pesto Salbeiblätterpesto in verwendung: o Bechamel O auf Toast O in Quark oder Joghurt
Zitat von Kürbiskern im Beitrag #76Was mir noch einfaches eingefallen ist: Wraps mit passierten Tomaten dünn bestreichen, wie Pizza belegen, 8 Minuten im Ofen backen. Lecker, leicht und schnell.
mit Wraps mache ich mir schon mal Flammkuchen: Brunch und Creme fraiche mischen, den Wrap bestreichen, mit Speck und Zwiebeln belegen und mit der Heißluftfunktion der Mikrowelle erhitzen. Man kann natürlich alternativ auch Rucola und halbierte Cocktailtomaten oder Porreeringe und Räucherlachs nehmen, die dann aber (bis auf den Porree) erst nach dem Erhitzen drauf legen.
Seit es hier im Haus Strom aus der PV-Anlage gibt, mache ich mir wieder öfter und ganz ohne schlechtes Gewissen Gerichte aus dem Backofen. Ist ja eigentlich für Single-Mengen nicht so sinnvoll. Aber wenn der Strom nix kostet und dabei keine Ressourcen verbrannt werden...
Ofenlachs Eine Portion Lachs aus dem TK (oder anderen Fisch) über Nacht im Kühlschrank auftauen. In eine kleine Auflaufform legen. Leicht pfeffern, zwei oder drei Scheiben Salzzitronen* drauf legen. Bei 160 Grad je nach Dicke ca. 20 Min. im Ofen garen. Dazu Blattspinat und Kartoffeln oder halt eine andere Beilage.
Hähnchen aus dem Ofen Pollo fino gut würzen. Eine Zwiebel und eine Paprika (oder gemischtes mediterranes Gemüse) in Streifen schneiden. In eine Auflaufform geben. Ein Löffel Wasser dazu. Fleisch drauf, 170 Grad, 25 Minuten. Schmeckt mit Baguette, Reis usw.
*Die Salzzitronen sind das Ergebnis des ständigen Ärgers, dass ich ab und zu mal eine Zitronenscheibe für meine Wasserkaraffe oder für ein spezielles Gericht brauche, und der Rest der Zitrone dann im Kühlschrank vor sich hingammelt. Ich schneide die Zitrone in Scheiben und schichte sie mit reichlich grobem Salz in ein kleines Schraubglas. Die Früchte ziehen in den nächsten Tagen Wasser und werden weich. Die Flüssigkeit lässt sich gut für Soßen verwenden (dann halt kein weiteres Salz mehr). Die Zitronenscheiben für den erwähnten Fisch oder Schmorgerichte. Hält sich etliche Wochen.
Mal abseits vom Kochen: Zitronen-, Orangen- und Grapefruitscheiben friere ich für Getränke (Wasser, Cocktails, Tee) immer ein. Muss natürlich Bio sein. Kühlt die Getränke auch gleich, hat sich wirklich bewährt. Selbst der kleine Enkel fragt schon danach für sein Sprudelwasser.