Bei mir hat ein Weihnachtsstern die Wintersaison überlebt - ist noch nie passiert. Der steht z.Z. im Bad und grünt so vor sich hin. Wie bringe ich das gute Stück unkompliziert über den Sommer, das er im Herbst/Winter wieder blüht, bzw. seine roten Blätter bekommt? Ich könnte den auf den schattigen Balkon stellen? In der Natur wuchert die Pflanze bestimmt auch ohne große Pflege vor sich hin und blüht zur Weihnachtszeit?!
Wenig gießen, kühl stellen. Und ab Herbst dann eine Papiertüte überstülpen, damit die Blätter rot werden. Theoretisch. Klappt bei mir selten. Draußen hatte ich ihn allerdings noch nicht stehen.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
ich hatte einen mal bestimmt 3 Jahre lang, am Nordfenster, kühler Flur mit Haustür. Mit den Jahren wurden die Blätter kleiner und die Blüh-Blätter weniger und kleiner.
Ich meine mal gelesen zu haben, dass die Pflanzen im Herbst (?) mal 2 Wochen Dunkelheit brauchen, um dann zu blühen. Habe es aber auch nicht ausprobiert.
Der bei uns auf Arbeit blüht jetzt auch noch kräftig vor sich hin.
Ich hatte meinen Weihnachtsstern jahrelang, am Fensterbankerl im Badezimmer. Sonne morgens bis zum späten Vormittag. Hohe Luftfeuchtigkeit und manchmal n bissi Zug. Das erste Jahr, wo er am Balkon zur Sommerfrische stand, war sein letztes :(
Ich würd ihn dort stehen lassen, wo er sich gerade wohlfühlt und überlebt hat.
Wir Frauen brauchen keine Männer, die uns beschützen. Wir brauchen Männer, die andere Männer NICHT beschützen. - Inge Bell -
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Zitat von dekomaus24 im Beitrag #1Bei mir hat ein Weihnachtsstern die Wintersaison überlebt - ist noch nie passiert..... In der Natur wuchert die Pflanze bestimmt auch ohne große Pflege vor sich hin und blüht zur Weihnachtszeit?!
Nunja, "in der Natur" ist Südamerika! Ich habe ihn- meterhoch- in Thailand und auf Bali erlebt, wo es sehr warm und feucht ist! Die schönen roten Blätter sind Hochblätter, die vielen Blüten innerhalb der Hochblätter sind klein und gelblich. Ich würde die Pflanze belassen, wo sie momentan steht und sich wohlfühlt. Damit sie im Winter blüht, soll man sie vorher ins Dunkle stellen. Aber selbst da werden die roten Hochblätter viel kleiner, als sie es bei der gekauften Pflanze sind. So wirklich gedeihen will der Weihnachtsstern bei uns nicht.
also dann lasse ich ihn am besten da stehen, wo er momentan steht - im Badezimmer am Fenster (scheint keine Sonne rein). Einen habe ich mal vor Jahren komplett abgekappt und dann über den Sommer in den dunklen Keller gestellt, ohne zu giessen - lt. Internet sollte das die ultimative Übersommerung sein - das übriggebliebene Geäst hat aber weder grüne noch rote Blätter neu gebildet in der Kellerdunkelheit - der flog dann in die Mülltonne.
Ich dachte, das Zeug kommt aus Costa Rica - da habe ich die Biester in Baumform kennengelernt. Und da sind sie auch ganzjährig rot garniert.
Die Gärtnerin meines Vertrauens hat es mir so erklärt: Die brauchen zum rot-Werden 12 h Dunkelheit am Tag. Jeden Tag. Das in Äquatornähe natürlich gegeben.
14 Tage Dunkelhaft dürften dem Biest den Garaus machen - Pflanzen brauchen Licht, wegen PHOTOsynthese und so!
Jeden Tag um 18:00 so eine Art schwarzen Papierkorb drüberstülpen und morgens um 06:00 wieder runternehmen - oder eben entsprechend in den Schrank bugsieren - dürfte funktionieren.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Meist behalten Weihachsstene ihre farbigen Hochblätter bis März/April. Dann werfen sie ihre Blätter komplett oder teilweise ab. Im Mai topfe ich sie in größere Gefäße um und stelle sie an ihren gewohnten Platz (hell und nicht zu dicht an der Heizung. Die Blüte erfolgt dann meist schon vor Weihnachten und etwas "wilder" (sehr viele etwas kleinere Sterne ), aber trotzdem sehr dekorativ vor unterdessen wieder buschigem grünen Laub.
Man wird nicht geboren, um hauptberuflich die Ansprüche seiner Mitmenschen zu befriedigen.
Üblicherweise schmeiß ich die gnadenlos spätestens mit dem Christbaum raus, weil ich sie nicht mehr sehen mag und ich keinen Platz für unnützes Blühzeugs hab. Dieses Jahr hat einer überlebt, sogar die vergangenen Hitzetage mit fast vergessenem Gießen. Jetzt steht er im Garten und wenn er weiterhin brav ist, wird er sogar umgetopft
haha...ich seh grad: wie bei der dekomaus. nur dass meiner sogar noch rötelt Also, damit er das terminpassend wieder tut, sagt mein theoretisches Wissen, dass er - ich glaub acht - Wochen vorher konsequent und ausnahmslos!! täglich oder vielmehr nächtlich zwölf Stunden absolute Dunkelheit braucht. Absolut heißt absolut. Praktiker raten, einen Karton drüberzustülpen und sich den Wecker zu stellen, damit mans nicht vergisst.
Das werde ich definitiv nicht machen! Entweder ist er hübsch grün oder er errötet auch so oder .... Pflanzen verstehen Drohungen
Zitat von dekomaus24 im Beitrag #10Mit dem Karton werde ich ab Spätsommer mal ausprobieren - aber den Wecker werde ich nicht extra stellen.
ABENDS! damit er es lang genug duster hat, falls du morgens zufällig zur Arbeit müsstest. Ich glaub, Ab Oktober müsste reichen. Aber nochmal: ich tu es nicht
Erstmal zurück schneiden und umtopfen, daß er neu austreibt. Dann darf er ab Oktober höchstens 8 Std. Am Tag Licht haben. Dann müssten sich im Dezember die obersten Blätter langsam rot färben. Bei mir klappts.
Sie sind nicht frostresistent. Leider werden sie nach dem Ausgraben nie wieder so hübsch wie neu aus dem Gewächshaus und der Abschied fällt nicht so schwer. 😢