Zitat von mono im Beitrag #450Diese Personen werden ihrer Verantwortung nicht gerecht, das heißt nicht, dass sie keine haben.
Der war gut. Völlig realitätsfremd mono. Völlig.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Cerulean im Beitrag #440Abtreibungsbefürworter ...
Mag ja sein, dass es auch solche gibt, aber ich bin kein Abtreibungsbefürworter, sondern befürworte das Recht einer Frau, sich in einem definierten Rahmen für eine Abtreibung zu entscheiden.
Zitat von Sariana im Beitrag #444Was im Namen der Kirche geschah, dazu empfehle ich unter anderem "Philomena" mit Dame Judi Dench.
Da wird vermutlich nur ein Ausschnitt dessen gezeigt, was im Namen von Religionen seit ca. 5000 jahren (so alt ist das Judentum circa) geschah. Und vermutlich auch sehr einseitig,
Signatur:
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Zitat von Cerulean im Beitrag #440Abtreibungsbefürworter ...
Mag ja sein, dass es auch solche gibt, aber ich bin kein Abtreibungsbefürworter, sondern befürworte das Recht einer Frau, sich in einem definierten Rahmen für eine Abtreibung zu entscheiden.
Das sehe ich auch so. Ich habe nur versucht es in einem Wort zu sagen anstatt in einem langen Satz.
Zitat von Cerulean im Beitrag #440Abtreibungsbefürworter bekommen jetzt auch Unterstützung von einigen Firmen in der USA. ...
Das halte ich tatsächlich für problematisch und zwar aus folgendem Grund/folgenden Gründen: Eine Firma hat andere Beweggründe als der Staat. Eine Firma handelt betriebswirtschaftlich und auf Gewinn bedacht. ...
Das ist genauso eine private Entscheidung des Arbeitgebers wie die Bewilligung eines Gehaltsvorschusses, wofür auch immer.
ZitatAußerdem geht das den Arbeitgeber auch schlicht nix an. Das ist eine sehr persönliche Entscheidung-wolltet ihr, dass sich da euer Chef einmischt?
Vor allem in die persönliche Entscheidung der Schwangeren, ob sie sich an ihren Arbeitgeber wendet oder nicht, sollte sich niemand einmischen.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von Chickenwings im Beitrag #451War klar, dass auch da die Frau schuld sein muss. Geht ja nicht anders. Hätte die doofe Eva einfach nicht den Apfel gefressen. [ed.]
[ed.] Wer hat denn wo geschrieben, dass "die Frau schuld sein muss"? Niemand. Und die Paradiesgeschichte bedarf auch eines Nachlesens.
Ich bin für Gleichberechtigung, und das heißt für mich, Männer nicht aus dem Schneider zu lassen, was Sexualität und deren Konsequenzen anbetrifft. Sie sind genauso dafür verantwortlich für Frauen. Wenn ihnen aber klar gemacht werden, das sie damit nix zu tun haben, dann verinnerlichen sie das eventuell und übernehmen vielleicht auch diese Verantwortung nicht. Nicht notwendigerweise, aber das Risiko besteht. Deswegen ganz klar Sex betrifft alle Beteiligten.
Zitat angepasst, Bezug gelöscht, Analuisa
Signatur:
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Ach so. Ich sollte es möglichst nicht wollen, dass mein Chef sich in meine Familienplanung einmischt- was richtig ist- es ist aber völlig in Ordnung, mir von völlig Fremden, die im Namen einer Religion, der persönlichen Vorlieben oder warum auch immer meinen, mir etwas vorschreiben zu können, in die Familienplanung quatschen zu lassen?
Zitat von SASAPI im Beitrag #458Ach so. Ich sollte es möglichst nicht wollen, dass mein Chef sich in meine Familienplanung einmischt- was richtig ist- es ist aber völlig in Ordnung, mir von völlig Fremden, die im Namen einer Religion, der persönlichen Vorlieben oder warum auch immer meinen, mir etwas vorschreiben zu können, in die Familienplanung quatschen zu lassen?
Soweit kommts noch.
Du nimmst mir die Worte aus der Tastatur.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Klar.zwei 17jährige, die Kraft Gesetz nicht mal Verantwortung für sich selbst tragen dürfen, die müssen dann aber die Verantwortung für das Kind übernehmen, was aus einer Verhütungspanne entstand. Völlig egal, ob das Kind dann wie ein Brummkreisel von einem zum anderen gereicht wird. Das ist ja wurscht. Hauptsache, Frauen wie Mono haben EIN Leben gerettet....
Aber ich hasse das Patriarchat. Das ist nicht gut für uns. Auch nicht für Männer. Es wird Zeit, dass mal was auf Augenhöhe ausprobiert wird! Ein wenig sozialer wäre auch fein.
Ernstgemeinte Frage: Du hasst das Patrairchat. Zurecht würde ich sagen. Aber findest du nicht, dass bei der Frage nach Abtreibung (Achtung: ich rede NICHT von denen, die Druck machen, dass abgetrieben wird!!) der Mann auch ein Recht auf Mitsprache hat? Ich verstehe natürlich, dass die Frau diejenige ist, die das Kind austrägt usw. Klar. Und ich bin mir selber auch gar nicht im Klaren darüber, wie man das anders umsetzen könnte. Aber ich verstehe auch die Männer, die darüber verzweifeln, dass die Frau abtreiben lässt. Und sich hilflos fühlen. Vielleicht stößt mir einfach dieser Slogan "Mein Körper, meine Entscheidung" so auf. Der ist so absolut. Da streubt sich bei mir alles, denn es geht, natürlich in unterschiedlicher Gewichtung, um DREI Menschen.
Mir fällt hier sehr unangenehm auf, dass die sich hier gegen die Möglichkeit zur Abtreibung äußernden User, für sich herausnehmen, die Gründe von abtreibenden Frauen zu beurteilen. Das empfinde ich als anmaßend, naiv und gleichzeitig auch sehr privilegiert. Wer selbst in gesicherter, ausreichend gesunder Existenz, nochzumal als Ärztin, mit heiler Kindheit oder, oder., zu glauben meint, alle Gründe für Abtreibungen schon im Vorhinein zu kennen und eindeutige Bewertungen abgeben zu dürfen, vergisst schlicht den eigenen begrenzten Horizont und die unbegrenzte Vielfalt der möglichen Dilemmata, die zum Leben gehören.
Es wird langsam unverschämt. Nochmal zum Mitschreiben: ich bin nicht per se gegen Abtreibung, ich bin für MEHR Aufklärung und finanzielle Unterstützung der nicht so Priviliegierten und für verantwortungsbewussten Sex. Nicht mehr, nicht weniger.
Da kann man jetzt von mir aus sonstwas draus konstruieren und darauf bestehen, dass dieser Wunsch vermessen ist, aber all das, was aus meinen Worten hier rausgelesen wird ist eure bockige Interpretation. Wer allen ernstes Verantwortung mit mangelndem Spaß am Sex oder mangelnder Empathie meinerseits verwechselt, WILL einfach nicht verstehen. Wer mir mit ein paar erwachsenen Frauen, die trotz Spirale schwanger geworden sind, meinen Wunsch nach mehr Aufklärung und mehr Unterstützung für die Frauen, die eben nicht richtig verhüten (weil sie es nicht besser wissen, können oder sich finanziell nicht leisten können) kleinreden will, der argumentiert doch selbst aus einer priviliegierten Blase heraus. In der Frauen nur dann schwanger werden, wenn alle richtig durchgeführte Verhütung versagt hat.
Für mehr Aufklärung, mehr Verantwortung und mehr finanzielle Unterstützung zu sein ist nicht vermessen. Ist nicht herablassend. Ist nicht prüde. Ist nicht sonstwas negatives.
Zitat von Sariana im Beitrag #444Was im Namen der Kirche geschah, dazu empfehle ich unter anderem "Philomena" mit Dame Judi Dench.
Da wird vermutlich nur ein Ausschnitt dessen gezeigt, was im Namen von Religionen seit ca. 5000 jahren (so alt ist das Judentum circa) geschah. Und vermutlich auch sehr einseitig,
Warum guckst dir den Film nicht an, bezeiehungsweise informierst dich über seinen Inhalt, anstatt hier sehr einseitige Mutmaßungen zu verbreiten?
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von SASAPI im Beitrag #460Hauptsache, Frauen wie Mono haben EIN Leben gerettet....
Ich weise nochmal auf den Link zum Methodistentext hin. Da steht ziemlich gut erklärt, warum Ungeborene so eine bequeme Zielgruppe fürs eigene Advokatentum ist.
Zitat von mono im Beitrag #457... Ich bin für Gleichberechtigung, und das heißt für mich, Männer nicht aus dem Schneider zu lassen, was Sexualität und deren Konsequenzen anbetrifft. Sie sind genauso dafür verantwortlich für Frauen. Wenn ihnen aber klar gemacht werden, das sie damit nix zu tun haben, dann verinnerlichen sie das eventuell und übernehmen vielleicht auch diese Verantwortung nicht. Nicht notwendigerweise, aber das Risiko besteht. Deswegen ganz klar Sex betrifft alle Beteiligten.
Da bin ich bei Dir. Ds hat aber m.E. nichts mit der Frage zu tun, ob es das Recht geben sollte, in einem definierten gesetzlichen Rahmen straffrei abzutreiben.
Da wird vermutlich nur ein Ausschnitt dessen gezeigt, was im Namen von Religionen seit ca. 5000 jahren (so alt ist das Judentum circa) geschah. Und vermutlich auch sehr einseitig,
Hast du den Artikel gelesen, den ich in #446 verlinkt habe? Da wird ein aussagefähiger Ausschnitt dessen gezeigt, was im Namen der Katholischen Kirche in einem europäischen Land bis 2018 geschah. Und so gar nicht einseitig.
Man kann alles für persönliche Bedürfnisse in Beschlag nehmen: Die Frau, die Natur, das Ungeborene, die Religion.. auch den Mann, die Nation, die Ethik, die Moral, den Frieden.. die Freiheit, Gott, die Vielfalt, das Geschlecht, die Würde, das Leben..
Nichts ist vor dem persönlichen Gebrauch für eigene Zwecke geschützt. Das war es nie.
Zitat von Jubidu im Beitrag #462Aber findest du nicht, dass bei der Frage nach Abtreibung (Achtung: ich rede NICHT von denen, die Druck machen, dass abgetrieben wird!!) der Mann auch ein Recht auf Mitsprache hat? ...
Mitsprache wobei? Übelkeit und Erbrechen, Rückenschmerzen, Schwangerschafts-Diabetes, Wassereinalgerungen und und und? Oder bei der Frage PDA oder nicht, oder besser Dammriss als Dammschnitt, Stillen oder Flasche, Rückbildungskurs oder lieber Fortbildung? Oder ob, wie viel und wie regelmäßig er nach einer Trennung Unterhalt für sein Kind bezahlen muss?
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von Jubidu im Beitrag #462 Ich verstehe natürlich, dass die Frau diejenige ist, die das Kind austrägt usw. Klar. Und ich bin mir selber auch gar nicht im Klaren darüber, wie man das anders umsetzen könnte. Aber ich verstehe auch die Männer, die darüber verzweifeln, dass die Frau abtreiben lässt. Und sich hilflos fühlen. Vielleicht stößt mir einfach dieser Slogan "Mein Körper, meine Entscheidung" so auf. Der ist so absolut. Da streubt sich bei mir alles, denn es geht, natürlich in unterschiedlicher Gewichtung, um DREI Menschen.
Stell dir vor, es wären Männer, die die Kinder austragen und gebären müssten, und mit ihrem Körper, ihrer Gesundheit und ihrem gesamten Leben dafür die Verantwortung zu tragen hätten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es über deren - alleiniges - Selbstbestimmungsrecht keinerlei Zweifel gäbe.
@Jubidu, mehr Aufklärung ist immer gut, warum nicht. Abgesehen davon, dass ich ganz persönlich glaube, dass eine gewisse Sättigung erreicht ist, denn Zugang zu derartigen Infos hat mal per se jede/r, ob über Schule, Internet, TV, whatever, ändert es nichts an der Tatsache:
Es wird immer ungewollte Schwangerschaften geben.
Durch schlampige Verhütung, Unwissen, nicht funktionierende Verhütung, Vergewaltigung, oder weil Kind und/oder Mutter krank oder gefährdet sind. Da kann man noch so viel aufklären (ich schätze wie gesagt sowieso, dass da nicht mehr viel zu holen ist), das ist einfach ein Fakt.
Und dann stellen sich eben all die Fragen, die @Kitty nun schon mehrfach gestellt hat (danke dafür). Warum ist das eine Leben mehr wert als das andere? Wovon hängt das ab? Wenn man das Recht auf Abtreibung bei schlampiger Verhütung absprechen will, gilt das auch bei einer 14jährigen Schwangeren? Warum hat das ungeborenene Kind weniger Rechte, wenn es durch Vergewaltigung gezeugt wurde? Etc.... Ich bin der Ansicht, entweder akzeptiert man das Recht abzutreiben, oder man ist grundsätzlich dagegen. Wenn man es akzeptiert, sollten einen die Gründe im Einzelfall nichts angehen.
Persönlich bin ich ebenfalls für die Möglichkeit jeder Frau, selbst zu entscheiden, innerhalb einer gewissen Frist. 26. Woche (oder was war es für eine) halte ich für zu spät. 6. für zu früh. Die aktuelle Regelung in D finde ich ok, sofern die Beratung wirklich neutral ist.
Zum Thema Mitspracherecht des Mannes. Grundsätzlich finde ich durchaus, dass es ihn auch etwas angeht, klar. Ginge es um mich, würde ich seine Meinung einbeziehen in die Entscheidung. Aber entscheiden, das täte ich. Warum? Weil es mein Körper ist. Weil Schwangerschaft und Geburt eine große Belastung sein können (das wurde oben schon anschaulicher geschildert...) . Weil die Mutter immer diejenige sein wird, die hinterher die Hauptlast trägt (Ausnahmen bestätigen meinetwegen die Regel...).
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #471Wieso sollte ich auf rein provokative Fragen antworten? Fällt mir ja gar nicht ein.
Meinst du die:
Zitat von Convallaria im Beitrag #470.. all die Fragen, die @Kitty nun schon mehrfach gestellt hat (danke dafür). Warum ist das eine Leben mehr wert als das andere? Wovon hängt das ab? Wenn man das Recht auf Abtreibung bei schlampiger Verhütung absprechen will, gilt das auch bei einer 14jährigen Schwangeren? Warum hat das ungeborenene Kind weniger Rechte, wenn es durch Vergewaltigung gezeugt wurde? Etc.... Ich bin der Ansicht, entweder akzeptiert man das Recht abzutreiben, oder man ist grundsätzlich dagegen. Wenn man es akzeptiert, sollten einen die Gründe im Einzelfall nichts angehen.
?
Wenn du für Lebensschutz bist: dann sind das sachlich begründete Fragen: Welches Leben wird geschützt, welches nicht?
Fällt dir nicht ein, darauf zu antworten, weil dir nichts einfällt? Falls doch, kann man darüber reden. Wenn nicht: Kartenhaus, umgepustet
> mono: ich bin Generation (vlt auch Jahrgang) Gottschalk, es gab die Pille als medizinisches Produkt. Aber nicht für mich als nicht verheiratete und nach damaligem Recht noch Jugendliche in einem katholisch geprägten Umfeld. Der Gyn (in der durchaus entfernten Landeshauptstadt) hat sie mir schlicht verweigert. Ich hatte Glück, weil ich JEDE Möglichkeit für einen Abbruch genommen hätte. Adoption wäre für mich keine Option gewesen auch wenn es für manche! Frauen es eine Möglichkeit sein kann
Kann ich nur zustimmen. Ich bekam die Pille verschrieben ( bin wahrscheinlich ein paar Jahre jünger , mein Gyn war damals auch jung) , hatte aber trotzdem mal die Befürchtung, schwanger zu sein. Ich wäre nach Holland oder England gereist. Schwangerschaft mitten in der Ausbildung hätte ich nicht gemacht. Obwohl es von meinem jetzigen Mann gewesen wäre. War glücklicherweise falscher Alarm.