Zitat von Mmedusa im Beitrag #372 @WhiteTara, das Zitat stammt nicht von mir, sondern von Schafwolle. Korrigiere es bitte.
Ich habe es geändert. War schon richtig, dass ich dich zitieren wollte, nur ist da noch anderer Text zwischen geblieben, den ich am Handy nicht komplett gelöscht hatte.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #363Wenn ich hier zur Mittagszeit durch die Straßen gehe, läuft gefühlt auch jeder mit Getränk+Essen to-go umher. Obwohl es auch dafür Mehrweggeschirr im Pfandsystem gäbe (und in meiner Stadt das teilweise tatsächlich auch angeboten wird) sehe ich kaum jemanden damit gehen/sitzen. Wenn dann eher Leute mit ihrer Vesperbox von zuhause.
Mein Körper ist gar nicht dazu fähig zu essen, während ich laufe, deshalb siehst du mich da nicht, aber trotzdem: diese Pfandsysteme widersprechen doch komplett der Idee, unterwegs spontan und nach Gusto etwas zu essen, vor allem wenn man auswärts is(s)t, auf Dienstreise, beim Stadtbummel...wer will denn da Pfandgeschirr rumtragen?
Sehe ich ein bisschen anders Ronja. Ich beobachte hier z.B. beim Metzger, der solche Pfandsysteme eingeführt hat, dass sehr oft gerade Handwerker sich in diesen Behältern etwas mitnehmen, was sie später zur Brotzeit oder in der Mittagspause auf ihrer Arbeitsstelle – z.B. einer Baustelle - essen. Oftmals holen die auch häufig in den gleichen Läden ihr Essen, Rückgabe somit kein Problem.
Wenn die Pfandsysteme durchgängig wären und wirklich auch alle Geschäfte alle Rückgaben annehmen, ist sowas auch auf Dienstreisen möglich.
Stadtbummel … nunja, wenn ich bummle hab ich Zeit und wenn ich die hab, sitz ich doch lieber im Café als am Straßenrand beim essen. Aber selbst da: wenn genügend mitmachen, alle alles zurücknehmen, kann ich auch beim Bummeln essen. (Kann ich übrigens wirklich, mein Körper ist da locker fähig! )
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Das musst du nicht weit rum tragen: es muss nicht dorthin zurück, wo man es mitnahm. Wie Pfandflasche kann es bei jeder Ausgabestelle zurück gegeben werden. Allerdings gibt es natürlich weniger Stellen für das Geschirr als für Flaschen. Manche Städte haben sehr viele mit Pfandbecher to-go, andere eher weniger...aber das regelt eben auch Angebot/Nachfrage oder Vorgaben des Bundeslandes oder Initiative der jeweiligen Kommune, wenn es z.B. Unterstützung gibt, Pfandsysteme ein zu führen.
Wenn es so nutzerfreundlich wäre wie ihr schreibt würde es ja angenommen?
Die Senioren, die sich mehrfach wöchentlich bei ihrem Metzger mit Mehrweggeschirr das Mittagessen holen gibt es in meinem Wohnviertel schon auch, aber weniger in der Innenstadt. Und die typischen großstädtischen Fastfoodesser kann ich mir auch mit viel Phantasie nicht mit Pfandgeschirr vorstellen. Gibt es das auch für Pizza? Habe ich noch nie gesehen.
Ich habe es anders erlebt: Essen in einer fremden Stadt in einem Bistro, wir wollten die Reste mitnehmen. Sehr gerne, sind Sie schon in unserem Pfandsystem registriert? Nein? Kein Problem, Sie müssen nur diese App herunterladen, alle Ihre Daten eingeben und ein Bankkonto hinterlegen, das funktioniert ganz bequem bargeldlos. Wo Sie das Geschirr in Ihrer Stadt abgeben können wissen wir jetzt auch nicht. Nein, wir können Ihnen wirklich kein Stückchen Alufolie geben.
Das wir auf das Mitnehmen der Reste verzichteten dürfte klar sein. Das mag für Dauernutzung okay sein, für meine Essgewohnheiten nicht.
In meinem früheren Wohnort war dort, wo ich Kaffee to-go kaufte (6 unterschiedliche Stellen) der ReCup-Becher Standard und man hätte es extra bei Bestellung erwähnen müssen, wenn man Pappbecher hätte haben wollen. Somit war es auch kein Problem, die leeren Becher wieder ab zu geben. Ich konnte auch bei mir einen mitnehmen, 200km Zug fahren zum Liebsten und dort direkt in der Bahnhofshalle den Becher abgeben. Pfandgeschirr für warmes Essen habe ich nicht genutzt, das wurde aber ganz flott während der Pandemie von vielen Restaurants ins Programm genommen.
Hier am neuen Wohnort sitzen die Leute mit Pappbecher am Außentisch, obwohl es vor Ort Geschirr gibt 🤦♀️
Zitat von Ronja im Beitrag #380Und die typischen großstädtischen Fastfoodesser kann ich mir auch mit viel Phantasie nicht mit Pfandgeschirr vorstellen. Gibt es das auch für Pizza? Habe ich noch nie gesehen.
Ich auch nicht, daher habe ich gerade mal gegoogelt. In Tübingen gibt es seit einem guten Jahr einen Versuch mit Pfand-Pizzaboxen, aber leider habe ich nichts dazu gefunden, wie das angenommen wird. Mit den 5 teilnehmenden Betrieben aus dem Versuch ist das nur für deren Stammkunden interessant.
Die Rückgabe erfolgt digital. Und genau das würde mich abschrecken. Ich will nicht für jeden Scheixxx eine App und überall meine Daten hinterlegen...
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #381Hier am neuen Wohnort sitzen die Leute mit Pappbecher am Außentisch, obwohl es vor Ort Geschirr gibt 🤦♀️
Das hab ich jetzt genau andersrum erlebt: in einer Bäckerei gibt es auch offenes Eis - im Pappbecher oder der Waffel. Und wenn man sich draußen hinsetzt (da stehen ein paar Bistrotischchen) bekommt man das Eis wie den Cappu in einer großen Tasse, wenn man möchte. Find ich super!
Zitat von Bri-Eule im Beitrag #382Die Rückgabe erfolgt digital. Und genau das würde mich abschrecken. Ich will nicht für jeden Scheixxx eine App und überall meine Daten hinterlegen...
Würde mir genauso gehen, ich mag das auch nicht und daher würde ich da nicht mitmachen. Schade eigentlich, verschenkte Chance für unsere Umwelt.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Da der Südwesten sich mit einer Einwegverpackungssteuer (oder wie es korrekt heißen mag) konfrontiert sieht, besteht dort eher Interesse, Mehrweglösungen zu testen. Pizza-Mehrweg habe ich noch nicht kennen gelernt 🤷♀️ Da ich selten Pizza kaufe, für mich auch nicht so relevant. Hätte aber dann wohl kein Problem, die Box wieder zu "meinem Italiener" zu tragen, muss ich sie halt mitschleppen, wenn ich auf der Wiese am Fluss gespeist habe. Meinen ReCup Becher trage ich ja auch mit, wenn er unterwegs leer getrunken ist.
Eine Pizzaria in meiner Südheimat bleibt weiterhin dabei, dass es bei ihnen keine Pizza to-go gibt, keinen Lieferservice. Es gibt wirklich nur Pizza und die vor Ort am Tisch. Meist auch eher nicht spontan, weil man seine Pizza reservieren muss - nicht den Tisch. So wird die Kalkulation für Zutaten übersichtlicher, weniger Reste, die nächsten Tag nicht mehr verwertet werden dürfen und immer lang gegangener Pizzateig über mehrere Tage, keine schnelle Nachproduktion für Gäste, die später noch auftauchen. Sie hatten nur in der Pandemie notgedrungen Kartons für Fensterverkauf. Sobald man wieder am Tisch sitzen konnte, wurde to-go eingestellt als Kartons aufgebraucht. Funktioniert für sie und funktioniert in der Stadt, wo Leute solchen Konzepten gegenüber aufgeschlossen sind. Hier in der Metropole vorab entscheiden, wann ich Pizza essen will und diese vorab reservieren, weil es nur Pizza gibt, so viel Teig da ist....nee, ich fürchte, da tippen sich alle an die Stirn und bestellen Pizza bei einem der Lieferdienste oder Italiener.
Beim Portugiesen gab es heute das alkoholfreie Weizen im selben Glas wie auch die Biere mit Alk. Bedienung hatte ganzes Tablett voll mit Bier und 2 Cocktails. Hatte sich dennoch merken können, welches Glas mein Alkoholfreies war 😉
Ich hab hier einen TV-Tipp, ich mag Satire und manchmal ist die "Heute-Show" wirklich gut. Lassen wir uns überraschen!
Ist das Kunststoff oder kann das weg? Freitag, 14.08.2026 im ZDF um 22.30 Uhr Die Deutschen und ihr Müll. Wo kommt er her, wo geht er hin? Die „heute-show“-Reporter Lutz van der Horst und Fabian Köster gehen der Frage nach, wie man die Plastikflut gestoppt bekommt. Wir gelten als Recyclingmeister, doch Plastik ist überall: in Meeren, auf Gletschern, in der Plazenta und im Hoden. Mal als Verpackungsmüll oder Wegwerfmode, mal als Mikroplastik. Die Reporter suchen bei Wissenschaftlern und Politikern nach Lösungen des Problems. Link zur Sendung
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
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