Zitat von Karina im Beitrag #342 Ich lebe ja nicht in einer Großstadt, trotzdem gibt es in meiner Nähe doch noch recht gute Geschäfte, die mir lange Wege ersparen ...
Nur als Beispiel: hier gibt es in der Stadt kein einziges Geschäft mehr, in dem man Kinderbekleidung kaufen kann.
Da werden Eltern geradezu gezwungen, den H&M im Einkaufscenter aufzusuchen - oder eben online zu bestellen, wenn bessere Qualität und/oder mehr Auswahl gewünscht ist.
Zitat von Sariana im Beitrag #340Ich finde die Plastiktüten nicht so unpraktisch ... Diese stabilen Tüten finden bei mir immer eine Wiederverwendung vor allem als Mülltüten ... Anschließend wandern sie mit in den Wertstoffcontainer.
Nur interessehalber gefragt: wenn Du sie als Mülltüten verwendest, gehen sie dann doch automatisch in den Restmüll, oder?
Als es noch bis vor ein paar Jahren die Plastik-Tragetaschen überall gab, habe ich das zumindest so gehandhabt. Leider, ohne mir groß was dabei zu denken :(.
Gelesen habe ich, dass eben diese Versand-Plastikbeutel als verschmutzt gelten wegen der Papier-Versandaufkleber, Klebebandresten oder Etiketten. Damit wird das automatische Sortieren wohl sehr erschwert.
Ganz entkommen werden wir diesem Plastik-Wahnsinn ohnehin nicht. Ein Besuch bei Läden wie Nanu Nana kann einem schon mal den Blutdruck in die Höhe treiben.
Zitat von Dordogne im Beitrag #348 Ich hätte wahrscheinlich über den Strohhalm gelacht.
Zitat von Mmedusa im Beitrag #350Immerhin wusste sich der Service zu helfen.
Der Strohhalm ist doch keine Idee von diesem Service, sondern seit vielen Jahren die Standard-Lösung für alkfreies Bier, auch auf den großen Volksfesten.
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Zitat von schafwolle im Beitrag #351Nur interessehalber gefragt: wenn Du sie als Mülltüten verwendest, gehen sie dann doch automatisch in den Restmüll, oder?
Das ist bei allen Mülltüten so, oder?
ZitatGelesen habe ich, dass eben diese Versand-Plastikbeutel als verschmutzt gelten wegen der Papier-Versandaufkleber, Klebebandresten oder Etiketten. Damit wird das automatische Sortieren wohl sehr erschwert.
Der Gelbe-Tonne-Abfall wird — je nach Informationsquelle — zu ca. 30-50% tatsächlich recycelt. Dafür muss er sortenrein und ziemlich sauber sein. Alles andere wird „thermisch verwertet“, d.h. verbrannt. Insofern ist es besser, wenn die Versandbeutel als Mülltüte benutzt werden, das „spart“ einen normalen Müllbeutel ein.
„Ich bin zu alt für den Scheiß.“ (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm zu ihrem Rückzug, im Münsteraner Tatort)
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Zitat von Mmedusa im Beitrag #350Immerhin wusste sich der Service zu helfen.
Der Strohhalm ist doch keine Idee von diesem Service, sondern seit vielen Jahren die Standard-Lösung für alkfreies Bier, auch auf den großen Volksfesten.
Hui, verzeih mir mein Unwissen. WhiteTara wusste das offenbar auch nicht. 😀 Ich bin nur in kleineren Gartenwirtschaften unterwegs, da kennt der Service, was er bringt.
„Ich bin zu alt für den Scheiß.“ (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm zu ihrem Rückzug, im Münsteraner Tatort)
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Das war ja keine Kritik, sondern eher Erstaunen - ich kenne es nicht anders... (nur in meinem Stamm-Restaurant, wo es nur leicht überspitzt ist, daß die Getränke auf dem Tisch stehen, bevor wir sitzen, sind bei den Biertrinkern keine drin, weil alle alkfrei trinken)
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Zitat von Mmedusa im Beitrag #353[quote=schafwolle|p1867129]Nur interessehalber gefragt: wenn Du sie als Mülltüten verwendest, gehen sie dann doch automatisch in den Restmüll, oder?
Ich entleere die Plastiktüte in den schwarzen Müll und entsorge sie dann in der gelben Tonne.
Zitat von Boedik im Beitrag #357Ich entleere die Plastiktüte in den schwarzen Müll und entsorge sie dann hin der gelben Tonne.
Abgesehen davon, dass ich hier keine gelbe Tonne habe, sondern den Müllbeutel erst zurück in die Wohnung und dann später zur Wertstoffinsel tragen müsste:
Der lose Müll gibt doch ne Riesensauerei in der schwarzen Tonne?
Ich mag mir den Siff nicht vorstellen, der nach der Leerung in einem 1 m3-Container weiterlebt.
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Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Zitat von Mmedusa im Beitrag #353 Insofern ist es besser, wenn die Versandbeutel als Mülltüte benutzt werden, das „spart“ einen normalen Müllbeutel ein.
Mir geht es aber in erster Linie darum, dass diese Plastik-Versandbeutel vermeidbar wären. Es ist ja nicht so, dass es keine Alternativen gibt.
Zitat von Karina im Beitrag #342 ..-trotzdem gibt es in meiner Nähe doch noch recht gute Geschäfte, die mir lange Wege ersparen und ich kann das Zeug probieren, anfassen etc. Ich bin vielleicht auch etwas unkomplizierter was die Auswahl angeht.
Ich mag auch lieber direkt vor Kauf anprobieren, sehen, anfassen. Finde es sehr nervig bei Bestellungen dann vieles wieder einpacken und zurück schicken zu müssen. Aber da ich die letzten Jahrzehnte immer in größeren Städten lebte, geht das, auch wenn ich manchmal etwas suchen muss.
Ergänzung zum Biergartenerlebnis: Ich hatte tatsächlich noch nie in meinem Leben einen Strohhalm im alkoholfreien Bier 🤷♀️ Es handelte sich um einen kleinen Biergarten mit Selbstbedienung. Die beiden Gläser wurden mir also direkt am Tresen nach eingießen in die Hand gedrückt. Ich rieche nicht am Bierglas, das nicht für mich ist und erwarte das auch nicht von der Bedienung 😉, aber Bedienung gab es dort ja gar nicht. Strohhalmfreie Unterscheidungsmöglichkeit: Wenn der Biergarten Gläser mit Aufdruck der Hausbrauerei kauft, gibt es in der Regel auch Aufdruck mit Brauereilogo+Schriftzug alkoholfrei. Zur leichteren Unterscheidung haben diese Weizengläser manchmal auch eine etwas andere Form, z.B. schlanker und dann minimal höher. Weiß Bedienung am Tisch sofort "Das höhere ist das ohne Alkohol" Alternativ ginge ja auch normales Weizen im Glas mit Brauerei-Logo und das andere im schlichten Glas ohne Aufdruck. Oft gibt es Weizen vom Fass und das alkoholfreie immer nur aus der Flasche -> wird also an unterschiedlichen Orten ins Glas gefüllt. An einem anderen Abend löste der Mann am Tresen das so: Goß das alkoholfreie Bier ein, stellte die Flasche daneben an und sagte es auch noch "Das ist das alkfreie" und kümmerte sich dann ums eingießen des 2. Biers (gab dort beide Sorten nur aus der Flasche). Stellte mir das 2. Glas hin und nahm dann beide Flaschen in die Hände, um sie in den Leerkasten zu stellen.
Kann mir schon vorstellen, dass es auf Großveranstaltungen wie Oktoberfest nicht anders geht und der Strohhalm für Mitarbeiter beim Ausschank+in der Bedienung dann wörtlich der Strohhalm ist, an den man sich klammert, damit das Bier nicht verwechselt wird. Das ist aber kein Grund, es dort wo es übersichtlicher zu geht, ebenso zu handhaben.
Zitat von Mmedusa im Beitrag #353Der Gelbe-Tonne-Abfall wird — je nach Informationsquelle — zu ca. 30-50% tatsächlich recycelt. Dafür muss er sortenrein und ziemlich sauber sein. Alles andere wird „thermisch verwertet“, d.h. verbrannt.
Deshalb fände ich es nach wie vor schlauer, wenn separat das gesammelt werden würde, was sich dann tatsächlich gut recyclen lässt. Bei den PET-Flaschen macht das Sinn und da dürfte dank 25 Cent Pfand auch bei den meisten angekommen sein: Flasche zurück zum Geschäft in den Pfandautomaten! Und dann hat man tatsächlich dort auch nur den Kunststoff der Flaschen und nicht x unterschiedliche Stoffe. Ebenso bei Getränkebüchsen. Ich hatte zwar mal die Illusion, dass Büchsen irgendwann aussterben, aber mit den Energydrinks werden sie zumindest hier in der Großstadt eher mehr als weniger 🤷♀️
Wenn ich hier zur Mittagszeit durch die Straßen gehe, läuft gefühlt auch jeder mit Getränk+Essen to-go umher. Obwohl es auch dafür Mehrweggeschirr im Pfandsystem gäbe (und in meiner Stadt das teilweise tatsächlich auch angeboten wird) sehe ich kaum jemanden damit gehen/sitzen. Wenn dann eher Leute mit ihrer Vesperbox von zuhause.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #362 Finde es sehr nervig bei Bestellungen dann vieles wieder einpacken und zurück schicken zu müssen.
Als geübte online-Bestellerin sag ich mal: idR hat man "seine" Shops bzw. "seine" Marken. Man weiß also, wie die Größen ausfallen, kennt die Verarbeitung und die Qualität. Da halten sich dann Rücksendungen in einem sehr überschaubaren Rahmen.
Hin und wieder kann's natürlich trotzdem vorkommen.
ZitatKann mir schon vorstellen, dass es auf Großveranstaltungen wie Oktoberfest nicht anders geht und der Strohhalm für Mitarbeiter beim Ausschank+in der Bedienung dann wörtlich der Strohhalm ist, an den man sich klammert, damit das Bier nicht verwechselt wird. Das ist aber kein Grund, es dort wo es übersichtlicher zu geht, ebenso zu handhaben.
Über ein paar papierne Trinkhalme könnte ich mich kein bisschen aufregen ;).
Zitat von WhiteTara im Beitrag #363 Deshalb fände ich es nach wie vor schlauer, wenn separat das gesammelt werden würde, was sich dann tatsächlich gut recyclen lässt.
Das organsierte Sammeln ist weniger das Problem. Sondern, wie in den Haushalten selbst entsorgt bzw. getrennt wird.
Vieles landet halt aus Bequemlichkeit im Restmüll. Sieht ja keiner ................
Zitat von Boedik im Beitrag #360Das ist wohl so. Aber was ist besser , Siff oder den Müll nochmals sortieren und die Plastiktüten entfernen ? Ich weiß es nicht.
Wieso nochmals sortieren?
Der Restmüll kommt so, wie er ist, in die Verbrennungsanlage, sortiert wird erst danach in Metall und Schlacke.
Wenn deine Plastiktüte zum Recycling nicht verwertbar ist, weil zu viele Komponenten dran sind oder weil sie vom vorher darin gesammelten Restmüll zu schmutzig ist, muss sie in der Recycling- Anlage aussortiert werden und macht nur zusätzliche Arbeit.
Und ... nicht zu vergessen, dann muss der Restmüllcontainer vom Containerwaschfahrzeug noch öfter gereinigt werden, was bei den Betriebsnebenkosten auch zu Buche schlägt.
schafwolle, meine Versandtüten mit meinem Restmüll werden in den Restmüllcontainer expediert, denn sie landen dann in der Restmüllverbrennung.
Es gibt auch andere Lösungen mit braunen "Papiertüten", doch das sind Verbundstoffe, ähnlich wie Versandtaschen mit Noppen, die nicht in den Papiermüll gehören. Trotz laminierter Hinweisschilder im Tonnenhäusl kapieren es die Leute nicht, dass Pizzakartons ebenfalls in den Restmüll gehören und nicht in den blauen Papiercontainer.
Genauso eine Unsitte ist es, Gläser mit Deckel in den Glascontainer zu werfen, statt sich einmal umzudrehen und den Deckel in den Wertstoffcontainer zu werfen.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Kommt auf das System vom Entsorger an: bei uns steht extra auf dem Schild am Glascontainer, dass diese mit Deckel hinein können. Wird dann automatisch vom Glasbruch getrennt
Zitat von Boedik im Beitrag #360Das ist wohl so. Aber was ist besser , Siff oder den Müll nochmals sortieren und die Plastiktüten entfernen ? Ich weiß es nicht.
Wieso nochmals sortieren?
Der Restmüll kommt so, wie er ist, in die Verbrennungsanlage, sortiert wird erst danach in Metall und Schlacke.
Wenn deine Plastiktüte zum Recycling nicht verwertbar ist, weil zu viele Komponenten dran sind oder weil sie vom vorher darin gesammelten Restmüll zu schmutzig ist, muss sie in der Recycling- Anlage aussortiert werden und macht nur zusätzliche Arbeit.
Ach so. Ich trenne meinen Müll so gut es mir möglich ist. Es ist kein Matsch oder ähnliches im Restmüll. Ich werde aber noch mehr drauf achten. Auch versuche ich keine weiteren Plastiktüten anzuhäufen. Beim Einkauf ist es für mich aber schwierig vollends auf Plastikverpackungen zu verzichten.
Da gebe ich dir Recht: so manches gibt es nur mit Kunststoffverpackung oder man muss viel Zeit investieren, um unterschiedliche Geschäfte auf zu suchen. Reine Unverpacktläden sind rar und teils viel teurer.
Bestellen, was man kennt funktioniert leider auch öfter nicht: dann ist auf einmal der Shirt/Jeansstoff dünner als gewohnt beim genau gleichen Produkt. Und ich hatte es schon mehrfach bei meinen Joggingschuhen, dass zur nächsten Saison das Modell „verbessert“ wurde und die Anpassung dann für meine Füße so viel ausmachte, dass es eben nicht mehr gut passt. Wenn mir von Marke X ein Blusenmodell gut sitzt, heißt das noch lange nicht, dass andere Blusen oder Shirts der gleichen Marke ebenfalls passen. Ganz anders beim Liebsten: der ist zwar etwas kleiner als der Durchschnittsmann, kann in seiner Größe aber Hosen/Shirts/Hemden kaufen, fast egal von welcher Marke -> das passt, sitzt, schaut gut aus
Zitat von Sariana im Beitrag #366 Genauso eine Unsitte ist es, Gläser mit Deckel in den Glascontainer zu werfen, statt sich einmal umzudrehen und den Deckel in den Wertstoffcontainer zu werfen.
Gäbe es einen extra Behälter für die Deckel, dann würde ich ihn natürlich nutzen.
Hier in der Gemeinde sorgt jedoch eine moderne Sortieranlage dafür, dass sowohl Deckel als auch Verschlüsse vollautomatisch aussortiert werden.
Zitat von Boedik im Beitrag #360Das ist wohl so. Aber was ist besser , Siff oder den Müll nochmals sortieren und die Plastiktüten entfernen ? Ich weiß es nicht.
Müll vermeiden. Aber bestimmt nicht Siff in der Tonne. Die Reinigungskosten sind ein zigfaches der Kosten für die Tüten, und garantiert würde da mehr als ausreichend Chemie eingesetzt.
„Ich bin zu alt für den Scheiß.“ (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm zu ihrem Rückzug, im Münsteraner Tatort)
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Zitat von Mmedusa im Beitrag #353Gelesen habe ich, dass eben diese Versand-Plastikbeutel als verschmutzt gelten wegen der Papier-Versandaufkleber, Klebebandresten oder Etiketten. Damit wird das automatische Sortieren wohl sehr erschwert.
@WhiteTara, das Zitat stammt nicht von mir, sondern von Schafwolle. Korrigiere es bitte.
„Ich bin zu alt für den Scheiß.“ (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm zu ihrem Rückzug, im Münsteraner Tatort)
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Sorry Mmedusa, habe unterwegs am Handy getippt und kann es erst korrigieren, wenn ich abends zuhause bin. Das sollte überhaupt gar nicht ins Zitat 🤦♀️ sondern der Text darunter, der nicht korrekt als Zitat sichtbar ist. Ist am Handy immer etwas fummelig und nun leider schief gegangen
Zitat von WhiteTara im Beitrag #373Sorry Mmedusa, habe unterwegs am Handy getippt und kann es erst korrigieren, wenn ich abends zuhause bin. Das sollte überhaupt gar nicht ins Zitat 🤦♀️ sondern der Text darunter, der nicht korrekt als Zitat sichtbar ist. Ist am Handy immer etwas fummelig und nun leider schief gegangen
Alles gut, WhiteTara! Ich mag nur nicht von schafwolle des Plagiats bezichtigt werden ...
„Ich bin zu alt für den Scheiß.“ (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm zu ihrem Rückzug, im Münsteraner Tatort)
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Zitat von WhiteTara im Beitrag #363 Deshalb fände ich es nach wie vor schlauer, wenn separat das gesammelt werden würde, was sich dann tatsächlich gut recyclen lässt.
Das organsierte Sammeln ist weniger das Problem. Sondern, wie in den Haushalten selbst entsorgt bzw. getrennt wird.
Es gibt einfach viel zu viele unterschiedliche Materialien und bei jedem muss man entscheiden, wohin damit. Verlässt man seinen Wohnort, kann es schon in der Nachbarstadt bei kanchen Dingen wieder anders sein: viele Orte haben den gelben Sack/Tonne, wo hauptsächlich das Leichtverpackungsmaterial/Verbundstoffe rein kommen (das, was früher mal der grüne Punkt war) Es gibt aber auch Orte, wo diese gelbe Tonne eine Wertstofftonne ist und noch andere Dinge mit rein dürfen. Bei meiner Schwester gibt es gelbe Säcke, aber Konservendosen müssen separat in die Dosensammlung (wird am selben Tag wie gelber Sack vor Haustür abgeholt) 🤷♀️
Ich erlebe es immer wieder, dass Menschen mit den vielen unterschiedlichen Dingen/Sammelbehältern überfordert sind. Menschen, die nicht zu faul sind zum Sortieren, sondern die es tatsächlich bei den vielen Dingen nicht begreifen, wie es nun auseinander zu halten ist.
Und ja, es gibt auch die Faulpelze, die aus Bequemlichkeit nicht sortieren 🙄
Aber sortieren an sich verkleinert die Menge des Mülls leider nicht. Das geht nur, wenn man vorab am Besten schon weniger produziert, was dann nur im Müll landet und jeder Einzelne beim Kauf mehr darauf achtet, was er einkauft.