Zitat von Convallaria im Beitrag #25Ich danke Euch sehr! In der Tat hatte ich als Alternative an sicheres Festgeld gedacht, einfach, damit es auf jeden Fall noch da ist
Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen, aber die lange Anlagedauer ruft förmlich danach das Geld zu investieren und nicht nur zu verwahren. Denk dran, die Bank die dein Geld bekommt, investiert es auch und lässt dir nur die Krümel in Form von Zinsen übrig. Ja sicher, auch beim Festgeld kommt in den 15 Jahren ein akzeptables Sümmchen raus, wenn du immer auf der Suche nach den besten Konditionen erfolgreich bist und das Geld immer zum optimalen Zeitpunkt flüssig hast, wenn die Zinsen mal wieder um 0,3 Prozent steigen.
Oder du machst es dir ganz einfach, investierst die Summe auf einmal und wartest stoisch ab. Der ETF schüttet vierteljährlich aus. Alle Dividenden zusammengerechnet sind es vor Steuern derzeit auch schon knapp 2 Prozent. Dividenden gibt es immer, egal was die Kurse so treiben. Ist das nicht wunderbar? Je nachdem wie hoch dein mittlerer fünfstelliger Betrag ist, solltest du den Freibetrag im Auge behalten. Der könnte schon bald zu klein werden. Ich empfehle sich schon mal über die NV-Bescheinigung auseinanderzusetzen. Info hier
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Ich war gerade mal bei ING auf der Webseite. Wenn du bist zum 29.04.22 ein Depot oder ein Junior-Depot eröffnest, gibt es einen 50 Euro Gutschein. Ich bin zwar kein Freund von übereilten Entscheidungen, nur weil ein Gutschein winkt, aber das könnte man mitnehmen.
Das Depot ist kostenlos, die ETF-Sparpläne auch. Ich würde nicht lange herummachen, sondern die Sache in Angriff nehmen. Und wie Puls schon schrieb, man kann ein Depot jederzeit ohne Probleme auf einen anderen Anbieter umziehen, falls man das möchte.
Das bietet die Sparkasse vor Ort aber auch. Bin kein Fan der ING, deshalb der Vollständigkeit halber.
Das mit dem Geld für's Kind anlegen ist wirklich ein Thema. Wir haben es bislang eher vor uns hergeschoben und ich habe das Geld, was der Knirps bekommen hat, derweil auf meinem miserabel verzinsten Sparkonto geparkt. Aber das ist bei der aktuellen Inflation definitiv keine gute Idee. Mein Mann hat gemeint, dass wir uns das Geld eventuell ausleihen könnten, um es für den anstehenden Hausbau zu verwenden - und es dann inflationsausgeglichen in ein paar Jahren zurückgeben.
Ich bin ambivalent, weil es nicht unser Geld ist und das Kind viel zu klein um was sagen zu können. Andererseits haben wir beide sichere Jobs und genug Einkommen, als dass wir das Geld verlässlich und ohne Wertverlust für unser Kind wieder zurückgeben könnten.
Ich würde auch nicht machen. Meine Eltern haben das gemacht - wir Kinder haben das Geld heute noch nicht zurück.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Hier auch ... Kommuniongeld, Firmgeld "ausgeliehen", weil "ihr Kinder das noch nicht brauchtet und wir das ja nur geliehen haben" ... Geschwister haben ihres irgendwann zurückbekommen, da war Erinnerung da, bei mir "leider" nicht.
Es ist nicht das Geld. Es ist die Missachtung, die darin steckt.
Ich rate ab ...
Was ist klein, grün und dreieckig? - Ein kleines grünes Dreieck! (copyright: mein Neffe als Kleines)
Zitat von drachenprinzessin im Beitrag #28 Andererseits haben wir beide sichere Jobs und genug Einkommen, als dass wir das Geld verlässlich und ohne Wertverlust für unser Kind wieder zurückgeben könnten.
Wenn Ihr soviel Einkommen habt, ist es noch weniger nachvollziehbar, warum man sich beim Kind Geld pumpen will.
Naja, die Grundidee finde ich schon verständlich. Bevor ich mir für 3% Geld von der Bank pumpe, leihe ich's mir vom Kind, das sonst seinerseits nur 0,05% bekäme. Ist ja ökonomisch sinnvoll.
Nur legen viele Eltern eben eh mtl. Geld fürs Kind zur Seite und mir fiele es sicherlich schwer, die Rückzahlung gefühlt nicht doch vom Sparprozess abzuziehen. Daher würde ich das nicht mischen wollen.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
quote=""|p236550]Ich würde es nur auf meinen eigenen Namen anlegen, damit es 1. Bafög-unschädlich ist und damit 2. das Kind es nicht im schlimmsten Fall am 18. Geburtstag verjubelt.[/quote]
Zitat von Baumhaus1 im Beitrag #3Ich würde es nur auf meinen eigenen Namen anlegen, damit es 1. Bafög-unschädlich ist und damit 2. das Kind es nicht im schlimmsten Fall am 18. Geburtstag verjubelt.
Na toll, das würde ja bedeuten, dass man seinen Kindern nichts zutraut. Wie soll da sKind als junger Erwachsener mit Geld umgehen lernen, wenn er/sie es nicht lernt? Man sollte auch so viel Vertrauen aufbauen, dass der die junge Erwachsene vernünftig damit umgeht.
Zitat von Pia im Beitrag #34Naja, die Grundidee finde ich schon verständlich. Bevor ich mir für 3% Geld von der Bank pumpe, leihe ich's mir vom Kind, das sonst seinerseits nur 0,05% bekäme. Ist ja ökonomisch sinnvoll.
Nur legen viele Eltern eben eh mtl. Geld fürs Kind zur Seite und mir fiele es sicherlich schwer, die Rückzahlung gefühlt nicht doch vom Sparprozess abzuziehen. Daher würde ich das nicht mischen wollen.
Danke. Das waren genau unsere Überlegungen. Ich kann aber verstehen, dass viele kein gutes Bauchgefühl bei der Sache haben, geht mir ja ähnlich. Ansonsten hätte ich ja nicht nachgefragt, sondern einfach gemacht.
Und selbstverständlich ist es nicht unser Geld, das würden wir auch niemals so empfinden. Aber gerade bei der momentanen Inflation ist "nichts" mit dem Geld machen halt auch eine saudumme Idee, weil man dann dabei zusehen kann wie das, was er schon bekommen hat, viel zu schnell viel zu viel an Wert verliert. Vielleicht ist das Anlagen in Gold die klügste Idee, wir überlegen noch weiter wie wir das am besten für ihn werterhaltend aufbewahren können.
Zitat von drachenprinzessin im Beitrag #36Vielleicht ist das Anlagen in Gold die klügste Idee, wir überlegen noch weiter wie wir das am besten für ihn werterhaltend aufbewahren können.
Ich wollte jetzt zu einer Riesenerklärung ansetzen, habe aber dann diesen Artikel der Verbraucherzentrale gefunden. Darin ist alles gesagt und meine eigene Erfahrung lege ich gerne noch oben drauf. Die Rendite meiner Goldmünze, die ich seit 43 Jahren besitze, liegt weit unter der meines Depots, das ich 17 Jahre später eröffnet habe.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)