Zitat von Izzie123 im Beitrag #949Ich bin ja seit einigen Jahren in der Perimenopause und stelle vermehrt fest, wie wenig stressresistent ich mittlerweile bin. Vorträge halten sind mittlerweile mit hoher Anspannung und fast panikähnlichen Zuständen verbunden. Auch normale berufliche oder private Anforderungen führen zu einem hohen Stresspegel. Ich hatte gehofft, mit den Wechseljahren entspannter und gelassener zu werden. Gerade ist das leider nicht der Fall. Habt ihr auch diese Erfahrung gemacht?
Nun, die Perimenopause ist ja die Phase vor der Menopause, also der Umbau der Hormonsituation. Und da ist gewaltig was los! Zumindest bei mir. Wenn diese Umbauphase abgeschlossen ist, sind die Chancen auf Gelassenheit besser, nehme ich an ;-)
Daß sich die Hitzewallung trotz Höchstdosis Estrogen 2,3 Mal am Tag melden - ist nervig, aber noch tolerabel - Mir wird nur heiß, aber ich schwitze nicht.
Was wird schlimmer ist: Konzentrationsschwäche aus der Hölle. Ich fühle mich wie ein überzuckertes Grundschulkind, das auch noch ADHS hat!
Ich kann wieder still sitzen, noch mich konzentrieren - Springe von Thema zum Thema - Ich schaffe es im Moment noch nicht mal, ruhig sitzen zu bleiben, um eine To Do Liste zu schreiben.
Steuererklärung? Quasi unmöglich, da sitze ich jetzt schon seit vier Wochen dran - sonst war das eine Sache von „ein Wochenende, maximal“!
Hat das auch eine von Euch (gehabt)?
(Ich habe mit meiner Gyn geredet - die meinte nur „wenn dir was dagegen einfällt, sag Bescheid, ich habe das Problem auch.“ Die ist genauso alt wie ich… Und hat sich uns Thema WJ ziemlich reingearbeitet.)
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.