Schade, dass du das letzte Post gelöscht hast,Timeless ich fand es für mich wichtig und angemessen ... es waren nur nur paar Worte, aber sie haben sie haben den Punkt in mir getroffen, um den es letztlich in dieser Sache geht.
Es ist wirklich schwer genug, sich vor einen Spiegel zu stellen und mir und dem, was ich sehe und empfinde, liebevolle und anerkennende Worte zukommen zu lassen ...irgendwie eine Lebensaufgabe ...die fast nie gleich abläuft ...es sei denn, ich machs routinemässig. Ebenso schwer ist es, mir echt und ehrlich die Zuwendung, Zuneigung und Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die ich wohl für andere habe, doch leider nicht in dem Masse für mich selbst! Diese Erkenntnisse kommen ja nicht nur einmal, und dann sind sie für immer integriert, nein, sie müssen wieder und wieder in Erinnerung gerufen werden, um irgendwann tatsächlich zu meinem Lebensrhythmus zu gehörenund in mir verankert zu sein. Das möchte ich nicht vergessen, vergesse es aber leider sehr schnell wieder ...
Ginge ich noch in eine Gruppe, könnte ich mir diese "Erkenntnisse" Woche für Woche oder sogar täglich ins Haus holen. Da komme ich aber nicht mehr hin ...also muss ich mir anders behelfen ...und das tue ich.
Über manche Aussage muss ich erst mal nachdenken, bevor ich hier antworten kann ...Sturmi hat es angeregt ...und auch nicht zum erstenmal, wenn ich mich recht erinnere, du hast es rund gemacht, Timeless. Habt beide meinen Herzlich Dank für jegliche Erinnerungen, Denkanstösse und gangbare Wege.
Deshalb schreibe ich hier, denn ich finde in jedem Post etwas Wertvolles für mich ...
Tut mir leid. Ich habe es aus Unsicherheit gelöscht. Danke für die Rückmeldung.
Ich schrieb, dass es vielleicht um Mitgefühl für Dich selbst geht. Und das ein liebevoller Blick auf jene die Du seinerzeit warst Dir jenen inneren Frieden schenken könnte, den Du Dir so sehr wünscht.
Ich dachte mir, wenn etwas immer wieder auftaucht, dann fehlt etwas entscheidendes, Verständnis alleine genügt da nicht. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer das sein kann Mitgefühl mit sich selbst zu haben und liebevoll zu sein. Das kann sehr schmerzhaft sein, weil man es solange vermisst hat und gebraucht hätte. Daher ist ein vorsichtiges herantasten wichtig, um sich selbst nicht zu überfordern. Es ist keine Sache von einmal und dann ist alles gut. Nein, es ist wirklich eine Lebensaufgabe.
Es ist sehr schade, dass Du niemanden hast der Dich darin unterstützt, der Dich mit einen liebevollen, wertfreien Blick betrachtet, wenn Du es selbst gerade nicht kannst. Und schön, dass Dir das Forum eine kleine Hilfe ist!
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.
Danke dir, dass du dein Post noch mal so wiedergegeben hast ...für mich ist es wirklich von Bedeutung ... genau wie Sturmis Anregung ...immer wieder! Es macht mich froh, dass manch einer bereit ist, seine Erkenntnisse oder Ideen mit mir zu teilen! Immer wieder.
Wer mich schon in der Bri in diesem Strang gelesen hat, weiss, dass ich mich länger genau mit diesem Thema rumschlage, manchmal so sehr, dass es mir meine Lebensfreude und Lebenskraft nimmt.
Vorher, genauer gesagt, aeit 2007 waren andere Themen dran, aber wie du auch schreibst, Timeless, es hört nicht auf, es ist eine Lebensaufgabe, die irgendwann mal beginnt und wenn Themen erstmal erkannt, bearbeitet, angesehen und angenommen sind, ist diesbezüglich vorerst Ruhe, bis die Spirale sich wieder so dreht, dass auch alte Themen in abgeschwächter Form oder sogar massiv wieder in den Fokus rücken.
Interessant ist beim jetzigen Thema ist, dass ich erkennen durfte, wie ich mich in früheren Zeiten um dieses Thema gedrückt habe ... mit Tabletten und Alkohol, weil nüchtern hätte ich das weder aushalten können, noch wollen. Seit vielen Jahren stehen mir meine sogenannten Hilfsmittel nicht mehr zur Verfügung ...und genau so ist es richtig. Also sind diese Themen jetzt dran ...und ich komme nicht darum herum, sie und auch nicht darum, mich so anzunehmen wie ich war und was ich jetzt bin, wenn ich einigermassen zufrieden weiterleben möchte! (Genau dieses Thema habe ich damals mit meinen Therapeuten aufgedröselt ...und dennoch ist es immer wieder mal da)
Dass ich davon hier hin udn wieder schreibe, hat auch damit zu tun, dass ich zeigen möchte, dass diese Themen nicht mit einmal erledigt sein können oder müssen, immer wieder auftauchen (je nachdem, wie die Spirale sich dreht) und nichts dabei ist, immer wieder danach gucken zu müssen, mir neue Erkenntnisse einzuverleiben und dankbar bin, Erkenntnisse und Tipps von euch zu bekommen. Manchmal sind es nur zwei drei Worte von oder eure Geschichte, die mich wieder in die Richtung lenken, wo ich hinwollte, mich aber auf dem Weg dorthin irgendwie verirrte, zu früh oder zu spät dahin abgebogen bin ....
Wäre es anders, könnte ich auch still und heimlich vor mich hinleiden und keiner wüsste oder wäre dran interessiert, warum ich so "Lebensunfroh" bin und warum ich nicht endlich "mal Ruhe gebe". Andere hören auf zu trinken und gut is, toll.
Bei mir ist es leider nicht so ...ich will wissen und ändern, wo ich was verändern kann.
Dabei haben mir viele Schreiber/User in diesem Forum geholfen, danke allen dafür. Und danke für den Platz, der hier zur Verfügung steht. Ich bin immer wieder begeistert, mich hier so zeigen zu dürfen, wie ich nun mal bin. ...auch nach all den Jahren ... Ich fahre am besten mit: "alles raus, was keine Miete zahlt" und "heute trinke ich nicht". Das wird auch ganz schnell mal vergessen ...
wahrscheinlich mit ironie (?) Daran ist für mich, nichts toll.
sagte ich schon mal, ich bin nicht stolz darauf so viel getrunken zu haben. Bin aber froh darüber erst dann gespürt zu haben, dass ich was verändern muss.
100 Gedanken dazu.... später mehr
nur soviel erstmal Selbstliebe KANN ich immer noch nicht und genau das akzeptiere ich auch. Was soll ich mich damit plagen ? Ich habe es redlich versucht. Vielleicht liegt es lediglich am Begriff, denn akzeptieren oder annehmen kann ich mich.
Zitat von eva im Beitrag #3180*Andere hören auf zu trinken und gut is, toll.*
wahrscheinlich mit ironie (?) Daran ist für mich, nichts toll.
Selbstliebe KANN ich immer noch nicht und genau das akzeptiere ich auch. Was soll ich mich damit plagen ? Ich habe es redlich versucht. Vielleicht liegt es lediglich am Begriff, denn akzeptieren oder annehmen kann ich mich.
Natürlich Ironie, Eva ...und wenn es dauerhaft so bleiben sollte, dann bin ich am überlegen, was ich verkehrt mache. Ich kenne aber keinen, bei dem es so hingehauen hätte. Über kurz oder lang ... aber das ist widerum nicht meine Sache und liegt nicht in meiner Verantwortung. Jeder kann tun und lassen, was er tun oder lassen möchte! Allein das zu akzeptieren kann schon schwer genug sein ...vor allem, wenn dann Desinteresse uvm. vorgeworfen wird.
Selbstliebe kann ich auch immer noch nicht. Ich habe in anderen Strängen (Bri und auch hier) schon gefragt, was unter Selbstliebe verstanden wird, vor allem, wenn als Vorschlag kommt, dass es jemandem Bessergehen gehen könnte:: "gib dir selbst Liebe ...übe Selbstliebe etc, Selbstliebe ist der Schlüssel zum Wohlbefinden"
Das glaube ich gern, doch wie kommt "man" da hin?
Inzwischen nehme ich alles so, wie ich es kann ...manches kann ich, manches nicht. Auch die Erinnerungen muss ich so nehmen, wie sie sind ...ich möchte sie aber irgendwie klären, da sie mich tatsächlich belasten, immer mal wieder.
Ich weiss ja nicht mal, ob die Erinnerungen genau so waren, wie sie sich mir zeigen. (Ich neige dazu, mich in einem nicht so guten Licht zu sehen) Vielleicht machen die Erinnerungen und ich mir auch was vor? Alles ist möglich ...
Nun gut, ich habe erstmal wieder Tipps von euch bekommen, damit kann ich was anfangen. Ich erwarte nichts und kann nur positiv überrascht werden, wenn dadurch einiges für mich leichter wird... wird es schon ...indem ich hier schreibe ...
Zitat von lyanna im Beitrag #3181Selbstliebe kann ich auch immer noch nicht. Ich habe in anderen Strängen (Bri und auch hier) schon gefragt, was unter Selbstliebe verstanden wird, vor allem, wenn als Vorschlag kommt, dass es jemandem Bessergehen gehen könnte:: "gib dir selbst Liebe ...übe Selbstliebe etc, Selbstliebe ist der Schlüssel zum Wohlbefinden"
Das glaube ich gern, doch wie kommt "man" da hin?
Inzwischen nehme ich alles so, wie ich es kann ...manches kann ich, manches nicht. Auch die Erinnerungen muss ich so nehmen, wie sie sind ...ich möchte sie aber irgendwie klären, da sie mich tatsächlich belasten, immer mal wieder.
Ich weiss ja nicht mal, ob die Erinnerungen genau so waren, wie sie sich mir zeigen. (Ich neige dazu, mich in einem nicht so guten Licht zu sehen) Vielleicht machen die Erinnerungen und ich mir auch was vor? Alles ist möglich ...
Mir gefällt der Ausdruck "Selbstliebe" nicht. Wie kann ich etwas an mir lieben, das mich schon mal in Schwierigkeiten bringt. Selbstakzeptanz klingt jetzt etwas akademisch - trifft es aber auch nicht. Ab und zu begegnet mir der Begriff "Selbstfürsorge" ... also das ist schon mal nicht schlecht. Das bedeutet für mich, mit den Karten zu spielen, die mir das Leben ausgeteilt hat (sind halt nicht nur Joker) - ich muss sie nur klug austeilen ... klappt natürlich nicht immer, aber ich kann durchaus lernfähig sein.
Bleibt noch das Problem mit den "Erinnerungen". Unsere Erinnerungen sind ja keine Tatsachenberichte. Je länger sie zurückliegen, umso mehr verändern sie sich. Ein Ereignis schiebt sich in den Vordergrund und unser Gehirn verfärbt, verfälscht - ja es erfindet sogar. Eigentlich ist diese Vorgehensweise ökonomisch, denn das Gehirn merkt sich nur das Wesentliche.
Was das Menschsein jedoch ausmacht, ist seine Fähigkeit zum Geschichten erzählen. Wir sind keine Roboter. Erzählen wir uns etwas aus der Vergangenheit, spielen immer unser Gemütszustand und unsere neu erworbenen Erfahrungen mit hinein. Deshalb finde ich die Vorgehensweise von Katie Byron interessant (Irgendjemand hier hat sie erwähnt). Mit Ihrer Art des Nachfragens kann man sich selbst ganz gut auf die Spur kommen.
Was mich anbelangt, bin ich mir noch immer nicht sicher, wie ich diese Jahre des Alkoholmissbrauchs bewerten soll ... wahrscheinlich am Besten gar nicht; denn sie erscheinen mir nicht nur unnütz - nein, mir wurde Lebenszeit gestohlen. Hilft alles nix. Mir war das Kartenspiel entglitten. Doch nun befinden sich die Karten wieder in meiner Hand und wenn eine runterfällt bin ich freundlich zu mir (und ärgere mich nur ein bisschen), spiele die nächste aus.
Danke dass es euch gibt - und seid nicht so streng mit euch selbst
Zitat von Timeless im Beitrag #3178Ich schrieb, dass es vielleicht um Mitgefühl für Dich selbst geht. Und das ein liebevoller Blick auf jene die Du seinerzeit warst Dir jenen inneren Frieden schenken könnte, den Du Dir so sehr wünscht.
Ich bin immer noch bei dem Thema Selbstliebe, oder vielleicht besser Selbstmitgefühl. Heute früh hab ich zufällig die perfekt passende Loslass-Sitzung dazu bei Ingrid erwischt: sich selbst ablehnen - sich selbst lieben Schluck, oh Mann, ich habe da noch einige Runden vor mir bis sich das halbwegs friedlich anfühlen wird. Vielleicht mag es ja eine von euch auch mal probieren, deshalb der Link
Danke dir für den Link, Sturmi ... ich bin ua. die eine oder andere, die sich sehr dafür interessiert, was Ingrid zu sagen hat.
Dabei stelle ich fest, dass ich jedesmal mehr an der "Sache oder dem Getanem oder Nichtgetanem" festklebe, so dass gar kein Platz für Mitgefühl oder Wohlwollen übrigbleibt an der Person oder für die Person, die ich glaube zu sein. Ich habe vergessen, dass ich nicht die Person bin, die ich glaube, zu sein, da ich sehr tief in all dem, was die Person, die ich glaube zu sein, feststecke. Wie ich vieles vergesse, was mir mein Leben zu anderen Zeiten schon leichter und lebenswerter gemacht hat. Wahrsachienlich SOLL es so sein, sonst wäre es nicht so, wie es ist.
Und dieser Link ist für mich wie eine helfende Hand, um loslassen zu können, loszulassen, was mich bislang am meisten quält.
Es gibt noch andere Traumata, doch dieses Rückerinnern an das, was die Person, die ich glaube zu sein, getan hat oder auch nicht getan hat, egal aus welchem Grund, belastet mich sehr und hindert mich dann daran, mein Leben so zu leben, wie es sein könnte, wenn ich nicht die Person wäre, die ich glaube, zu sein .....
Es gibt noch viele andere Retreats von Ingrid und auch von anderen ähnlich empfindsamen und aufklärenden "Helfern" ... natürlich muss ich bereit sein, mich auf diese/meine Art auf das Gehörte einzulassen ... wie immer ...ohne mein WOLLEN geht kaum etwas, um nicht zu sagen: Nichts! Ich bin sowas von bereit ...
Ich finde es wunderschön, was ich gehört habe, es fühlte sich an, wie ein Teil von "zuhause" ... Danke!
Vielleicht hilft es , wenn ich sage, dass mir die Frau unsympathisch ist (Art, Stimme,Sprechweise). Verena König erreicht mich inhaltlich und emotional sehr viel mehr.
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.
Danke Timeless, ich habe mal bei Verena König reingehört ... der Text, dem ich gelauscht habe, spricht mich ebenfalls sehr an .. ist zwar an anderes Thema, es geht um die sogenannte "Selbstliebe". Danke für das, was du zu diesem Thema geschriben hast, ist noch mal ein anderer Aspekt zum Sinnieren ...und weiter zu denken ...
Für mich hochinteressant, da ich nur selten oder noch nie etwas Verständliches über Selbstliebe oder "lieb dich selbst, dann liebt dich auch jemand anderes" gehört habe.
Eva, ich verstehe dich gut ...würde ich solch einen Text zum erstenmal hören, könnte ich wahrscheinlich kaum etwas damit anfangen ... kau nicht weiter herum, warum nicht. Dann, wenn es sein soll, wirst du dich für diese Texte interessieren ..oder auch nicht ...und das ist gut so. wie es ist.
Ich beschäftige mich mit ähnlichen Texten fast genau so lange wie ich trocken bin, deshalb bin ich froh, wieder daran erinnert worden zu sein. Ich habe mich auch früher mit solchen annähernden Texten beschäftigt. Ich denke, durch die Sauferei hat sich nichts weiter bei mir eingeprägt und von dem, was ich mal zu wissen glaubte, hat sich nichts länger gehalten ...
Ich bin vergesslich geworden und damit muss ich (auch) leben, wie jeder andere.
Deshalb sind wir ja hier auch zu mehreren, auch, um uns gegenseitig zu erinnern, egal, um welches Thema es gerade geht.
In diesem Strang habe ich ja schon tolle Links gefunden und "beackert", die mir mein Leben verständlicher, leichter und annehmbarer gemacht haben.
Ich sehe ja manchmal Parallelen zu (m)einen Thema, wenn ich in meine SHG gehe. Kommendes Thema: Bedeutung von Selbstannahme, Gewohnheit und Achtsamkeit.
Eigentlich wollte ich nur einen kleinen Gruß zum Valentinstag da lassen. Schön, dass es euch gibt. 🌷🙋🏼♀️
Freundschaft ist das Seil, das hält, wenn alle Stricke reißen
Zitat von lyanna im Beitrag #3190Danke Timeless, ich habe mal bei Verena König reingehört ... der Text, dem ich gelauscht habe, spricht mich ebenfalls sehr an .. ist zwar an anderes Thema, es geht um die sogenannte "Selbstliebe". Danke für das, was du zu diesem Thema geschriben hast, ist noch mal ein anderer Aspekt zum Sinnieren ...und weiter zu denken ...
Für mich hochinteressant, da ich nur selten oder noch nie etwas Verständliches über Selbstliebe oder "lieb dich selbst, dann liebt dich auch jemand anderes" gehört habe.
Das freut mich zu hören. Ich denke, dass eine oder andere Thema das sie bespricht könnte auch hilfreich für dich sein.
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.
Zitat von lyanna im Beitrag #3190Danke Timeless, ich habe mal bei Verena König reingehört ... der Text, dem ich gelauscht habe, spricht mich ebenfalls sehr an .. ist zwar an anderes Thema, es geht um die sogenannte "Selbstliebe". Danke für das, was du zu diesem Thema geschriben hast, ist noch mal ein anderer Aspekt zum Sinnieren ...und weiter zu denken ...
Für mich hochinteressant, da ich nur selten oder noch nie etwas Verständliches über Selbstliebe oder "lieb dich selbst, dann liebt dich auch jemand anderes" gehört habe.
Das freut mich zu hören. Ich denke, dass eine oder andere Thema das sie bespricht könnte auch hilfreich für dich sein.
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.
das ein oder andere Thema wird mich sicher interessieren, je nachdem, was gerade dran ist. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass das Dran sein sich von Tag zu Tag ändern kann ... manchmal sogar so schnell, wie ich gar nicht gucken kann. Und manchmal überfordert es mich auch ...
Gestern überkamen mich Ängste, ich kenne kaum jemanden, der sie nicht hat in dieser Zeit ... meine Gedanken spielten Purzelbaum und meine Phantasie ging mit mir durch, bis ich dann wieder drauf kam, dass es mir genau in diesem Moment gut geht und ich von Moment zu Moment lebe und das nutzen möchte. Was will ich denn? Warum jetzt schon Angst haben und mir das Leben versauen? Ich weiss ja gar nicht, wie sich alles mal ent-wickelt. Lasse ich meinen Gedanken freien Lauf und gebe meiner Phantasie Futter, dann haut es mich um ... keiner weiss, was morgen ist. Also beschränke ich mich darauf, keine Nachrichten zu sehen, wie in der Anfangszeit des Israelkrieges. Da traf es mich besonders, weil ua.Kind und Enkel dort lebten ...ich schrieb davon. Mir ging es besser, als ich dem Wunsch nach Neuigkeiten nicht mehr nachgab.
So werde ich es jetzt auch wieder machen und mich hüten, im Politikforum zu lesen ..da krieg ich das kalten Grausen ... Ansonsten lese ich nur die Überschriften in diversen Gazetten, die springen mir ja ganz von alleine in die Augen, oft mit Fotos.. Ist schon schlimm genug finde ich ... das reicht mir, um ansatzweise auf dem Laufenden zu sein. Orange war mal meine Lieblingsfarbe, jetzt nicht mehr ...
Ich bin von Haus aus neu-gierig, aber sooo neugierig dann nun auch wieder nicht, als dass ich mir den Rest meines Lebens damit schwer mache. Dann, wenn es dran ist, muss ich mich vielleicht genauer informieren, vorher nicht. Da gucke ich lieber, was sich in meinem kleinen Ubiversum abspielt und freue mich darüber, wenn ich die Möglichkeiten habe, Unaufgeklärtes in mir klären zu können. Wahrscheinlich wird dieses eine Leben nicht dafür reichen ...doch woher will ich das wissen?
Was ich aber weiss ...würde ich noch trinken, käme ich bei dem, was sich schon seit längerem auf unserm Pkaneten abspielt, gar nicht mehr von der Flasche los. Darum trinke ich nicht, weil ich dann auch die Lebendigkeit, das Faszinierende und die Schönheit des Lebens versäumen würde ...ich habe ja schon viele Jahre in den Sand gesetzt. Nein, nicht noch mal ...
Zitat von lyanna im Beitrag #3194Ich klick mich mal durch, Timeless
das ein oder andere Thema wird mich sicher interessieren, je nachdem, was gerade dran ist. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass das Dran sein sich von Tag zu Tag ändern kann ... manchmal sogar so schnell, wie ich gar nicht gucken kann. Und manchmal überfordert es mich auch ...
Wenn sich das täglich so schnell ändert ist das sicher sehr anstrengend.
ZitatGestern überkamen mich Ängste, ich kenne kaum jemanden, der sie nicht hat in dieser Zeit ... meine Gedanken spielten Purzelbaum und meine Phantasie ging mit mir durch, bis ich dann wieder drauf kam, dass es mir genau in diesem Moment gut geht und ich von Moment zu Moment lebe und das nutzen möchte. Was will ich denn? Warum jetzt schon Angst haben und mir das Leben versauen? Ich weiss ja gar nicht, wie sich alles mal ent-wickelt. Lasse ich meinen Gedanken freien Lauf und gebe meiner Phantasie Futter, dann haut es mich um ... keiner weiss, was morgen ist. Also beschränke ich mich darauf, keine Nachrichten zu sehen, wie in der Anfangszeit des Israelkrieges. Da traf es mich besonders, weil ua.Kind und Enkel dort lebten ...ich schrieb davon. Mir ging es besser, als ich dem Wunsch nach Neuigkeiten nicht mehr nachgab.
So werde ich es jetzt auch wieder machen und mich hüten, im Politikforum zu lesen ..
gekürzt
Ich habe heute eine Mail von einer lieben Freundin bekommen, der es ähnlich geht. Ich halte mich von Nachrichten weitgehend fern und gucke möglichst keine Diskussionsrunden, politische Sendungen ectr., weil ich meistens wütend werde und mich hilflos fühle. Das möchte ich nicht. Da ist mir mein Seelenheil wichtiger. Wobei, so ganz und gar kann man sich dem was in der Welt passiert nicht komplett entziehen. Alles ist mit allem verbunden.
ZitatDa gucke ich lieber, was sich in meinem kleinen Universum abspielt und freue mich darüber, wenn ich die Möglichkeiten habe, Unaufgeklärtes in mir klären zu können. Wahrscheinlich wird dieses eine Leben nicht dafür reichen ...doch woher will ich das wissen?
Genau so! Mit meinem eigenen kleinen Universum habe ich bereits genug zu tun!
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.
ich habe diesen Text gestern geschrieben und konnte ihn nicht mehr abschicken. Plötzlich ging alles doch schnell...
vielleicht stolpere ich etwas ungeschickt und plötzlich herein. Ihr seid schon wieder weiter. Ich denke sehr selten mit Scham an meine Trinkzeit zurück. Zum Glück war diese Scham mit dem Ende der ambulanten Therapie auch vorbei, wenn ich mich recht erinnere. Ich hatte danach auch so viel zu tun, Krankheiten in der Familie, eigene Krankheiten, ich bin vielleicht gar nicht mehr dazu gekommen, mich für das zu schämen, was ich im Suff getan habe. Vielleicht ist es auch praktisch, viel zu vergessen.
Ich habe damals so gehandelt, wie ich eben konnte und ich bin unendlich froh, dass ich jetzt anders handeln kann. Ich sehe es schon so, dass ich großes Glück hatte und habe, aus dem Saufen müssen rausgekommen zu sein. Meine Mutter ist und ihre Geschwister waren Alkoholiker, ich sehe, wie es ist, im Alter immer noch zu trinken. Und keinen Grund mehr zu haben, aufzuhören.
Sagtest du das, Eva? Drogen und Alkohol sind was für Anfänger. Wer wirklich cool ist, zieht sich die Realität rein.
So ist es. Ich sitze bei meinen Vater, er stirbt, es ist kaum auszuhalten. Aber ich bin froh, ganz und gar anwesend zu sein.
mir fehlen die Worte, denn ich weiss nicht, wie ich trösten könnte ...vielleicht hilft dir eine Umarmung und das Wissen, dass du nicht allein sein musst mit deinem Kummer🫂
Hier ist ja so gut wie immer jemand ...und keiner ist hier "weiter"als der andere, nur vielleicht grad anders drauf.
Du bist hier immer richtig mit jedem Thema ... ich hätte dir gewünscht, dass es nicht so etwas Trauriges wäre.
das du deinen Vater auf seinem letzten Weg begleiten kannst, ist etwas sehr wertvolles. Es bedarf dabei keiner Worte und trotzdem wird dabei so viel zum Ausdruck gebracht. Ich wünsche dir viel Kraft und denke an dich.