Ihr Lieben, danke für eure Nachrichten. Das mit dem schlechten Gewissen ist eh schon viel besser und ich erlaube mir auch die Pausen. Wir sensiblen... Da sagst du was, Alina. Meine Mutter ist gerade unglaublich anstrengend, sie war heute Vormittag schon angetrunken. Lyanna 🤗
Sturmi, das klingt sehr schwierig und aufreibend. Ein Ausfall in einem kleinen Betrieb ist gleich ein riesen Problem, ich hoffe, deine Mitarbeiterin erholt sich schnell und du findest eine kurzfristige Lösung, um das aufzufangen, ohne alles selbst machen zu müssen.
Das wäre ein Thema, was mich interessieren könnte, Eva. Es muss aber wirklich sehr heftig gewesen sein, wenn du das folgende Meeting hast ausfallen lassen?
Wie kann so ein Thema so heftig werden? Hat jemand quergeschossen und was heisst dann "quer"? Ich sinniere mal ein bisschen ...
Trotzdem danke für das Thema.
Ich erinnere mich, dass einer Frau das Kind weggenommen wurde, das Kind sollte in einer Wohngemeinschaft leben. Die Frau war nicht trocken und wollte das Kind im Haus behalten, ich glaube, es blieb dann auch zuhause?
Ich sagte dann, dass ich im Nachinein dafür wäre, die Kinder von trinkenden Eltern (nicht Hin und Wieder mal Trinkern) zu separieren, mit gelegentlichen Besuchszeiten. Da ging es plötzlich hoch her in der Gruppe, manche, die gern dösten, wurden auf einmal hellwach ... Der Schaden, den trinkende Eltern anrichten können, ist (fast) gar nicht mehr gut zu machen oder nur mit viel Arbeit auf beiden Seiten... ich weiss, wovon ich rede.
Selbst wenn ich keinen Schaden verursacht habe, so war ich doch oft so zugedröhnt, dass ich nicht mal merkte, ob jemand anderes dem Kind Schaden zufügte ...es sei denn, das Kind sagte es mir.
Manche Dinge erfahre ich erst heute oder habe sie im Laufe der Jahre erfahren ... ich wünschte, ich hätte anders handeln können doch so wie es war, sollte es wohl sein, sonst wäre es anders gewesen. Diese Erkenntnis tut sauweh ...und ist keine schöne und erfreuliche ....
Ich will das alles gar nicht weiter ausschmückend, mir gehts gar nicht gut, wenn ich intensiver darüber nachdenke ... mir fällt nicht ein, was ich Böses getan habe, aber Nichtstun kann auch Böses bewirken ...soviel mal eben von mir zum Thema Loslassen.
Möglich wäre es gewesen, dass ich mich eher für die Trockenheit entschieden hätte, wenn mir die Kinder entogen worden wären? Doch das ist nur Spekulation.
nein quer schoss niemand. es kam "einfach" bei jeder einzelnen viel hoch. Es begann dass eine erzählte dass der Sohn ihrer Freundin tot in der Wohnung lag. 28 Jahre alt und gesund.
jede berichtete dann von Verlusten, Eltern meist oder Freunden.
ich fand MEINE Einstellung dazu seltsam. Mir war so nach " wir können nichts tun gegen das unfassbare" die Frage nach dem Warum stellt sich jeder, nur bringt es nichts.
Eine erzählte, sie wurde von ihrer Mutter, gleich nach der Geburt in den Schnee gelegt, zum Sterben. Sie wurde gefunden und wuchs im Heim auf... Unfassbare Schicksale und ich hocke da, meine Vorfahren leben alle nicht mehr. Ich finde das allerdings "normal" denn ich bin 66
und ich schäme mich nicht mal, dass der Tod meines Ehemanns für mich eine Befreiung war ER wäre ja allerdings auch für immer ein Pflegefall gewesen.
und dann waren wir beim Egoismuss, auch dass das Vermissen vielleicht Egoismus oder gar Selbstmitleid ist
War so viel, ich habe jetzt noch keine klare eindeutige Meinung
Die GIBT es zu diesem Themenkreis nicht
denke an Lyanna mit T Katta mit Ihrem Partner Sturmi mit dem ehemaligen Mann Zombi mit Ihrem Verlust
ach ich weiß auch gerade nicht was mich genau da so zerfleddert hat
Was dich bei der Gruppensitzung so getriggert hat, weiss ich natürlich nicht, aber ich sehe an mir selbst, was mich so alles triggert ...vieles, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe. Und ich gehe nicht in eine Gruppe, wo die Gespräche doch meist sehr themenbezogen sind und die Wogen hochschlagen können ...
Wenn ich vorher gewusst hätte, was sich in meinem Leben noch so offenbart, dann hätte ich es vielleicht nur beim "Trockensein" belassen (wenn es denn geklappt hätte, was ich zu Recht bezweifle). Doch ich bin einen anderen Weg gegangen, der so viel Müll hochholt, den ich irgendwann losslassen muss, wenn ich zufrieden weiterleben möchte. Dann bin ich die eine Last los, und es kommt was neues ... und ich frage mich "Was will ich eigentlich? Absolution für alle meine Un-taten oder was auch immer?" Und ich weiss, die kann ich mir nur selbst geben, das fällt mir sehr schwer...bei mir läuft es leider nicht so leicht, wie in gewissen Büchern beschrieben. Da liest es sich fast immer so einfach ...einfach ist es nicht, das hat mir ja auch keiner versprochen.
Manchmal geht es mir sehr gut, ich bin rundum mit mir zufrieden. Manchmal ist es komplett anders, wie bei jedem anderen auch. Es ist also nichts Besonderes.
Wahrscheinlich würde ich auch gar kein Wort über "meine inneren Kämpfe" verlieren, wenn nicht hier ein Plätzchen wäre, wo ich das darf.
Ich dachte mal, dass nach ein paar Jahren der Prozess der inneren Arbeit erledigt sein könnte ...da habe ich mich getäuscht .... es hört nicht auf. Zum Glück ist es nicht jeden Tag so anstrengend ...allerdings ist es sehr effizient und erleichternd, wenn ich für mich Erkenntnisse, Begriffe und Lösungen finde und erkenne, die vieles, was in Aufruhr geraten ist, wieder glätten ... fühlt sich manchmal an, wie ein Sprung vom sehr hohen Brett im Schwimmbad.
Ich hoffe dann, dass es so bleibt, doch irgendwann kommt das Nächste, meist nur durch eine hingeworfene Aussage oder etwas, was jemand sagt oder erlebt hat und mich unweigerlich "an mich" erinnert ...
Sorry, wenn ich mich unverständlich ausgedrückt habe, vielleicht findet sich aber doch jemand in diesem Gefühlswirrwarr wieder?
Fast denke ich, dass das in meinem Leben "normal" ist ...
Ich kann nachvollziehen, was du meinst, Lyanna. Ich denke auch sehr viel nach, in alle Richtungen. Ich denke, Eva auch.
Und habe aber auch das Gefühl, dass es mit zunehmendem Alter mehr wird. Wahrscheinlich aus verschiedenen Gründen.
Mir kommen auch immer mehr kleine Begebenheiten in Erinnerung. Gute und Schlechte. Und einiges aus der Vergangenheit empfinde ich auch nicht rühmlich für mich, das ist nicht leicht zu akzeptieren. Ob es ein Verhalten war oder eine blöde Bemerkung oder Unverständnis. Aber genauso einiges auch nicht rühmlich für andere, so ist wohl das Leben. Das ist auch nicht leicht zu akzeptieren.
Mich wundert es auch, was mir in letzter Zeit alles einfällt. Vielleicht auch, wenn man nicht mehr so viel unterwegs und abgelenkt ist wie früher.
HUHUUU, guten Morgen, Euch allen ein wunderbares Jahr mit der Fähigkeit der Akzeptanz. Ich komme gerade aus Phoenix Arizona, wo ich ein Retreat mit Eckhart Toille und Kim Eng gemacht habe, das war sooo wohltuend, Einfach DA SEIN und ANNEHMEN. Ich habe ein wunderbares Glück: Bin Oma geworden, war ja bei meinen Kids, ABER - tja, wie da manches läuft, das hat mich befremdet und geängstigt, ABER ich nehme es, wie es ist, ich kann es nicht ändern und zum Glück gibt es digitale Medien across the Teich. Im Sommer wollen sie mal kommen. Oder ich flieg vorher rüber, da ist es mal gut, dass die andere Seite so well off ist, die haben uns den ganzen Aufenthalt bezahlt und dort ist alles megateuer, MR. T. habe ich ausgeblendet, der andere Teil der Verwandtschaft "vergöttert" ihn aus einem christlichen Hintergrund heraus. His life was saved. Tja - Das sind die Polaritäten in der Welt. Tolle hat mir soo gut getan und Kim Eng ist eine wunderbar empathische Person. Eure omai
Da biste ja, aiaiai, grad die letzten Tage habe ich vermehrt an dich gedacht und mir gewünscht, dass du mal piepst.
Herzlichen Glückwunsch zum Omasein. Dazu kommst du ja aber auch nur, wenn du viel vor Ort bist, oder? Enkelchen ...Junge oder Mädchen?
Es freut mich, dass du die Dinge nimmst, wie sie sind. Das aufmucken nutzt ja auch nix, das macht manches nur noch "schmerzhafter" ... allerdings mucke ich doch des öfteren mal auch. Tut gut, hin und wieder Luft abzulassen ...dann ists auch wieder gut.
Jy Lyanna, danke, ob Junge Mädchen behalt ich für mich...., ja es ist schmerzhaft, so weit weg zu sein, aber auch das akzeptiere ich einfach. Habe gerade ein tolles Buch wiedergefunen "Fuck it" .... hört sich unflätig an, ist aber so die Haltung - ist so und fuck it - lass die Luft raus. gestern habe ich ein wichtige Vorstellung von jemandem Wichtigen einfach sausen lassen, nur um gesehen zu werden und oberflächolichen Small Talk zumachen, sich in der KÄlte aufraffen, aufhüschen ? fuck it... das Thema hatte mich nicht interessiert, da hab ich fuck ist gesagt innerlich und mit bei arte den DAvid <lynch Film angeschaut. Alles Liebe an all - ai
Die Kraft von "F ...it" habe ich vor vielen Jahren festgestellt und auch in meiner Gruppe propagiert, ai, allerdings hab ich es "Scheiss drauf" genannt ...so richtig schön kraftvoll und aus vollem Herzen...
Einige fanden es gut und probierten es aus, andere fanden meine Lebenseinstellung unter aller Sau ... desinteressiert und nicht am Leben teilnehmend ...na sowas aber auch. ...
Was daraus geworden oder erwachsen ist, kann ich nicht sagen, ich wurde allerdings irgendwann mal gefragt, ob ich noch so ein paar einfache Tipps hätte?
Mit meinen Enkeln hatte ich es so ähnlich wie du. Sie wohnten war nicht in Amerika, aber dort, wo sie wohnten, kam ich mit meinen kaputten Beinen auch nicht hin. Jetzt leben sie wieder in Deutschland und kommen gelegentlich mal bei mir vorbei. Ich freue mich darüber, dass sie mir doch so zugewandt sind ....da lacht mein Herz ...
Lyanna , das ist cool, letztlich nehm ich mir einfach den Stress raus, dieses Müssen, Sollen, Funktionieren, ich muss nix mehr werden, nicht scheinen, nur SEIN und gerade bin ich hierher geflohen - der Boden übersät mit Belegen - Steuer - 23 haben wir immer noch nicht, ist hoch kompliziert bei uns... aber jetzt sag ich auch zu meiner Unlust fuck it, und mach gleich weiter, jetzt ist jetzt und es kann auch Freude machen ein Papier einzulochen und Trennblätter zu beschriften . das praktiziere ich jetzt mal, Eckhart Tolle hat mich sooo inspiriert... "Sich gegen das aufzulehnen, was ist, ist Wahnsinn, denn es ist ja schon." Die Papiere liegen da, es wird nicht besser wenn ich ausflippe
Lots of love für Dich Lyanna und alle die mich kennen
Klingt nach Byron Katie, sich gegen das aufzulehnen was ist, ist Wahnsinn, denn es ist ja schon. Dieses F*ck it ist auch wieder nur 'ne andere Bezeichnung, denk ich
Ich übe weiter annehmen, radikale Akzeptanz. Mir ist während der Bearbeitung des Punkts radikale Akzeptanz in dem Online-Therapie-Dings die Sedona-Methode eingefallen. Damit übe ich jetzt schon seit zwei, drei Wochen. 4 Fragen die man sich stellt, wenn da irgendwas ist was einen belastet. 1. Kann ich dieses .......(Gefühl, Emotion) ganz annehmen? nur für jetzt, für diesen Moment 2. Kann ich dieses .......loslassen? nur für jetzt und nur so gut es geht? 3. würde ich es loslassen? 4. wann? Das mache ich jetzt mit allem was mich so belastet und mich letztes Jahr in die Schlaflosigkeit und die Depression trieb. Es gibt auf youtube eine Menge, eine ganze Reihe Sedona-Loslass-Methode mit Ingrid, falls jemand mal reinhören möchte. Gibt auch noch andere, aber Ingrid erklärt es in dutzenden Videos von allen Seiten sehr ausführlich.
Bei mir ist immer noch die Angestellte krank und keine Ahnung wie lange noch. Ich suche jetzt jemand als minijob, zumindest für die einfachen Arbeiten etwas Entlastung. Drückt mir die Daumen.
Ich nutze das "F...it" oder "Scheiss drauf" zur Entspannung ...
Trotz radikaler Akzeptanz ist das für mich ein wunderbarer Erleichterer ...manchmal schimpfe ich wie ein Rohrspatz ... irgendwo muss der Druck ja hin ...und ehe ich daran ersticke ...nee, alles raus, was keine Miete zahlt. Mir gefällt es, wenn der innere Druck durch eine einfache, kleine menschliche Hilfe entschwindet, ich bin ja auch ein Mensch. (Es hab mal eine Zeit, da hab ich sehr sparsam geguckt, wenn mein Mann auf andere Auto-oder Motorradfahrer schimpfte, ich glaub, da fühlte ich mich "über den Dingen stehend" ...da hab ich mich gründlichst getäuscht! Mein Mann hat weiter geschimpft ...das war seine Erleichterung...)
Als ich in der Vorweihnachtszeit so krank war, bin ich eigentlich immer noch mit ziemlich doofen Schmerzen, wollte eine meiner Töchter nicht mehr kommen. Warum, was ist passiert? Du stöhnst so, ich mag das nicht hören, ich kann dir ja nicht helfen.
Ich musste überlegen und dachte, ich habe nicht richtig verstanden ...doch sie hatte recht ...
Dann kannst du leider nicht mehr kommen, ich stöhne immer, auch, als ich noch gearbeitet habe. Wo soll denn der Schmerz hin, wenn es nichts gibt, was dagegen hilft oder mich vergiftet?
Ein oder zwei Tage später war sie bei mir, Hundekind auch und sie motivierten mich, ins Krankenhaus zu gehen, weil sie mir nicht helfen konnten. Sie haben es mit all ihren Kräften und ihrem Wissen versucht ...
Auf alle Fälle möchte ich nicht mehr ins Krankenhaus ...das ist meine Erkenntnis daraus, doch wenn ich es nicht mehr aushalte und mir selbst nicht helfen kann, was soll ich da machen?
"Schiet drauf", dann geh ich halt wieder hin, um mir helfen zu lassen, den Schmerz zu mindern und ertragen zu können. Und wenn nicht, ja, dann weiss ich es auch nicht.
Byron Katie hat mir bei vielen persönlichen Dingen geholfen oder mich unterstützt ...in Bezug auf Schmerzen habe ich keine Akzeptanz erlangen können ...
Sturmi, ich wünsche dir, dass du eine gute Minijobberin und eine Lösung für deine langzeit kranke Angestellte findest. Irgendwo habe ich gelesen, dass Langzeitkranke auch gekündigt werden dürfen. Doch vielleicht ist es bei dir auch eine "Herzensache"?
Hi alle, Hi Sturmi, ja - es gibt so viele Ausfomulierungen von Wahrheit, mir hat da Fuck it -Buch neulich, als ich es im Regal sah, geholfen, mich daran zu erinnern, dass ich all die Dinge, die ich immer denke ich müsste sie, wie z.B. auf diesen Vortrag zu gehen, sausen lassen kann, mit dem eleganten fuckit, Sedona das Buch hab ich auch irgendwo, hoffe, dass du eine Lösung für Deine Arbeit findest. Den Spruch habe ich aus dem Retreat mitgenommen - to resist against what is, is madness, mit einem Freund enden wir unsere whatapps immer mit "isso" es geht mir Lyanna, da nicht um schimpfen, sondern um diese Erleichterung - Bäh, brauch ich nicht, kann ich sausen lassen, und dann lach ich eher, jammern hilft mir nicht, aber vielleicht hast du es auch anders gemeint, fuckit hilft mir meine Souveränität zu spüren - und dass es etwas unflätig ist, das genau nimmt ja den Druck raus -STeuer ist immer noch nicht gemacht, hatte einen wunderschön vergammelten Samstag mit Lesen und eben Tatort in Mediathek Verblendung, supergut gespielt... Und jetzt heia, alles Liebe für Euch und ich krieg fast täglich baby pics. Einen schönen Sonntag für Euch
Kann ich verstehen, Lyanna, mit den Schmerzen. Ich glaube ich würde da an deiner Stelle nicht locker lassen bei den Ärzten bis sie etwas gefunden haben was dir dagegen hilft. Es wird doch immer wieder so geschwärmt von der schmerztherapie, das es keiner ertragen muss und es manchmal wohl dauert bis die richtige Medikamentation gefunden wird aber es gibt eine.
AI, bist du noch hier? Dann würde ich dich per PN gerne was fragen.
Schimpfen, auch richtige Kraftausdrücke, können ausserordentlich erleichternd sein, ai. Ich muss sie ja nicht anwenden, wenn jemand da ist, damit sich keiner angegriffen fühlt ...
Schiet drauf empfinde ich eher wie eine Lässigkeitsformel oder eben F...it ...
Jemand, der sich mit den Dingen befasst, wie zB du oder auch Sturmi und vielleicht noch viele andere, hat eventuell das Gefühl, nun keine Kraftausdrücke mehr gebrauchen zu "dürfen"? Das passz nicht mehr oder so ähnlich. Ich hab das seinerzeit so gedacht ..schrieb ich ja auch.
Da kommt das "Schiet drauf" oder das von dir Bevorzugte gut, egal, wofür es verwendet wird.
Ich vermute, wir meinen schon dasselbe, ai, wir drücken es nur mit anderen Worten aus ... sässen wir zusammen und würden drüber reden, hätten wir am Ende ein Ergebnis?!
Ich hab seit Neuestem hier ein Schildchen vor meiner Haustür "Bin in Rente, ich muss gar nichts" Damit ich es nicht vergesse und für mich den passenden "Rahmen" habe.
Sturmi, ich hab schon was Stärkeres gegen die Schmerzen bekommen, konnte es aber leider nicht vertragen, ohne davon grössere Vergiftungserscheinungen zu bekommen. Der Blackout, den ich davon hatte, übertraf sämtliche Blackouts, an die ich mich in meinem Alkoholikerleben erinnern kann ... das möchte ich nie mehr haben. Ich habe nicht gedacht oder damit gerechnet, dass es noch was Schlimmeres als die Alkohol-Blackouts geben könnte ...
Ach jeh. Aber wird dann nicht nach etwas gesucht was du verträgst?
Mit dem was du schreibst wegen Schimpfen und so, da bin ich ganz deiner meinung. Wenn ich mich ärgere, dann ist das so. Und dann ist die Frage, kann ich meinen Ärger voll und ganz annehmen? Ich weiß genau was du meinst. Mit Angst habe ich das gemacht, ich hab sie immer wieder verdrängt. Das funktioniert nicht, die kommt immer wieder. Und wenn sie eh da ist, dann wäre es doch verrückt sich dagegen aufzulehnen.
HAHAAAAA, da hab ich wieder mein zweites Pseudonym verwendet, so heiße ich in einem anderen Forum, als hier aiaiaiai alkfrai, omai, wäre auch gut, liebe Grüße an Euch alle, die Steuer ist fertig, ein dicker Ordner und ich hab wieder was geschafft.
Ja Lyanna, ich glaub wir könnten gemeinsam ins Universum brüllen fuck it, schiet... und und und...............................
Nicht's verankert Geschehnisse so fest im Gedächtnis, wie der Wunsch sie zu vergessen.
von Michel de Montaigne
Ich habe diesen Spruch schon mal geschrieben, hier oder in der Bri ...aus gutem Grund. Der lebende Beweis für diesen Spruch bin ich.
Manchmal wünsche ich mir, ich könnte vieles vergessen, so wie andere es auch können und sorglos und beschwingt durchs Leben gehen. Manchmal geht es neine Weile, und dann quälen mich aus heiterem Himmel Erinnerungen aus der Vergangenheit ...einfach so. Die Spirale ist wieder in Bewegung, und dann ist wieder ein "starkes Stück" von vor über 50 Jahren dran. Da ist nichts mehr zu "bearbeiten", das ist längst geschehen, ich dachte auch, ich könnte es abhaken,nee, ist nicht ich möchte nur manche Angelegenheiten nicht in bestimmten Abständen wieder vor meinen Augen oder in meinem Kopf haben ... es funktioniert leider nicht.
Es ist schlicht und einfach das Wissen drum ...obwohl ich weiss, dass mein Verhalten seinerzeit normal war und perfekt in den Rahmen passte ... nur heute habe ich ein anderes Bewusstsein und eine andere Sicht auf früher ...und es passt leider gar nichts mehr. ... da habe ich ein schlechtes Gewissenn und schäme mich für manches.
Das ganze Leben ist Veränderung, Ansichten ändern sich auch, bestimmtes Verhalten wird heutzutage abgestraft durch zynische, beleidigende oder böse Bemerkungen oder "wie kann man nur". (Ich sag ja auch nichts mehr ...ich schreibe hier mal von den Dingen)
Es ist, wie es ist ...ändern kann ich nichts mehr ..wir haben alle überlebt ... doch gelegentlich hau ich mich mit dem Wissen um manche Dinge selbst aus den Puschen.
Wahrscheinlich wird es so sein müssen, sonst wäre es ja nicht so! Das ist dann mein Trost.
Bei anderen kann ich ALLES akzeptieren, auch wenn ich es vielleicht nicht verstehen, aber Verständnis habe ich. Das möchte ich viel öfter bei mir erfolgreich anwenden ...noch hat es nicht geklappt, jedenfalls nicht dauerhaft
Lyanna, kannst du ja mal versuchen Verständnis dafür zu haben, dass du kein Verständnis für dich hast. ? Kannst du akzeptieren, daß du es loswerden willst?
Ja, ich bin dabei ...ist gar nicht mal so einfach ...lasse aber auch da nicht locker ...hab ja sonst nichts zu tun. Ein wertvoller Gedanke von dir, der grad mal wieder zum richtigen Zeitpunkt kommt. Ich versuche, Verständnis dafür zu haben, dass ich KEIN Verständnis für mich habe. Danke dir, für die Erinnerung,Sturmi ...wie schnell ich sowas vergessen kann ...
das wünschte ich mir für andere Geschehnisse, die längst schon abgegriffen sein sollten ... es ist nicht mal was "weltbewegendes", was ich getan oder versäumt habe, zu tun ... ich kann es auch nicht nachholen ... dennoch quält es mich von Zeit zu Zeit ganz heftig, obwohl ich weiss, dass da gar nichts dran zu ändern ist. Ich hätte nicht gedacht, dass mich manches solange und nach einer so langen Zeit noch verfolgen könnte, staun.
Vielleicht möchte ich Absolution ...aber auch die kann ich mir nur selbst geben, anders geht es nicht.