Ich kenne das auch, ich glaube, das kennen viele: so wie der Kopf das Kopfkissen berührt, geht es los mit Gedanken, die nacht für nacht wiederkommen und sich nicht lösen lassen ...
Ich wünsche uns allen erholsamen Schlaf, gute Besserung und eine Lösung bei dem und für das, was jemand hat oder ihn besonders drückt.
Bei mir ist das "sorgenvolle Gedankenkreisen" nicht abends im Bett am schlimmsten, sondern morgens sofort nach dem Aufwachen. Das ist seit einigen Jahren so. Aber halt auch im Liegen. Trotzdem muss ich noch etwas liegen bleiben, um erstmal Kraft zu schöpfen. Aber dann eben auch aufstehen und den Tag beginnen, damit es besser wird. Es ist jeden Tag so.
ich kenne beides. Morgens hatte ich Angst vor dem was kommt und ob ich dafür genug Kraft habe.
Zur Bettzeit habe im im Kopf Lösungen gesucht. Da kam ich vom Hölzchen aufs Stöckchen und drehte mich doch im Kreis.
Heute weiß ich; es ging ums Loslassen. An vielem hielt ich viel zu lange fest.
ich hing am Hotel und dem damit verbundenen Wohlstand und Ansehen. Es war MEIN Baby, ich habe alles dafür getan es zu behalten. [inkl 2000 Euro an meinen damals noch Mann]
heute weiß ich wie wichtig innere Freiheit ist.
Lyanna, von all den Medis - ist da was in Richtung Opiate dabei ?
ich möchte damit nur sagen, dass MIR das vollkommen gleich-gültig wäre; sowas zu nehmen. ich würde ein "Leben" unter ständigen Schmerzen "einfach" nicht aushalten.
allerdings wären kaputte Nieren natürlich kein Ding dass zu akzeptieren ist.
Ja Eva, ich hänge so zwischen Baum und Borke mit den Medikamenten.
Ich creme mit der entzündungshemmenden Salbe, die mir mal die Schmerzen nimmt, mal nicht. Die Opiate bringen mir auch nichts ausser einem dusseligen Kopf, die Schmerzen sind immer noch da oder ich müsste soviel nehmen, dass ich mit einem Fläschchen nur dei bis vier Tage auskäme. Das widerum macht mein Bauch nicht mit ...hab alles versucht.
Per "Zufall" bin ich auf eine Anzeige von Restaxil Tropfen gestossen, es las sich gut, was da stand. Es ging dabei um Fibromyalgie, von dem ja auch keiner weiss, woher es kommt. Ich habe meine Ärztin gefragt, was sie davon hält. Sie kannte die Tropfen wohl, denn sie war absolut nicht dagegen. Diese Tropfen enthalten einiges an Alkohol und sind für Suchtkranke nicht geeignet (steht auf dem Waschzettel), genau so wenig, wie Pregabalin (Lyrica), was mir nicht geholfen hat.
Vorgestern kamen die Tropfen, erstmal kleine Packung für 25 Euro (Sonderpreis) 3x am Tag 5 Tropfen soll ich nehmen. Was kann ich dazu sagen? Gestern abend/nacht waren die Schmerzen erträglich, und ich guckte andauernd mein Kraterbein an ich hielt es fast nicht für möglich, dass die Schmerzen mich nicht so malträtierten wie all die Tage zuvor ... eben grade hab ich wieder 5 Tropfen genommen und wäre überglücklich, wenn sie auch heute das tun, was sie gestern getan haben ... die Schmerzen in Schach halten.
Ich greife nach jedem Strohhalm, liebe Eva und wenn mir die alkoholgetränkten Tropfen weiterhin helfen, so nehme ich sie auch. Noch habe ich nicht das Gefühl, dass sie Böses mit mir im Sinn haben, eher tun sie mir schmerzmässig gut, dh, ich kriege Juckreiz davon, unangenehm, doch den nehme ich erstmal im Kauf ... Mal schaun, wielange das so bleibt? Ich habe ja irgendwie die Hoffnung, dass das Bein bis Weihnachten wieder fit ist.
So kanns kommen, ohne dass man" vorher auch nur den Hauch einer Ahnung hat, was einem noch bevorsteht ... Nun denn ...so einfach will ich nicht aufgeben.
in den Meetings sage ich das nicht, aber mir macht Alkohol in Medikamenten nix aus. ich betüttel mich ja da nicht, empfinde das nicht als Alkohol eher ein Trägermaterial.
ich kann das schwer erklären, bei mir ist das Kopfsache.
Auf der letzten Reise lehnte ich Sekt ab und bekam eine alkoholfreie Variante. Konnte ich nicht trinken, schmeckte nicht und "bringt" nix.
wenn auf der Karte "Rotweinsauce" steht, probiere ich das nicht einmal.
Ich kann nichtmal sagen warum das jeweils so ist. Bei MIR ist das halt so. Bin ich ja ganz allein dafür verantwortlich.
EIN Glas Wein würde ich nicht riskieren, da weiß ich jetzt schon... 1 Glas und weiter gehts bis ich voll wäre.
Mein Bruder hat ja auch schlimme Nervenschmerzen von der Gürtelrose.
Er bekommt Tropfen zur Schmerzlinderung.
ich habe gefragt ob die denn helfen.
Er meinte, nicht so wirklich gegen die Schmerzen... es wäre ihm dann halt eher egal, die Schmerzen zu haben.
Er möchte jetzt Canabis probieren. Alt genug ist er und ich habe da nix zu entscheiden.
Du bringst mich da auf eine Idee, an die ich überhaupt noch nicht gedacht habe ...Gürtelrose! Am Montag bin ich bei meinem Arzt, wenn ich denn in den Schuh reinkomme ? Zumindest rufe ich dann an. Ach menno, ich wünsche mir zu Weihnachten mal längerfristig Ruhe vor irgendwelchen Maleschen.
Hallo Ihr Lieben, Lyanna, gut, dass du jetzt etwas gefunden hast, was hilft. Ich habe auch schon Tropfen genommen, die Alkohol enthielten, weil es mir geholfen hat. Mir hat es auch nichts gemacht. Ich wäre vermutlich eher gefährdet gewesen, wenn mir die Tropfen nicht geholfen hätten. Ein Glas trinken würde ich auch niemals. Weihnachten bin ich 8 Jahre trocken. Eva, ich hoffe, dir geht es besser mit der Lungenentzündung. Ich konnte noch nicht alle Beiträge nachlesen. Ganz liebe Grüße Vicky
Eva, ich habe gerade gesehen, dass es dir zwar besser geht aber noch immer nicht gut. Dann weiterhin eine gute Besserung. Lyanna, hast du denn auch Ausschlag bzw. Pusteln so wie bei den Windpocken? Oder hattest du die im Laufe der Schmerzen? Sprich den Arzt am besten auf Gürtelrose an. Das ist eine gute Idee. Ich erlebe leider immer öfter, dass man beim Arzt fragen muss, ob es dies oder das sein könnte. Alina, ich leide auch an einem Morgentief und brauche immer einen ruhigen Tagesbeginn ehe ich das Haus verlassen kann. Aufstehen und los geht's funktioniert bei mir nicht.
Mit den Schmerzen kam auch die grosse Kraterlandschaft auf dem rechten Schienbein, ich mag gar nicht so richtig hingucken, sieht schrecklich aus ... ich krieg das auch gar nicht mehr so auf Reihe: erst der Sturz mit Verletzung am Knie, dann die Schmerzen im Bein und dann die Kraterlandschaft, vorher war die Haut staubtrocken wie die Wüste ...
Wegen der Tropfen hab ich so gedacht wie du auch, Vicky: auf Dauer halte ich diese Schmerzen nicht aus, also muss ich sehen, was mir helfen könnte ..Alkohol drin hin oder her ..Hauptsache, der Schmerz wird gelindert. Natürlich ist mir dabei auch aufgefallen, dass ich auch früher Alkohol getrunken habe, um Schmerzen zu lindern, egal, ob körperliche oder seelische Schmerzen ... aber das kennen wir ja alle zur Genüge. Bislang hab ich noch keinen Suchtdruck bekommen durch Tropfen, möge es so bleiben. Wahrscheinlich ist das auch Einstellungssache?
Diesmal nehme ich die Tropfen ja nicht wegen des Alkohols, sie sollen mir bitte bitte den Schmerz lindern. Wenn sie das nicht tun, kann ich die Tropfen auch wieder weglassen ...so geschehen bei Tilidin..."sie tun nix für mich" und die Tabletten schon gleich gar nicht ...
Hm, Lyanna, große Kraterlandschaft. Das hört sich nach Entzündung an. Vielleicht ist das ein Zufall, dass es mit dem Sturz zeitlich zusammenfiel und hat gar nichts miteinander zu tun? Hat sich das schon ein Hautarzt angesehen? Wie hilflos es doch macht, wenn es keinen Schritt weiter geht, Lyanna.
Nein, Diabetes habe ich nicht. Entzündungen habe ich laut der Blutuntersuchungen wohl ...bloss woher es kommt, weiss bis jetzt noch keiner. Ich rate ja auch nur und bin dankbar, wenn irgendetwas den Schmerz erträglicher macht.
Wenn es wirklich gürtelrose ist, da hat eine Freundin ein homöopathisches Mittel gegen Nervenschmerzen von der Heilpraktikerin bekommen, das sehr gut geholfen hat. Muss sie mal fragen, was das war.
Schlafen kann ich tatsächlich meistens ganz gut mit dem mirtazapin. Vorher war es so, dass ich eingeschlafen bin aber dann in der Nacht aufgewacht und dann ging das Gedankenkreisen los und die Angst. Am Ende hatte ich gerade mal eine Stunde geschlafen, dann lag ich wach.
Hellobetter hat mir jetzt theoretisch noch nicht viel neues gebracht. Aber ich habe ein bisschen was praktisch umgesetzt. Und da hab ich ja mein Problem schon länger.
Ja bitte Sturmi, frag deine Freundin mal nach dem Mittel ...die elektrischen Schläge durch das Bein erinnern mich an kaputte Nervenenden. Ich hatte vor etlichen Jahrzehnten schon mal eine Nervenentzündung im rechten Arm ...und mein linker Arm entzündete sich, so dass fast der Unterarmknochen zu sehen war.
Ob ich nun mit Gürtelrose zu tun habe, vermute ich ja nur ...aber möglich wärs.
Guten Abend, mir wäre der Alkohol in Tropfenform zur Schmerzlinderung auch egal, Hauptsache, es hilft dir, Lyanna! Gürtelrose verursacht schlimme Nervenschmerzen, oder? Das ist eine gute Idee, das anzusprechen.
Eva, ich freue mich, dass es dir langsam besser geht, und dass du so gut aufgehoben bist!
Sturmfalke, gut, dass du wieder schlafen kannst! Hängt dir das Mirtazapin lange nach?
Mir geht's so lala, ich kann mich zu nichts wirklich aufraffen, bin einfach nur müde und lustlos
Wie schön ist diese Rückmeldung, liebe Eva ... der Teamleiter hat ja recht und zeigt dir gleichzeitig, dass dem Team etwas an dir liegt.
Wenn ich nicht richtig funktioniere oder funktionieren kann, gehts mir wie dir: ich fühle mich ausgemustert udn lebensung´fähig ... dabei vergesse ich jedesmal, dass ich ja auch noch andere Qualifikationen habe ausser zu funktionieren, so wie es mal angelernt und anerzogen wurde ... Nur leider nützen mir die Qualifikationen im jetzigen Leben leider nicht mehr viel ... es fällt mir so schwer, um Hilfe zu bitten, immer noch, obwohl ich weiss ...wenn ich nicht um etwas bitte, gibts auch keine Hilfe ...
Ich bin nicht die einzige, der es so geht ... ich weiss allerdings bis heute nicht, warum (mir) gerade das "um etwas bitten" so schwer fällt, obwohl ich vom Kopf und Bauch her weiss, dass mir das "Bitten um etwas" leichter fallen sollte/könnte, sollte?
Manmanman, ich bin doch auch hilfsbereit, wenn ich um etwas gebeten werde ...allerdings kann ich heutzutage nicht mehr so für andere da sein, wie ich es mal war. Vielleicht ist es das, was mich am Bitten hindert? Ich sehe nicht, wie und ob ich die "Hilfe" jemals wieder "ausgleichen" könnte ...also wurschtele ich mich wackelig und ziemlich marode selbst durch.
Ausserdem habe ich "Angst", das Leben meiner Hilfen unangemessen zu beeinflussen. Wahrscheinlich alles Ängste und anerzogene Hinderungen als kurz und knapp darum zu bitten, was mir meiner Meinung nach helfen könnte ... manchmal "hilft" ja auch nur DASEIN oder ZUHÖREN. Doch auch die Zeit anderer ist kostbar, oder nicht?
Erstmal, lyanna und Eva für deinen Bruder, das Medikament bei Nervenschmerzen ist von Wala und es gibt Globuli, die heißen Aconitum. Davon nimmt man 3 mal täglich 15 Stück. Dazu gibt es zum einreiben Aconit Öl.
Katta hast du eigentlich auch verhaltenstherapie gemacht? Es geht eigentlich mit dem hangover, anfangs war ich morgens etwas dumpf im Kopf. Das ist jetzt nach 3 1/2 Wochen besser.
Mir geht es auch so wenn ich nicht funktioniere. Ich habe schon immer meinen Wert an meine Leistung geknüpft. Das ist so eine Kindheitsprägung. Immer brav, immer gut, immer geleistet. Sonst bin ich nichts wert. Sonst werde ich nicht geliebt. Da ist viel Schmerz und obwohl ich da schon länger dran bin hat sich nicht viel getan. Ich mag auch ungern Hilfe annehmen, dann fühle ich mich immer in der Schuld.
Zitat von sturmfalke im Beitrag #3068Erstmal, lyanna und Eva für deinen Bruder, das Medikament bei Nervenschmerzen ist von Wala und es gibt Globuli, die heißen Aconitum. Davon nimmt man 3 mal täglich 15 Stück. Dazu gibt es zum einreiben Aconit Öl.
Ich mag auch ungern Hilfe annehmen, dann fühle ich mich immer in der Schuld.
Danke Sturmi, das will ich unbedingt mal ausprobieren, Aconitum ist mir dem Namen nach nicht unbekannt, ich habs aber noch nie genommen.
Der letzte zitierte Satz sagt das, was auch bei mir so ist. Ich fühle mich auch in der Schuld, wenn ich Hilfe annehme ...auch wenn mir andere was ganz anderes sagen ...
Monkele, ich danke dir für den sehr schönen Gedanken. Vielleicht ist es sogar so, aber ich denke meist nicht daran ... danke, dass du mich daran erinnerst. Früher wusste ich, dass es so ist, seit ich so "unbeholfen" bin, vergesse ich all die schönen und aufbauenden Sachen zusehends ...so was Blödes aber auch.
also Eisenhut. An meine Literatur über Homöopathie komme ich derzeit nicht dran. Ich werde mich aber wieder mehr damit beschäftigen. Der Typ passt schon mal von der Beschreibung zu meinem Bruder:
Vom Grundtyp sollen Aconitum-Typen sehr robust und kräftig sein. Sie werden aber häufig durch ein schlimmes Ereignis aus dem Gleichgewicht geworfen. Man findet eine starke Grundnervosität. Kinder, aber auch Erwachsene, sind häufig hyperaktiv oder zeigen eine Konzentrationsstörung.
Ich habe ein Buch über die Konstitutionstypen, ich bin damals fast umgefallen, als ich die Beschreibung von Sohn und auch vom Ehemann las.
Mann war Nux vomica (und das war das einzige was half bei seinen Migräneanfällen Sohn ist Lycopodium und bekommt heute noch alle 6 Wochen eine Kügelchenportion, die seine Neurodermits in Schach hält.
Ich bin kein klarer Typ.
Mein Bruder, der ITler und Wissenschaftler hält das alles für Humbuk Macht aber nix.
Er sagt, das wäre ein Tropfen im Bodensee und dann rumgerührt - und davon 10 Tropfen genommen, da wäre nix drin.
WIE kann jemand, der Ahnung von Atomen hat, sowas behaupten. Naja, ich werde es mal weiter geben.
bei Dir dachte ich schon immer mal an Polyneuropatie (hat H. in leichter Form) Ich wusste allerdings nur von Missempfindungen wie Kribbeln und Kälte/Wärme und elektrischen Schmerzen Nachts.
Es gibt es aber auch mit "offenen Beinen" wie mein Dok sagt, es gibt Leute die haben Läuse UND Flöhe
Eva, du kennst dich ja gut aus mit homöopathie *staun* Das aconitum von wala ist ein antroposophisches komplexmittel. Da ist nicht nur Eisenhut drin, sondern auch Belladonna und quercifolium
Guten Abend liebe alle. Sturmi, ich mache schon einige Zeit Verhaltenstherapie. Ich hoffe, dass die Kasse nochmal 20 Stunden genehmigt. Dein Programm ist auch Verhaltenstherapie?
Es war sehr mühsam, einen Therapieplatz zu bekommen, mir war es dann schon egal, nach welchem Konzept gearbeitet wird, und ich bin letztendlich bei einem Ausbildungsinstitut für psychologische Psychotherapeuten, Schwerpunkt Verhaltenstherapie, untergekommen. Und ich muss wirklich sagen, ich hatte ein riesen Glück! Meine Therapeutin ist sehr jung, nichtsdestotrotz sehr gut. Mit Verhaltenstherapie kann man ja strukturiert arbeiten, da spielt es keine Rolle, dass sie halb so alt ist wie ich. Sie hat mein ADHS erkannt und sehr gründlich diagnostiziert. Wir haben auch Stunden, in denen es eher Gesprächstherapie ist. Fast jedes Mal habe ich ein Aha-Erlebnis.
Es gibt einige solcher Ausbildungsstellen. Auch wenn die Wartelisten gerade geschlossen sind, es gibt wenigstens welche. Und ich habe nicht nur dort die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt, hartnäckig zu sein und alle paar Wochen wieder anzurufen.