Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #12und hatte auch Bedenken, dass jemand von uns mal mit einem Herzschrittmacher gesegnet sein und dann Probleme haben könnte.
An was für Probleme denkst Du ? Ich habe seit Jahren einen Schrittmacher und koche täglich auf einem Induktionsherd. Ich hatte bisher keine Probleme.
Ist ja gut, wenn es so ist. Nach dem, was man hört und liest, ist das nicht selbstverständlich.
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #12und hatte auch Bedenken, dass jemand von uns mal mit einem Herzschrittmacher gesegnet sein und dann Probleme haben könnte.
An was für Probleme denkst Du ? Ich habe seit Jahren einen Schrittmacher und koche täglich auf einem Induktionsherd. Ich hatte bisher keine Probleme.
Schön. Die Probleme MUSS es nicht geben - aber es KANN sie geben. Warum?
Nun, ein Induktionsherd produziert bei korrekter Funktion Magnetfelder. Und ein Herzschrittmacher/eingebauter Defibrillator mag das nicht unbedingt.
Wie hoch das Risiko für echte Probleme damit ist, ist nicht bekannt. Aber definitiv gibt es die Auswirkung „SChwindelgefühle“ oder Arhythmien.
Es gibt mittlerweile besser abgeschirmte Schrittmacher, aber wer hat schon den Handzettel dazu, ob ihrer ein solcher ist?
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Da: Induktionsherde: vor Schrittmacher-Patienten und ICD-Träger sollten lediglich mindestens 25 cm zwischen Implantat und Induktionsherd Abstand einhalten.
25 cm sind nicht viel, wenn sich eine kleine Frau vorbeugt, um hinten in die Pfanne zu plieren. Die Internationale Kommission zur Sicherheit vor nicht-Ionisiserender Strahlung empfiehlt übrigens 40 cm.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
ich habe auch ein Siemens Induktionsfeld. Bei meinem sind die vier Felder unterschiedlich schnell, was bei Vollbelegung küchentechnisches Kalkül verlangt. Manchmal gehts schief.
Also eigentlich nehme ich immer recht vorne und manchmal links vorne. Und manchmal gibt es Brumm geräusche.
Auf die Idee zu reklamieren bin ich noch nicht gekommen.
Ich habe, entweder in der Bri oder im Küchenforum, mal von einem solchen Problem gelesen. Da hat sich am Ende herausgestellt, dass nur zwei von drei Phasen angeschlossen waren, die Anleitung ist da auch ziemlich missverständlich, ich habe sie auch mehrmals lesen müssen. Die Kundin hat mit Blubberbildern (großen Topf mit wenig Wasser füllen, dann kann man anhand der Bläschen sehr schön zeigen, wo es heizt und wo nicht) argumentiert.
Ob der Topf eben ist, ist bei Induktion irrelevant. Klar kann man mit sehr leitfähigen Töpfen ein nicht überall funktionierendes Feld ein wenig ausgleichen, aber das ist nicht Sinn der Sache, das Feld sollte schon gleichmäßig erhitzen.
Was für ein Feld hast Du denn? Bei Flächeninduktion verspricht die Werbung z.B. mehr als gehalten werden kann. Die Spulen springen ja nur an, wenn genügend Fläche bedeckt ist, je nach Topf/Spulenkombi kann es sein, dass nicht alle anspringen.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Guten Morgen, ich habe das Modell Siemens EX 877 LX667E/02. Die beiden Kochfelder sind in 4 Zonen ("Kochstellen") unterteilt, die sich dann je nach Topfgröße automatisch zuschalten. Diese Kochstelle wird aktiviert, wenn ein bestimmter Punkt in der Mitte der Zone mit dem Topfboden bedeckt ist. Da habe ich auch zwei Töpfe, die erfordern wegen der Größe besonderes Aufmerksamkeit beim Platzieren. Wenn die zu weit unten stehen, dann wird grad mal knapp über die Hälfte des Topfbodens erhitzt und es köchelt blubbernd in der unteren Hälfte während sich oben nichts bewegt. Das musste ich in der Tat lernen.
Ich schnack noch mal mit dem Monteur wegen der 2- oder 3-Phasen. Danke Pia für den Tipp!
Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut: beim 5-flammigen Herd geht es um 2 oder 3 Phasen, beim 4-flammigen um 1 oder 2 Phasen. Beim 4-flammigen tritt der Fehler aber seltener auf, da der Anschluss auf 2 Phasen Standard ist. Da Du ein 4er hast, liegt es vermutlich nicht darin begründet.
Tritt denen auf die Füße,notfalls müssen sie halt tauschen!
Edit: es sind drei Phasen, zwei fürs Kochfeld, eine für den Lüfter. Steht aber in der Anleitung korrekt drin, leider unwahrscheinlich, dass das falsch gemacht wurde.
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Ja, hab ich auch schon gesehen... Das wäre ja echt simpel gewesen.
Ich hatte erst den Muldenlüfter im Verdacht: Der hat wirklich eine Wahnsinnspower; ich vermutete, dass der die Hitze auf der Lüfterseite einfach wegsaugt, aber das ist es nicht. Auch auf der abgewandten Seite habe ich das Problem.
Ich nehme an, du hast auch schon probiert, ob sich das Heizverhalten ändert ohne Lüfter - also in dem Sinne, dass er einem Teil des Feldes die Energie entzieht.
Dein vierer Feld hat ja der facto acht Spulen, die vermutlich elliptisch oder rechteckig sind.ich würde mit einem großen Topf oder einem rechteckigen Teil mit dem Wassertest durchprobieren, ob alle Spulen gleichmäßig funktionieren. Wenn nicht, Foto machen. Erfordert Geduld, aber dann hast Du ggf. was zur Argumentation.
Wenn sie alle funktionieren, dann musst Du die Töpfe vermutlich anders plazieren. Diese querformatigen Spulen haben bei rechteckigem Kochgeschirr Vorteile, bei rundem oder eben nur teilaufliegendem Geschirr springen sie gerne mal nicht an.
Ich kann die Spulen übrigens hervorragend in meinem Gusseisentopf sehen, da weiß man ja auch, dass es nicht am Bodenaufbau des Topfes liegt.
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Zitat von promethea71 im Beitrag #37Ich nehme an, du hast auch schon probiert, ob sich das Heizverhalten ändert ohne Lüfter - also in dem Sinne, dass er einem Teil des Feldes die Energie entzieht.
Dann wäre er tatsächlich falsch angeschlossen. Der Lüfter hat lt. Installationsanweisung eine eigene Phase.
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Es kam grad ein Anruf vom Küchenstudio: Die schicken noch mal jemanden vom Profi-Dienst vorbei, der dann die Ströme messen kann. Ich hatte ja bereits Bilder und Videos geschickt, in denen ich die Problematik dokumentierte.
Zitat von Pia im Beitrag #38Wenn sie alle funktionieren, dann musst Du die Töpfe vermutlich anders plazieren. Diese querformatigen Spulen haben bei rechteckigem Kochgeschirr Vorteile, bei rundem oder eben nur teilaufliegendem Geschirr springen sie gerne mal nicht an.
Ich kann die Spulen übrigens hervorragend in meinem Gusseisentopf sehen, da weiß man ja auch, dass es nicht am Bodenaufbau des Topfes liegt.
Das könnte in der Tat der Kasus Knaxus sein, die Topferkennung. Ich vermute, dass noch viele hier Induktionsfelder mit festem Durchmesser haben, da tritt das Problem nicht auf. Erst mit den flexiblen Zonen wird die Sache etwas diffiziler.
Hin- und wieder bekomme ich auf meinem Flexzone-Feld die Töpfe auch nicht so gestellt, dass sie das tun, was ich will. Dann ragt meistens eine übergroße runde Pfanne in den Kochbereich vom Nachbarfeld, welches dann nicht mehr weiß welcher Topf jetzt maßgelblich ist.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Intressant! wieder so ein Fall, wo der Fortschritt Probleme löst, die wir nicht hatten und welche schafft, die wir auch nicht hatten. ich bin gewarnt und werde mein nicht mehr ausstellungsfähiges Kochfeld erst mal weiter verkratzen
Zitat von Pia im Beitrag #38Dein vierer Feld hat ja der facto acht Spulen, die vermutlich elliptisch oder rechteckig sind.i […] Wenn sie alle funktionieren, dann musst Du die Töpfe vermutlich anders plazieren. Diese querformatigen Spulen haben bei rechteckigem Kochgeschirr Vorteile, bei rundem oder eben nur teilaufliegendem Geschirr springen sie gerne mal nicht an.
Die Lösung lautet also womöglich „Kauf Dir rechteckiges Kochgeschirr“???????
Fraufraufrau, was bin ich froh, nur ein normales Ceranfeld gekauft zu haben!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Naja, wenn alles tut was es soll, ist Induktion einfach nur klasse.
Hitze sofort da, stufenlos regelbar und wenn weg, dann weg. Nichts brennt ein, keine Gefahr von endlos nachträglich heißen Herdplatten und keine Brandgefahr.
Eigentlich wie Gas, nur eben ohne offenes Feuer. Das was die TE erlebt lese ich hier zum ersten Mal und ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass es mit den variablen Kochfeldern zusammenhängt und dieser Teil der Neuerung noch nicht technisch ausgereift ist .... oder hier tatsächlich ein Fehler im konkreten Kochfeld vorliegt.
Ansonsten ist bin froh um meinen Induktionsherd und würde ihn nie wieder hergeben.
Ja, ich fürchte inzwischen auch, dass es ein Problemmix aus unglücklichen Topfgrößen, unbedarfter Platzierung und unpassender Spulenanordnung (Ich meine, der Monteur brummte was von "sechseckig".) ist. Aber das wäre ja ok, dann ist das Problem hoffentlich durch die Profi-Einweisung lösbar und sitzt mal wieder vor dem Gerät...
Ich werde Kundin des Jahres bei Siemens, weil ich hartnäckig und mäckelig blieb und so die Entwicklungsabteilung voranpeitschte! Als Prämie handel' ich neue Induktionskochfelder für alle Mitschreibenden aus! 🎉
Zitat von promethea71 im Beitrag #48Au ja, sag mir Bescheid, wenn die vergeben werden .... dann investiere ich gleich auch noch in eine neue Arbeitsfläche ....
ich nehme dann das 90er Induktionsfeld ... mein 80er wird mir manchmal zu klein.
Bin dabei. Ich hab nur ein 60er, das eigentich reixht, aber ich hätte gern ein größeres :-)
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Ich habe ein 90er NEFF, bin zufrieden, 5-flammig kann ich sehr empfehlen, insbesondere die große Zone in der Mitte ist Gold wert.
Dann darfst Du Deine Kontakte aber gerne nutzen, um mir eine Knebelbedienung zu wünschen. Ich hasse Slider und auch das Twistpad ist nur 2. Wahl nach den Knebeln....
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken